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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Esdo In Butjadingen: Weit mehr als „nur“ Selbstverteidigung

05.10.2019

Stollhamm Karate und Judo kennt man. Aber was ist eigentlich Esdo? Sarah Lauw übt diese Sportart schon seit 13 Jahren beim TV Stollhamm aus. „Esdo ist kein Kampfsport im eigentlichen Sinne, trotzdem wird es oft mit den asiatischen Kampfsportarten verglichen“, erzählt die 20-Jährige. Esdo sei jedoch eine nach medizinischen Erkenntnissen konzipierte Mischung aus Gesundheits- und Selbstverteidigungssport.

Die Sportart umfasst Herz/ Kreislauf-Übungen, Kraft- und Konditionstraining sowie Koordinationsübungen und Stretching. Durch ihre beiden Brüder ist Sarah Lauw darauf gekommen, mit Esdo anzufangen. „Als meine Brüder damals mit dem Training begonnen hatten, war ich sieben Jahre alt. Da wollte ich natürlich das machen, was sie machen und mich auch mal im Esdo ausprobieren“, erzählt sie. „Heute bin ich die einzige von uns dreien, die noch trainiert.“

Das zahlt sich aus. Mittlerweile hat Sarah Lauw ihren zweiten Meistergrad erreicht. Insgesamt gibt es zehn Schüler- und zehn Meistergrade. Die erste Meisterprüfung, die sie erfolgreich absolvierte, fand in Süddeutschlands in Rauenberg statt. „Das war mein schönstes Erlebnis bisher im Esdo“, erzählt sie stolz.

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Stolz dürfen auch die Kinder des TV Stollhamm sein, die gerade erfolgreiche Gürtelprüfungen im Esdo absolviert haben. Die Prüfung wurde unter Wettkampfbedingungen von dem Bundestrainer Kunibert Back abgenommen; er gehört zu denjenigen, die Esdo Ende der 80er Jahre in Deutschland etabliert hatten. Alle Prüflinge waren erfolgreich. In die nächsthöhere Gürtelklasse aufgestiegen sind Mila Winkler, Alea Theilen, Laska Duhm, Jona Backhus, Raica Speckels, Paul Bartsch, Yumi Larisch, Mika Stahn, Elijah Feenstra, Samuel Heinze und Marlon Schlemmermeyer.

Im Anschluss an die Prüfung fand ein Frauen-Selbstverteidigungs-Lehrgang statt. Neben Sarah Lauw, Ricarda Borngräber und Ann-Kristin Jacofsky haben auch Trainingsleiter Ingolf Strauß und Erik Diekmann an dem Kurs teilgenommen. „Es ging um Grundtechniken, die Frauen beherrschen sollten, um sich im Ernstfall verteidigen zu können“, erklärt Sarah Lauw.

Die Teilnehmerinnen lernten, wie sie sich mit einfachen Mitteln und wenig Kraft schützen können. „Obwohl wir alle schon langjährige Erfahrungen im Esdo haben, konnten wir viele neue Techniken dazu lernen“, sagt Sarah Lauw. In den nächsten Trainingswochen wolle sich die Gruppe darauf konzentrieren, das Gelernte zu festigen und weiterzugeben.

Ingolf Strauß hatte die Esdo-Gruppe im August 2001 in Stollhamm ins Leben gerufen. Die Gruppe trainiert jeden Donnerstag in der Sporthalle in Stollhamm. Um 17 Uhr starten die Kinder, die Jugendlichen folgen um 18 Uhr, und ab 19 Uhr sind die Erwachsenen an der Reihe.

Interessierte, die selber einmal Esdo ausprobieren möchten, können jederzeit in das Training hineinschnuppern. Nähere Informationen erteilt Ingolf Strauß unter Telefon    04735/1316.

Eyleen Thümler Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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