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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Schere, Stein, Papier

12.12.2018

Der vergangene Sonntag stand in der Elsflether Stadthalle im Zeichen des Handballsports. Die zahlreichen Zuschauer sahen zwischen 11 Uhr und 19 Uhr vier spannende Spiele. Auch die Minis des Elsflether TB hatten ihren großen Auftritt. Sie liefen mit einer Nikolausmütze Hand in Hand mit den Verbandsliga-Männern in die Halle ein und warfen eifrig Bonbons ins Publikum. „Das war ganz toll“, sagte Leonie Balko, die am heutigen Mittwoch ihren fünften Geburtstag feiert. Sie musste aber auch die Schattenseiten des Handballspiels kennenlernen, denn die Männer hatten die sogenannte Backe aufgetragen. „Der Onkel, mit dem ich eingelaufen bin, hatte ganz klebrige Hände. Jetzt habe ich auch ganz klebrige Hände“, sagte sie.

Den Spaß ließen sich Leonie und der Rest der Rasselbande aber nicht vermiesen. Sie interessierten sich zwar weniger für das, was auf dem Spielfeld passierte, tobten aber auf der Tribüne, als ob es kein Morgen gäbe. Mitunter gerieten die Zuschauer in Mitleidenschaft, denn ab und zu mussten sie als Kletterstange herhalten. Aber wer kann Kindern schon böse sein?

Zurück zur Backe. Seit diesem Sommer wird auch in der Elsflether Stadthalle wieder mit dem Haftmittel gespielt, nachdem es zuvor wegen der hohen Reinigungskosten verboten war. Damit fiel die meistgenutzte Ausrede der Gästemannschaften, die beim ETB verlieren, eigentlich weg. Sollte man meinen: Aber bei vier der fünf bisher in Elsfleth angetretenen Teams wurde im Vorfeld oder im Nachklapp öffentlich darauf hingewiesen, was für einen Nachteil doch das (mittlerweile ja aufgehobene) Backeverbot fürs eigene Team bedeute. Es wird langsam Zeit, sich etwas Neues auszudenken. ths

*

Keine Frage: Die Stimmung während der Vorrunde der inoffiziellen Hallenfußballkreismeisterschaft am Samstag in Elsfleth war wohltuend entspannt. Selbst beim entscheidenden Neun-Meter-Schießen um den dritten Platz zwischen dem FSV Warfleth und der Spielvereinigung Berne war Lockerheit Trumpf. Als die Kapitäne ausknobelten, wer beginnen sollte, schlug Jörg Frerichs, Trainer des SV Phiesewarden, eine Alternative zum Neun-Meter-Schießen vor. „Spielt doch gleich Schere, Stein, Papier um den dritten Platz. Ich muss pünktlich zu Hause sein“, sagte er. Das anstehende Revierderby zwischen den Bundesligisten Borussia Dortmund und FC Schalke 04 sei wichtiger, meinte er.

Auch die Spieler hatten die bei Hallenturnieren oftmals überzogene Verbissenheit an der Eingangstür abgegeben. Beim besagten Neun-Meter-Schießen musterte der Warflether Torhüter Marcel Stache einen anlaufenden Berner und resignierte schon vor dem Schuss. „Bloß nicht. Der schießt immer so hart“, sagte der von der Turnierleitung als stärkster Keeper des Turniers ausgezeichneten Schlussmann. Der Berner traf.nau

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Talentierte Sportlerinnen und Sportler, die sich verbessern wollen, müssen die eine oder andere Trainingseinheit mehr als üblich ableisten. Leichtathletin Jule Wachtendorf vom SV Nordenham weilte deshalb am Samstag in der Sporthalle an der Ringstraße in Löningen zum Stützpunkttraining. Schwerpunkte waren das Werfen und der Hochsprung. Die Trainer Frank Krüger und Stefan Böckmann erarbeiteten mit den Kindern und Jugendlichen Schritt für Schritt die Grundlagen. Mit geschickten Fragen statt simplen Anweisungen führten sie die Talente auf den Weg zur richtigen Technik. Dabei hielten sie die jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten immer wieder dazu an, sich selbst zu überprüfen. Feinarbeit pur.

Das Training hatte schon um 9.30 Uhr begonnen und dauerte bis 15 Uhr. Eine lange Zeit für die Kinder – und für die Erwachsenen. Die hatten sich deshalb mit Kaffee und Kuchen eingedeckt, diskutierten über das Training oder nutzten die Zeit, um selbst zu joggen und hochmotivierte Laufanfänger zu überholen. Ilka Wachtendorf, Jules Mutter, absolvierte gar ein einstündiges Intervall-Lauftraining im Freien. „Ich muss meine Zeit schließlich aktiv nutzen“, sagt sie und lacht. „Ich kann einfach nicht die ganze Zeit in der Halle herumsitzen. Dazu muss man wohl geboren sein – ich bin es nicht.“ gra

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