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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Stedinger gewinnen Heimpremiere problemlos

12.09.2016

Lemwerder Die in der Landesklasse spielenden Handballer der HSG Stedingen haben am Wochenende den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Sie gewannen das Duell der Absteiger aus der Landesliga mit dem TSV Morsum in eigener Halle mit 38:29. Der Stedinger Trainer Hauke Dierks wollte den Sieg indes nicht überbewerten. „Es war schon deutlich zu spüren, dass die Morsumer viele Abgänge verkraften mussten.“

Kleinreden wollte er den Erfolg seiner Spieler dann aber doch nicht. Offensiv machte seine Mannschaft früh vieles richtig. „Wir haben das Tempo von Beginn an hochgehalten“, sagte er. Ziel sei es gewesen, den personell gebeutelten Gegner kaputtzulaufen. Viele Tore fielen nach der zweiten Welle und häufig aus der schnellen Mitte heraus. „Alle Spieler waren in Bewegung“, sagte Dierks. Damit rissen sie Lücken, die sie zu einfachen Toren nutzten.

In der Abwehr hingegen gab es noch Probleme. „Wir haben den Morsumer Kreisläufer einfach nicht in den Griff gekriegt“, sagte Dierks. Die Morsumer nutzten das, holten viele Siebenmeter heraus und lagen zunächst nur mit zwei Toren zurück (7:9). Doch dann steigerte sich die HSG in der Defensive. „Marcel Tytus hat für Stabilität gesorgt“, sagte Dierks. Prompt setzten sich die Stedinger über 13:8 auf 17:10 ab.

Doch die Gäste kämpften sich vor der Pause noch einmal heran – dank gütiger Unterstützung der Hausherren. „Wir haben uns häufig in Eins-gegen-eins-Situationen verstrickt und viel zu oft überhastet abgeschlossen“, schimpfte Dierks. „Das war schwach.“ Die Stedinger nahmen nur eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine (18:14).

Nach dem Seitenwechsel verblieben die Stedinger zunächst in ihrem Trott. „Wir haben das Spiel zu locker genommen. Da fehlte die Ernsthaftigkeit“, sagte Dierks. Morsum verkürzte zwischenzeitlich bis auf drei Tore (18:21/36.).

Doch die Gastgeber besannen sich. „Wir haben dann irgendwann mit dem das Larifari-Spiel aufgehört und wieder die einfachen Tore geworfen“, sagte Dierks. Spätestens beim Stand von 30:22 in der 50. Minute hatten die Stedinger das Spiel entschieden. Anschließend wechselte Dierks kräftig durch, der Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr.

Letztlich war Coach Dierks zufrieden. Schließlich hatte er unter anderem auf Bastian Friese verzichten müssen. „Sören Döhle war deshalb unser einziger Mittelmann, und er ist auch noch früh umgeknickt.“ Döhle konnte zwar weiterspielen, aber Marcel Tytus nahm übernahm einen Großteil seiner Arbeit. Und so reichte es zum zweiten Sieg. „Aber die Spiele gegen die richtig starken Mannschaften kommen noch“, sagte Dierks.

HSG: Kranz - Lawrentz, Kurch (2), Prieb (3), Schap (1), Reiners (3), Marcel Tytus (6), Janßen, Nolte (9/2), Hagestedt (1), Döhle (4), Patrick Tytus (1), Lapsien, Treichel.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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