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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Handball: ETB rutscht auf letzten Tabellenplatz ab

09.12.2019

Schwanewede /Elsfleth Der Blick auf die Tabelle der Handball-Oberliga ist ernüchternd. Der Elsflether TB ist nach der 21:22 (8:14)-Auswärtsniederlage am Samstag gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen Tabellenletzter mit 4:20 Punkten. Den zweiten Abstiegsplatz belegt die TSG Hatten-Sandkrug mit 4:18 Punkten, auf dem ersten Nichtabstiegsrang rangiert die SG Achim/Baden mit 5:17 Punkten.

„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, sagte Sascha Klostermann, Leiter der Elsflether Handball-Abteilung. Es haperte im Angriff und in der Abwehr. „Wir hatten keinen Zugriff und haben einfach nicht konsequent verteidigt“, sagte Klostermann. „Außerdem haben die Torhüter keine Hand an den Ball gekriegt.“ In der Offensive habe das Team keine Lösungen gefunden und zahlreiche Großchancen vergeben. Klostermann zählte auf: „Da waren vier freie Würfe am Sechser, vier vergebene Tempogegenstöße und ein verworfener Siebenmeter dabei.“

Nach sechs Minuten lag der ETB mit 0:4 zurück, nach 22 Minuten mit 4:12, und in die Kabine ging es mit einem 8:14-Rückstand.

Nach der Pause habe die Mannschaft dann wie ausgewechselt gespielt, meinte Klostermann. „Sie hat gezeigt, dass sie funktioniert und eine gute Moral hat.“ Angetrieben vom überragenden Jannes van Dreumel holte der ETB Tor um Tor auf. Schon in der 35. Minute betrug der Rückstand nach einem Tor von Lasse Pape nur noch drei Tore (12:15).

Zitterpartie

Zunächst verteidigten die Gastgeber ihren kleinen Vorsprung hartnäckig. Aber eine Viertelstunde vor Schluss drehte der ETB auf. Lag er in der 46. Minute noch mit 16:19 zurück, führte er in der 50. Minute mit 20:19. Das Derby entwickelte sich zu einer Zitterpartie.

In der 54. Minute glichen die Gastgeber aus. Eine Minute später warf van Dreumel den ETB wieder in Führung und läutete vor 300 Zuschauern eine denkwürdige und hektische Schlussphase ein, in deren Mittelpunkt Schwanewedes Torben Lemke und die Unparteiischen standen. Lemke warf zwei Treffer in Folge. Schwanewede führte mit 22:21. „Und dann haben sich die Schiedsrichterinnen zwei krasse Fehler geleistet“, sagte Klostermann.

Zwei Minuten vor Schluss hoben die Unparteiischen während eines Elsflether Angriffs den Arm. Die Elsflether schlossen laut Klostermann ab, Schwanewedes Torwart lenkte den Ball an den Pfosten. „Damit ist für mich das Zeitspiel aufgehoben“, meinte Klostermann. Fynn Oberegger kam an den Ball und passte ihn in die Mitte, um den nächsten Angriff aufzubauen. In diesem Moment ahndeten die Schiedsrichterinnen das Zeitspiel.

40 Sekunden

Damit nicht genug: Kurz vor Schluss konnten die Gastgeber laut Klostermann ihren letzten Angriff konsequent runterspielen, „obwohl die Unparteiischen mindestens 40 Sekunden lang den Arm oben hatten“.

Klostermann ärgerte sich nach der neunten Niederlage in Folge. „Keine Frage: Wir haben das Spiel aufgrund der ersten Halbzeit verdient verloren. Die Schiedsrichterinnen haben zuvor auch ein echt gutes Spiel gemacht. Aber derzeit werden 90 Prozent aller 50:50-Entscheidungen gegen uns gepfiffen.“

ETB: Danielzik, Voelkers, Jansen, Doormann, van Dreumel (5), Wille (2), Pape, Zindler, Rambau, Rußler (2), Santen (1), Oberegger (3), Pille (4/2), Heinemann.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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