• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Sport: Signal setzen für neuen Kunstrasenplatz

21.02.2012

BRAKE Johann Meyeraan, technischer Fachwart der Fußballsparte des SV Brake, muss nicht lange suchen, um seinen Besuchern schadhafte Stellen in dem grünen Belag zu zeigen. Wo eigentlich eine saubere Naht sein sollte, klafft ein zentimeterbreiter Spalt. Wer hier bei einem Spurt hängen bleibt, kann sich böse Verletzungen zuziehen.

Ein nicht länger haltbarer Zustand, meinte am Montagvormittag bei einem Ortstermin im Poligras-Stadion die SPD/Grünen-Ratsgruppe. Die Gruppe hat daher beantragt, dass 200 000 Euro für einen neuen Kunstrasenplatz in den Haushalt 2012 eingestellt werden sollen. Der Antrag umfasst zudem eine Verpflichtungsermächtigung über 600 000 Euro für das Jahr 2013.

Ob der neue Platz im vorhandenen Stadion an der Bahnhofstraße oder im Kultur- und Sportzentrum entstehen soll, lässt die Gruppe bewusst offen. Klar ist jedoch, dass der SV Brake die Weichen in Richtung neues Stadion im Sport- und Kulturzentrum stellt, wie am Montag der SV-Ehrenvorsitzende Magnus Barghorn sowie Hans-Dieter Lohstroh als Leiter der Fußballsparte betonten. Und die SPD/Grünen-Gruppe geht ebenfalls davon aus, dass das die beste Lösung wäre.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die 200 000 Euro, die nun in den Haushalt eingestellt werden sollen, möchte die Gruppe vor allem als ein Signal auch in Richtung SV verstanden wissen. Das Geld soll zeigen, dass die Stadt hinter den Plänen für eine neue Kunstrasen-Arena am Philosophenweg steht. Fest steht, dass der 1999 gebaute und seitdem arg in Mitleidenschaft gezogene Platz, den der SV von der Stadt gepachtet hat, in seinem jetzigen Zustand kaum noch zu bespielen ist – Schiedsrichter hätten sich bereits geweigert, dort Spiele anzupfeifen, berichtet Lohstroh. Und fest steht auch, dass ein Neubau im Sport- und Kulturzentrum kostenmäßig günstiger wäre als der Bau eines neuen Platzes an der Bahnhofstraße.

Als „Motor“ der neuen Arena hat Magnus Barghorn bereits viel Geld gesammelt. Im Dezember hatte der Kreistag beschlossen, dem SV Brake via Erbpacht ein Grundstück hinter der Sporthalle zur Verfügung zu stellen, auf dem das Stadion gebaut werden kann.

Der SV wird als Bauherr in Erscheinung treten. Entsprechend müssen im Verein jetzt die Beschlüsse gefasst. Loh-stroh und Barghorn hoffen, dass das im März geschieht. Im nächsten Schritt könnte der Verein dann einen Antrag auf Kofinanzierung an die Stadt richten. Das reine Spielfeld wird nach dem bisherigen Stand der Dinge inklusive Umkleiden zwischen 600 000 und 700 000 Euro kosten. Hinzu kommen die Kosten für die Einhausung und die Tribüne.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2204
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.