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Butjadinger Yachtclub: Starkes Fundament für Zukunft

28.07.2014

Fedderwardersiel Gleich zwei Gründe hatte der Butjadinger Yachtclub am vergangenen Sonnabend zum Feiern: Vor 25 Jahren war das Clubhaus auf dem Hafengelände eröffnet worden, außerdem wurde der Verein vor 40 Jahren gegründet. Beide Anlässe wurden mit einem großen Hafenfest gefeiert.

Zu den Gratulanten bei einem lockeren Festakt am Vormittag gehörten unter anderem die künftige Bürgermeisterin Ina Korter, Iris Bornhold als Vorsitzende der Saltwater-Wattsegler und die Fedderwardersieler Bürgervereinsvorsitzende Ruth Schulz-Buchholz.

Der stellvertretende Bürgermeister Frank Riese erinnerte in seinem Grußwort an die Höhen und Tiefen in der Vereinsgeschichte. Der größte Kampf habe die Mitglieder des Yachtclubs, die Hafenbenutzer und die Gemeinde zusammengeschweißt: der Kampf gegen die Verschlickung des Fedderwarder Priels. „Die Schlacht ist noch nicht geschlagen. Wir müssen noch weiterkämpfen, damit Kutterhafen und Yachthafen erhalten bleiben. Alles anderes wäre ein Verlust und ein herber Rückschlag“, so Riese.

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Wichtig für Tourismus

Auch für den Tourismus in Butjadingen spiele der Yachtclub eine große Rolle. Der Hafen locke zahlreiche Gastlieger an, das Hafengelände lade Wohnmobilisten ein, und neue Sportarten wie das Kitesurfen im Club seien innovativ und zukunftsorientiert.

Der Vorsitzende Christian Antons dankte seinen Vorgängern an der Clubspitze. „In den vergangenen 40 Jahren wurde hervorragende Arbeit geleistet und ein tolles Fundament gelegt, auf dem wir heute aufbauen können.“ Dabei waren der Bau des Clubhauses und der Bootshalle herausragende Momente.

Heutzutage sei eine solche Hafenanlage ein Muss, um im Wettbewerb der Segelvereine bestehen zu können, sagte Jonny Janssen, der Vorsitzende des Regionalverbandes Weser-Ems im Landesseglerverband. Janssen hielt einen kurzen Vortrag zur Zukunft des Wassersports an der Küste. Und dabei machte er deutlich, dass auch die Wassersportler vom demografischen Wandel getroffen werden. Mit viel Engagement seien in den 1970er-Jahren Yachthäfen, Clubhäuser und Anlagen gebaut worden. Doch die Zahl der Mitglieder werde künftig zurückgehen. Also müssten die notwendigen Arbeiten und die finanziellen Belastungen von weniger Schultern getragen werden. Lediglich professionelle Jugendarbeit könne hier gegensteuern, riet der Regionalvorsitzende. Im Butjadinger Yachtclub gebe es mit 27 Jugendlichen diese erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Auch DLRG dabei

Neben dem kurzen Festakt wurde den ganzen Tag auf dem Hafengelände gefeiert. Vor allem die Jugendabteilung stellte sich vor und lud die Besucher zu kurzen Segeltörns ein. Auch die Rettungsschwimmer der DLRG luden die Besucher ein. Mit ihrem Rettungsboot wurden Fahrten im Hafen und auf dem Priel unternommen. Mit Filmen und Fotostellwänden wurde in die Vergangenheit des Clubs geblickt. Am Abend folgte dann ein Konzert der Band Vierzig Fieber auf der Bühne vor der Bootshalle.

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