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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Schüler schauen hinter die Kulissen

17.03.2012

NORDENHAM „Opa, hast du früher mal jemanden festgenommen?“ Das hat Julia Gebauer ihren Großvater oft gefragt, als sie noch ein Kind war. Sie macht jetzt ihr Betriebspraktikum bei der Polizei in Nordenham. Ihr Opa, der früher als Polizist gearbeitet hatte, ist einer der Gründe, weshalb sie sich dort beworben hat. „Er hat mir oft erzählt, was man als Polizist so macht“, sagt die 16-Jährige, „das hat mein Interesse geweckt.“

Julia Gebauer gefällt das Praktikum sehr gut. Sie kann zum Beispiel mit den Polizisten auf Streife fahren oder im Kriminalermittlungsdienst – kurz KED – lernen, wie Spuren gesichert werden. „Natürlich kann ich als Praktikantin bei der Polizei nicht so viel machen“, berichtet sie, „aber dafür, dass ich ,nur’ eine Praktikantin bin, darf ich schon viel tun.“ Am Dienstag war Julia Gebauer in Brake, um die Wasserschutzpolizei zu besichtigen. Dort konnte sie auf einem Boot mitfahren. „Doch da war mir zu viel Wasser“, erzählt sie schmunzelnd. Auch die Arbeitszeiten gefallen ihr gut. „Am liebsten arbeite ich im Spätdienst, da ist man immer ausgeschlafen.“

Besonders toll findet die Gymnasiastin, dass alle so nett zu ihr sind. „Ich wurde sofort freundlich empfangen und man hat mir alles gezeigt. Das Arbeitsklima ist wirklich gut.“ Julia Gebauer würde das Praktikum unbedingt weiterempfehlen.

„Sport hält fit“

Eine peppige Melodie erklingt, in einem großem Raum stehen Männer verschiedenen Alters und heben eine Hantel nacheinander hoch und wieder runter, einige Frauen stehen an der Theke und ruhen sich aus: Das ist der Praktikumsplatz von Kai Bahlmann. Er macht sein Praktikum für acht Tage bei SV Nordenham im Vital-Zentrum für Gesundheit und Bewegung.

„Für mich war es schon von Anfang an klar, dass ich etwas mit Sport machen wollte, ich liebe es Sport zu treiben und mich fit zu halten“, so seine Antwort auf die Frage, warum er sich für diesen Praktikumsplatz entschieden hat. „Außerdem macht es Spaß, sich um die Kunden zu kümmern, ihnen etwas zu erklären und ihnen zu helfen“. Eine von seinen weiteren Aufgaben ist zum Beispiel das Ein-und Auschecken der Vital-Besucher am Tresen.

Das Arbeitsklima, sagt er, sei sehr gut. Die Kollegen seien alle freundlich und offen. Auch seine Ansprechpartnerin Astrid Siefken erklärt ihm alles und gibt Antworten auf seine Fragen. Für Kai Bahlmann hat sich das Praktikum sehr gelohnt. Später, wenn er 17 ist, will er im Vital auch Sport treiben. „Mein Wunsch, einen Beruf auszuüben, der etwas mit Sport zu tun hat, hat sich durch das Betriebspraktikum verstärkt“, sagt der 16-jährige.

„Auf jeden Fall“ würde er sein Praktikum noch einmal im Vital-Zentrum absolvieren: „Ich kann es jedem weiterempfehlen, der sich gerne fit hält und den Sport liebt.“

Tier-Operationen

Hunde bellen, Katzen fauchen und Meerschweinchen quieken. Das ist während des Praktikums der Alltag der 16-jährigen Tomke Hansing. Sie macht ihr Berufspraktikum bei dem Tierarzt Dr. Rolf Urbich in Nordenham. Jeden Morgen beginnt sie um 8 Uhr mit ihrer Arbeit. „Ich darf überall dabei sein, auch bei Operationen“, berichtet Tomke Hansing. Am ersten Tag allerdings, bei der ersten Operation, da konnte sie nicht dabei bleiben. „Ich musste raus gehen, mir war auf einmal ganz schlecht“, erzählt die 16-Jährige etwas verlegen. Doch beim nächsten Mal hielt sie durch und konnte sich alles von Anfang bis Ende anschauen.

Hauptsächlich hält sie die Tiere fest, wenn Krallen geschnitten oder Impfungen gespritzt werden. Selber behandeln darf sie allerdings nicht, was ihr aber von Anfang an klar war. „Es sind alle super nett zu mir und das Arbeitsklima ist klasse. Wir lachen viel“, freut sich die Tierliebhaberin. „Jeder, der gerne was mit Tieren macht, sollte bei einem Tierarzt sein Praktikum machen.“

Traurig sei es aber, wenn ein Tier eingeschläfert wird. „Aber auch das muss sein, wenn ein Tier unnötig leidet“, sagt die Gymnasiastin. Umso schöner sei es dann aber auch, wenn man einem Tier helfen könne

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