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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Steindor feiert Premiere vor eigenen Fans

06.11.2015

Brake „Beide Mannschaften stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagt Andre Schmidt. Der Trainer des TSV Oldenburg bringt es vor dem Gastspiel seiner Mannschaft an diesem Freitag, 19.30 Uhr, beim SV Brake (Stadion Bahnhofstraße) auf den Punkt. Brake wartet seit vier Spielen auf einen Sieg. Der TSV, der vor der Saison als Titelkandidat gehandelt worden war, konnte in den vergangenen fünf Begegnungen nur einmal gewinnen. Der SVB rangiert mit sieben Zählern auf einem Abstiegsplatz. Der TSV ist mit 19 Zählern derzeit Achter, hat damit den Anschluss an die Tabellenspitze vorerst verloren.

Zwei Gesichter

Bei Brake lief es bei der 1:3-Niederlage bei Türkgücü Osnabrück fast wie gewohnt. Die eine Halbzeit war gut, die andere Halbzeit genau das Gegenteil. Die vielen Fehler in der schwächeren Hälfte führten stets dazu, dass eine Niederlage meist unumgänglich war. Bei Türkgücü stand der SVB in den ersten 45 Minuten neben sich. In Halbzeit zwei spielten sich die Braker mit dem nötigen Temperament ausreichend Torchancen heraus.

Groß ist das Verletzungspech beim SVB. Dennis Pleus kann – wie auch Tilmann Bischoff und Daniel Hämsen – frühestens zur Rückrunde wieder angreifen. Ein Bandscheibenvorfall macht dem bulligen Stürmer zu schaffen. Kapitän Julian Lachnitt wird von einer Oberschenkelzerrung außer Gefecht gesetzt. Erkrankt fehlte in Osnabrück Sebastian Brehmer. Auf sein Mitwirken hofft der SVB am Freitag. Christian Hillje fehlt wegen einer Gelbsperre, Arthur Hoffmann hat Oberschenkelprobleme.

Stefan Franz, der die Mannschaft als kommisarischer Übungsleiter in Osnabrück betreut hatte, sah noch viel Luft nach oben: „Dass die Mannschaft es kann, hat sie bewiesen. Auf die zweite Hälfte in Osnabrück müssen und können wir aufbauen.“

Mit Luca Stephan bekam ein Akteur aus dem zweiten Glied eine Chance im defensiven Mittelfeld. Er empfahl sich für weitere Aufgaben. In Osnabrück fehlte die Konsequenz im Deckungsverhalten. Torwart Patrick Lahrmann und Abwehrspieler Sascha Schwarze unterlief jeweils ein folgenschwerer Patzer.

Steindor spioniert

Am vergangenen Wochenende hatte Brakes neuer Trainer Gerold Steindor zwar noch nicht in der Kreisstadt zugesagt, spielte aber schon da ernsthaft mit dem Gedanken, den SVB zu übernehmen. Er sah sich deshalb vorsorglich die Heimpartie des TSV Oldenburg gegen den SV Hansa Friesoythe (0:3) an. Gerade gegen die spielstarken Huntestädter müsse der komplette Deckungsverband gut miteinander arbeiten. „Dazu gehören aber nicht nur die Abwehrspieler, sondern die gesamte Mannschaft“, so Steindor.

Vor allem fordert Steindor Wille, Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit von seinem Team. „Das sind drei Grundtugenden, die wir beherzigen müssen“, sagt er. Dazu gehöre auch die taktische Disziplin. Bei der Ausrichtung will Steindor aber nicht den Oberlehrer spielen. „Wichtig ist, dass wir mit einer Taktik spielen, mit der sich auch jeder identifizieren kann“, sagt er.

Beim TSV läuft es zurzeit noch nicht rund. „In Normalform sind wir eines der drei Topteams der Liga“, behauptet Trainer Andre Schmitz. Ein großes Problem seiner Elf ist die Torchancenverwertung. Trifft Marco Priessner – schon zehn Saisontore – nicht, wird es schwer beim TSV. Schmitz hofft jedoch auch in Sachen Disziplin auf eine Besserung: „Wir wollen endlich einmal wieder Fußball spielen und in voller Besetzung den Abpfiff erleben.“

Am Sonntag verlor der TSV sein Heimspiel gegen den Aufsteiger Hansa Friesoythe mit 0:3. „Priesner ließ eine Großchance schon nach 60 Sekunden aus. Hätte er da getroffen, wäre es anders ausgegangen“, zog Schmitz ein Fazit. In der Folge kassierten Martin Brittani (57.) und Martens Niemeyer (63.) jeweils eine Ampelkarte. Sie werden in Brake fehlen.

In Unterzahl war der TSV ohne Chance. Der erfahrene Mattheuz Peek, der gegen Friesoythe gelbgesperrt fehlte, kehrt hingegen als Abwehrchef zurück.

Schmitz macht dennoch deutlich, dass seine Elf nicht unfair spielt. Seiner Meinung nach sind einige Hinausstellungen gegen sein Team mindestens diskutabel. Brittani und Niemeyer hätten seiner Meinung nach gegen Friesoythe nicht vom Feld müssen: „Das waren keine schlimmen Fouls.“

Brake hat der TSV-Trainer, der vom Oberligisten TB Uphusen an die Hunte wechselte, selbst noch nicht spielen sehen. „Auf alle Fälle wird es ein schnelles Spiel mit viel Tempo“, ist er sich sicher. Der TSV spielt gerne mit zwei Spitzen. Sollte so auch in Brake taktiert werden, wird wohl Michael Olbrys neben Marco Priesner in der Spitze agieren.

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