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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Grandiose Leistungen starker Teams

01.03.2018

Die Erfolge der U-14-Kanupolo-Sportler des TuS Warfleth können sich wahrlich sehen lassen. Als Norddeutscher Meister qualifizierte sich das Team von Trainer Felix Lawrentz für die Deutsche Meisterschaft und belegte dort einen starken dritten Platz. „Es war vielleicht sogar noch mehr drin“, sagt Lawrentz. Leider hatte sich aber mit Marlon Linz der Kapitän, Torwart und Schlüsselspieler, wie ihn Lawrentz nennt, während des Turniers verletzt. Zuvor hatten die Warflether bewiesen, dass sie mit den Spitzenmannschaften nicht nur mithalten, sondern sie auch besiegen können. Im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft gewann der TuS nämlich den Deutschen Schülerpokal und belegte beim hochkarätig besetzten, internationalen Deutschland-Cup in Essen den zweiten Rang. Diese Erfolge kommen nicht von ungefähr. „Die meisten Spieler waren erst neun Jahre alt, als sie mit dem Kanupolo anfingen“, sagt Lawrentz. In den ersten Jahren hagelte es zahlreiche Niederlagen gegen die deutlich ältere Konkurrenz. Aber die Zeiten änderten sich.

„Es war toll zu sehen, wie sich die Mannschaft im Laufe der Jahre entwickelt hat“, freut sich Lawrentz. Ein großes Plus der Mannschaft ist der Zusammenhalt, der auf vielen Turnierteilnahmen durch gemeinsames Übernachten entstand.

STTV Berne

Egal, wo sie auftreten: Sie begeistert das Publikum. Die Showturngruppe des Stedinger Turnvereins Berne hat sich mittlerweile nicht nur über die Grenzen der Wesermarsch hinaus bekannt gemacht, sie hat auch weltweit für Aufsehen gesorgt. Bei der Weltmeisterschaft nahe Oslo (Norwegen) hat die Combo 2017 die Goldmedaille in der Kategorie der kleinen Gruppen mit Gerät eingeheimst. „Das war der Höhepunkt unserer sportlichen Laufbahn, und wir sind sehr stolz auf den Titel“, sagt Hannes Ibbeken, der nicht nur der Choreograph ist, sondern auch Teil des Ensembles. Hinter dem, was den Turnern scheinbar leicht und locker von den Hüften fällt, steckt allerdings harte Arbeit.

„Wir trainieren drei Mal pro Woche“, sagt Ibbeken. Insgesamt 16 Personen sind in das aktuelle Bühnenprogramm eingebunden – auftreten tun jeweils neun von ihnen. Zur Weltmeisterschaft sind die Stedinger ohne große Erwartungen gefahren. „Wir konnten uns gar nicht so richtig vorstellen, wie so etwas abläuft“, sagt Ibbeken. Das Ergebnis ist bekannt – mit einer grandiosen Vorstellung verzückte das Team die Jury und wurde für die jahrelange Hingabe für diese Sportart belohnt.

SG SV Nordenham/Oldenburger Tb


Es klingt recht unspektakulär: Die Turner der SG SV Nordenham/Oldenburger TB holten sich die Meisterschaft in der Landesliga. Doch eigentlich könnte man mehrere DIN-A-4-Seiten vollschreiben, um den Erfolg der Turner der Trainer Wolfgang und Mark Stelling zu loben. Schließlich ist er der Lohn jahrelanger Arbeit. In den Jahren 2015 und 2016 waren sie um Haaresbreite am Titelgewinn vorbeigeschrammt. Teils schwere Verletzungen hätten die Mannschaft immer wieder zurückgeworfen, sagt Wolfgang Stelling. „Aber im Jahr 2017 konnten wir endlich in voller Besetzung turnen – und es hat endlich geklappt“, freut er sich. Das Team hat sich von der untersten Klasse bis an die Spitze der Landesliga vorgearbeitet.

