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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Steindor erwartet Trotzreaktion

26.03.2016

Leer /Brake Blamabel war der Auftritt der Landesliga-Fußballer des SV Brake am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Bersenbrück. Der Gast war in allen Belangen überlegen und gewann verdient mit 6:0. Dass der SVB es besser kann, hatte er in der Woche zuvor beim 3:1 gegen das Spitzenteam Kickers Emden bewiesen. Am Ostermontag, 15 Uhr, Stadion in der Hoheellernstraße, geht es zum VfL Germania Leer.

Den rapiden Abfall der Formkurve binnen einer Woche erklärte das Braker Trainergespann Gerold Steindor/Nico Schröder mit der schwachen Trainingsbeteiligung in diesem Jahr. Viele Spieler würde ihre Teilnahme an Trainingseinheiten und Spielen häufig kurzfristig absagen. „Das führt denn dazu, dass wir wie gegen Emden nur zwei Feldspieler auf der Ersatzbank haben“, sagte Steindor.

Zudem missfiel Steindor, die Art und Weise, wie sich die Mannschaft gegen Bersenbrück präsentiert hat. Die Braker waren in den Zweikämpfen erschreckend teilnahmslos. Der Gegner konnte nach Belieben schalten und walten.

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„Wenn die Mannschaft gekämpft hat, der Gegner aber besser war, kann ich mit einer Niederlage leben. Aber man darf ein Spiel niemals kampflos abgeben“, sagte Steindor.

Das Doppeln in der Abwehr, das in Emden noch so hervorragend geklappt hatte, funktionierte gegen den TuS gar nicht. Ein konditionelles Defizit war fast allen Akteuren anzumerken. Einzig Torhüter Patrick Lahrmann wehrte sich gegen die drohende hohe Niederlage und vereitelte mit guten Reflexen weitere Gegentreffer.

All das bekamen die Spieler am Dienstag noch einmal vom Coach zu hören. „Wir haben intensiv gesprochen“, sagte der Coach, der nach eigenen Worten keinen Gedanken an einen Rücktritt verschwendet habe. „Ich bin eine Kämpfernatur und laufe nicht davon.“

Kämpfernaturen benötigen die Braker auch am Montag gegen Leer. Aber nicht nur auf der Bank. Sondern auch auf dem Platz. Steindor kündigt Umstellungen in der Startformation an und ist optimistisch, dass sich seine Elf verbessert präsentieren wird. „Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigen wird“, sagt der Trainer vor der ersten Partie einer fünf Spiele andauernden Auswärtstournee.

In Leer kann Steindor wieder auf Spielmacher Christian Hillje zurückgreifen, der gegen Bersenbrück urlaubsbedingt fehlte. Einige Akteure sind angeschlagen – so auch Tilmann Bischoff, der nach langer Verletzung in Emden erstmals wieder zum Einsatz kam und im defensiven Mittelfeld überzeugte.

Gleichwohl: „Der Einsatz in Emden kam von null auf Hundert und viel zu früh“, sagte Bischoff. „Die Verletzung hat sich wieder bemerkbar. Ich musste deshalb meinen Einsatz für das Spiel gegen Bersenbrück absagen.“

Unterdessen blickt Leers Pressesprecher Mario Rauch mit gemischten Gefühlen auf das Spiel gegen Brake. „Die Braker sind ein Angstgegner, die waren uns bisher physisch immer einen Tick voraus“, sagt er. Damit der VfL keine unsanfte Bodenlandung erlebt, will er die Steindor-Elf an dem Emden-Spiel messen. „Wir haben das Spiel beobachtet.“ Für Rauch kam das 0:6 gegen Bersenbrück unerwartet: „Der TuS hatte einen Negativlauf. Daher hatten wir mit drei Punkten für den SVB gerechnet.“

Ebenso wie Brake kämpft die Germania um den Klassenerhalt. Die Elf von Trainer Jerzy Klukowski leidet an einer unerklärlichen Heimschwäche. Von neun Heimspielen gewann sie nur eine Partie. Hinzu kommen drei Punkte am grünen Tisch, weil der SV Wilhelmshaven zu Beginn der Saison einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Rauch ist die Pleitenserie ein Dorn im Auge. „So schlecht wie in dieser Saison daheim waren wir zuvor 25 Jahre nicht.“

Die Brüder Philipp und Enock Maguru sind angeschlagen, sollten aber spielen können. Jannik Westermann fällt wegen einer Schulterverletzung aus. Marcel Lücking wird wohl das Tor hüten. Er hat eine Magengrippe auskuriert. Sein junger Vertreter Moritz Bruns konnte sich während Lückings Abwesenheit bewähren.

Wie schwankend Leers Leistung Leer sind, zeigen zwei Ergebnisse: daheim 2:3 gegen Schlusslicht TV Bunde verloren, am Spieltag darauf beim starken SV Holthausen/Biene 3:2 gewonnen. Mit neun Toren ist Mike Habben Leers bester Torschütze. Aladj Barrie vom Regionalligisten BV Cloppenburg wechselte zur Winterpause nach Emden und soll den Sturm verstärken, in dem auch der baumlange Benjamin Lünemann beachtet werden muss.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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