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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Sportler drängen auf Lösung für Kleinensieler Plätze

20.05.2017

Kleinensiel Die Kleinensieler Jugendfußballer dürfen den Sportplatz Am Luisenhof in Einswarden bis zum Ende der Saison für die drei noch ausstehenden Spiele und das Training nutzen. Über diese Zusage von Bürgermeister Klaus Rübesamen im Jugend- und Sozialausschuss des Rates am Donnerstagnachmittag freut sich Uwe Fuhrken, der Vorsitzende des Sportvereins Kleinensiel.

Doch damit sind seine Sorgen nicht verschwunden. Denn der Verein hat in Kleinensiel nach wie vor keinen Platz zu Verfügung, obwohl es dort zwei gibt. Den großen Fußballplatz hatte die Gemeinde im vergangenen Jahr gesperrt, weil die von Maulwürfen angelegten Gänge die Fußballer gefährden – und die Gemeinde für Behandlungskosten aufkommen müsste.

Training wieder erlaubt

Im April hat die Verwaltung den Platz wieder fürs Training freigegeben, sagt Uwe Fuhrken der NWZ: „Warum weiß ich auch nicht. Der Platz ist jetzt keinesfalls besser als vor einem Jahr.“

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Bürgermeister Klaus Rübesamen konnte Uwe Fuhrken keine Hoffnung auf schnelle Besserung machen. Nur eine Gittermatte unter dem Boden könne den Platz auf Dauer bespielbar machen, aber dafür habe die Gemeinde jetzt kein Geld. Auch die Nutzung des Luisenhof-Platzes hatte die Gemeinde kurzfristig eingestellt, weil dies eine freiwillige Leistung ist.

Uwe Fuhrken sagte der NWZ, auf Sportplätzen erlaube der Landkreis eine Begasung von Maulwürfen. Das solle die Gemeinde machen und anschließend den Platz umpflügen, dann sei er auch wieder dauerhaft bespielbar.

Der zweite Platz in Kleinensiel, das Jugendspielfeld, soll von den Fußballfrauen, den C-Mädchen sowie der D- und F-Jugend genutzt werden. Doch es liegt brach, seit es vor einem Jahr aus der Pacht und ins Eigentum der Gemeinde genommen wurde. In Absprache mit Bürgermeister Klaus Rübesamen und Bauamtsleiter Edgar Petershagen ließ der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch den Platz pflügen und fräsen.

In der Sitzung sprach er sich – wie sein Fraktionskollege Hanke Schnitger – dafür aus, das Spielfeld bis Ende Mai einzuebnen und anzusäen; das würde etwa 2000 Euro kosten. Dann könnte der Platz ab August bespielt werden. Lasse die Gemeinde die Gelegenheit   verstreichen, dann werde das Spielfeld – wie der große Platz – auf unabsehbare Zeit unbespielbar bleiben.

Viele ärmere Kinder

Nach Auskunft Uwe Fuhrkens sind in seinem Verein rund 100 Kinder und Jugendliche im Fußball aktiv – viele aus armen Familien, die kein Auto haben, mit dem sie zu den von der Gemeinde angebotenen Ausweichplätzen in Schwei und Seefeld fahren könnten.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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