Nicht ohne Grund stehen mehrere Landesmeister und Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften im Team. „Wir könnten im kommenden Jahr sogar in der 3. Bundesliga turnen“, sagt Wolfgang Stelling. „Aber dazu ist unsere Personaldecke zu dünn. Außerdem fehlen uns die finanziellen Mittel.“ Doch das stört ihn nicht. Der Stolz auf das Erreichte überwiegt. „Das war ein schöner Erfolg. Wir können sehr zufrieden sein.“

SV Nordenham II

Zwei Jahre lang waren sie eine Klasse für sich: Die Volleyballerinnen der zweiten Mannschaft des SV Nordenham spielten in der Saison 2015/2016 und auch in der Saison 2016/2017 jeweils in ihrer eigenen Liga. Zunächst stiegen sie von der Kreisliga in die Bezirksklasse auf, anschließend gelang ihnen der Durchmarsch in die Bezirksliga. Das alleine schon ist beeindruckend und eine außergewöhnliche Leistung. Aber im Falle der Nordenhamerinnen lohnt sich auch ein genauerer Blick auf die Statistiken. In beiden Spielzeiten blieben sie ungeschlagen. Damit nicht genug: In beiden Spielzeiten gewannen sie alle Spiele mit 3:0. Trainer Knut Steinhäuser bringt es auf den Punkt. „Wir waren total unterfordert“, sagte er.

Warum die Nordenhamerinnen so erfolgreich waren, ist leicht erklärt. In fast derselben Zusammensetzung spielte das Team für den SV Nordenham vor Jahren höherklassig – in der Verbandsliga. „Nach heutigen Maßstäben wäre das die Oberliga gewesen“, sagt Steinhäuser. Nachdem sich das Team aus verschiedenen Gründen vom höherklassigen Sport verabschieden hatte, fand es wieder zusammen und knüpfte an alte Erfolge an.

Das liegt aber nicht nur am Talent, sondern auch an der Einstellung der Spielerinnen, sagt Steinhäuser. „Alle sind topfit.“ In der Saison 2017/2018 hatte die Mannschaft, die mittlerweile wieder zur SVN-Ersten geworden ist, großes Verletzungspech. In einer starken Bezirksliga konnte sie deshalb ihr Potenzial nicht zeigen. „Aber ich gehe davon aus, dass das im nächsten Jahr besser läuft“, sagt Steinhäuser.

Wenn Jonny Peters auf die Saison 2016/2017 zurückblickt, kann er immer noch nicht richtig glauben, was seine Elf erreicht hat. Die Fußballerinnen des SV Brake gewannen den Titel in der Bezirksliga Mitte und stiegen in die Landesliga auf. Bei den Niedersachsenmeisterschaften im Futsal belegten sie Platz drei. „Der Aufstieg war zwar nicht unser Ziel, aber wir haben ihn geschafft – auch wenn es wirklich sehr glücklich war.“ Erst am letzten Spieltag sprang seine Mannschaft auf Platz eins. Nach dem 9:2 gegen Wildeshausen hatte sie zunächst schon die Vizemeisterschaft gefeiert. Dann erhielt sie die Nachricht, dass der große Konkurrent Ohmstede nur 0:0 gespielt hatte. Damit waren beide Teams punktgleich – aber Brake hatte das bessere Torverhältnis.

Die große Stärke seiner Mannschaft sei der Zusammenhalt. „Wir sind ein eingeschworener Haufen“, sagt Peters. In der Landesliga kommt sein Team ganz gut zurecht. „Wir müssen zwar taktisch noch besser werden, aber spielerisch und individuell können wir mithalten“, meint er, stellt angesichts des kleinen Kaders aber klar: „Wenn wir in der Landesliga bleiben sollten, wäre das schon ein großer Erfolg.“

Wolfgang Grave
Lokalsport
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2210

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