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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Schwei freut sich riesig über seinen Sieg

21.10.2017

Schwei Sabine Minnemann schlägt die Hände vors Gesicht. Bei der Vorsitzenden des Schweier Bürgervereins löst sich die Spannung und weicht der Freude: Schwei hat‘s geschafft! Im zweiten Anlauf hat es bei der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ gesiegt.

Landrat Thomas Brückmann verkündete am Donnerstagabend im Kreishaus das Votum der Jury. Dabei unterlief ihm zunächst ein Fehler und er rief Reitland zum Sieger aus. Das hinderte die Schweier daran, ihre Freude ungeschmälert zu zeigen.

Auf der Heimfahrt im Bus sangen und feierten die Schweier. Im Gasthaus Schweier Krug wurden sie von vielen Bürgern begrüßt, die schon von dem Sieg gehört hatten: „Wir wurden empfangen wie die Weltmeister“, freut sich Sabine Minnemann.

2009 hatte Schwei es zum ersten Mal versucht, war aber erfolglos geblieben. Doch die Schweier zogen Konsequenzen und bügelten ihre Fehler aus: Sie gründeten einen Bürgerverein, bezogen die Kirche ein und auch das Umland.

Auch die Präsentation selbst sei bei der Prüfungskommission sehr gut angekommen, erfuhr Sabine Minnemann: erst die Rundfahrt mit dem Treckergespann durchs Dorf, bei der nicht nur die 16-köpfige Arbeitsgruppe präsent war, sondern auch viele Bürger und der Hort zeigten, dass die das Motto „Schwei – das sind wir!“ leben, die Verschnaufpause mit Vortrag in der Kirche und als Sahnehäubchen der Schwei-Film von Philip Heyelmann im Gemeindehaus. Nicht nur jeder Punkt für sich überzeugte, sondern auch genau diese Reihenfolge.

Im März hatte sich die Arbeitsgruppe gegründet und seitdem an jedem Montag getagt. Dabei entwickelte sich eine Dynamik, die Sabine Minnemann und ihre Mitstreiter jetzt erhalten wollen – erstens weil weitere Runden des Wettbewerbs bevorstehen und zweitens weil das Dorf durch die Aktion einen neuen Impuls bekommen soll.

Der sei auch schon deutlich zu spüren, sagt Sabine Minnemann: So nehmen am Schweier Stammtisch auch viele junge Leute und viele Bürger aus dem Umland teil.

Einer der ersten Gratulanten war Bürgermeister Klaus Rübesamen. Er war schon mit einem guten Gefühl nach Brake gefahren, wie er der NWZ sagte. „Beide Dörfer, Schwei und Reitland, haben einen sehr hohen Aufwand betrieben und sehr gut herausgearbeitet, was sie jeweils auszeichnet“, sagte das Gemeindeoberhaupt.

Rübesamen wertet den Sieg Schweis als einen Sieg für ganz Stadland, denn dadurch gewinne das Dorf überregionale Aufmerksamkeit, die auch Seefeld und Rodenkirchen zugute kommen könne. Das könne den Blick von Auswärtigen auf die Baugebiete in den drei Dörfern lenken.


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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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