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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Stamer leitet nach Abstieg Umbruch ein

02.08.2013

Lemwerder Die Verantwortlichen des SV Lemwerder haben vor der Saison 2013/2014 alles auf null gestellt. Nach einem unsäglichen Jahr in der Fußball-Bezirksliga Bremen soll ein Neuanfang in der Kreisliga A her. Die Hauptlast des Umbaus trägt Trainer Norman Stamer, der Andreas Pieper abgelöst hat.

„In den vergangenen drei Jahren hat die Mannschaft ausschließlich gegen den Abstieg gespielt“, sagt der Trainer. „In diesem Jahr hat sie diesen Druck nicht mehr.“ Damit meint er explizit den negativen Druck. Schließlich benötigt eine Mannschaft schon eine gewisse Anspannung, wenn sie erfolgreich sein will. Und das ist das erklärte Ziel des neuen Trainers. „Wir wollen wieder aufsteigen“, gibt er zu.

Viele Reserveteams

Indes sei es schwer, Prognosen abzugeben. „Ich kenne die Liga nicht“, sagt Stamer. Außerdem müsse seine Elf gegen insgesamt 13 zweite Mannschaften antreten. „Wir wissen also nie, was auf uns zukommt.“ Deshalb, schlussfolgert der Trainer, müsse seine Mannschaft ihr eigenes Spiel durchbringen.

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Für Stamer ist Lemwerder der erste Trainerposten überhaupt. „Das ist natürlich eine Herausforderung für mich“, sagt er und offenbart, dass er auch hohe Ansprüche an sich selbst hat. Mit einem abwechslungsreichen und modernen Training möchte er den Spielern die Lust aufs Fußballspielen vermitteln. Seine Formel ist einfach: Eine größere Trainingsbeteiligung führt zu einem größeren Konkurrenzkampf, mehr Spaß und Power. Bis jetzt scheint des Trainers Rechnung aufzugehen. „Durchschnittlich haben wir mit 20 Spielern trainiert“, sagt er – dazu zählen mehr als zehn Neuzugänge. Und wie wichtig ein großer Kader ist, zeigte sich schon früh in der Vorbereitung: Abwehrspieler Emre Hitaloglu zog sich in einem Testspiel einen Kreuzbandriss zu und wird im Jahr 2013 wohl nicht mehr zum Einsatz kommen.

Mittelfeldpressing

Stamer hat sich zudem drangemacht, die Taktik umzustellen. In einem 4:2:3:1- oder einem 4:4:2-System möchte er mit einem Mittelfeldpressing spielen lassen. Ab und an werde seine Mannschaft den Gegner auch schon mal mit einem Angriffspressung unter Druck setzen. Es gehe vor allem darum, Torchancen zu verhindern und weniger Treffer zu kassieren. „Wir haben uns eine Gegentorgrenze als Ziel gesetzt“, sagt er. In den Testspielen und im Pokalspiel am Sonntag gegen Oberneuland (6:0) hat sich die akribische Arbeit des Trainers („Ich habe viele Dinge auf Video aufgezeichnet.“) schon ausgezahlt.

Ein kleines Problem sieht der Trainer aber dann doch: „Zurzeit fehlen uns noch die Führungsspieler“, sagt er, glaubt aber, dass diese Sorge bald verschwindet. „Die Mannschaft muss sich schließlich noch finden.“

Dazu hat sie noch bis Sonntag, 11. August, 13 Uhr, Zeit. Dann steigt das erste Punktspiel beim Habenhausener FV II.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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