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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tunnel für Training bei Wind und Wetter

27.08.2018

Stollhamm Für die Oldenburgische Landschaft ist das Klootschießen erhaltenswertes Kulturgut. Präsident Thomas Kossendey sichert deshalb dem Klootschießerkreis I Butjadingen eine Förderung für den Bau einer überdachten Übungsanlage zu.

Der Vorsitzende des Klootschießerkreises I, Siegfried Hodel aus Burhave, stellte Kossendey auf dem Sportplatz in Stollhamm die Pläne vor. Der Präsident wurde begleitet von Johann Hasselhorst aus Apen, der Vorsitzender der Fachgruppe Klootschießen und Boßeln bei der Landschaft ist und von 2003 bis 2013 Vorsitzender des Landesverbandes Oldenburg im Friesischen Klootschießer-Verband (FKV) war.

30 Meter lang

Die verregneten letzten Monate des vergangenen Jahres gaben den letzten Anstoß für die Suche nach Lösungen, witterungsunabhängig trainieren zu können. Herausgekommen ist dabei der Plan für ein 30 Meter langes, 3 Meter breites und 3,40 Meter hohes Bauwerk aus einer Binderkonstruktion. Die Wand soll im unteren Teil aus einer Holzschalung und im oberen Teil aus verschiebbaren Lichtelementen bestehen, Trapezprofilplatten sollen das Dach bilden. Dieser „Tunnel“ soll beim Anlauf vor Wind und Wetter schützen.

Eine weitere Neuerung soll die automatische Weitenmessung werden. Mit einem Laser sollen die Weiten gemessen, auf einen PC übertragen und von dort auf eine Anzeigetafel projiziert werden. Eine solche Trainingsanlage gibt es in Deutschland noch nicht. Entstehen soll sie auf dem südlichen der beiden Sportplätze in Stollhamm, den die Gemeinde für den Sportbetrieb nicht braucht und ihn für zunächst zwölf Jahre kostenlos dem Klootschießerkreis überlässt. Größe und Breite eines Fußballfeldes werden benötigt, weil Spitzensportler an die 100 Meter weit werfen.

Stollhamm sei der richtige Standort für diese Anlage, betonte Johann Hasselhorst. Er verwies auf die sanitären Anlagen und das Vereinsheim am Sportplatz, so dass auch Kaderschulungen und Übungsleiter-Ausbildungen möglich wären.

Für die Friesensportler aus den Kreisverbänden Butjadingen, Stadland, Friesische Wehde und Ammerland, die Klootschießer-Hochburgen im Landesverband Oldenburg, ist Stollhamm gut zu erreichen. Die potenzielle Benutzerzahl beziffert Kreisvorsitzender Hodel auf rund 450 Sportlern.

Rund 60 000 Euro

Die Gesamtkosten veranschlagt Hodel auf 60 000 Euro. Eine mündliche Zusage über eine Förderung von 3000 Euro durch die Raiffeisenbank Butjadingen liegt bereits vor, Geschäftsführer Peter Beck nahm an dem Ortstermin teil. Dass die Landschaft sich beteiligen wird, sicherte Kossendey zu, die Zuschusshöhe müsse noch bestimmt werden. Einen ganz wesentlichen Finanzierungsbeitrag erhofft sich der Kreisverband aus dem Leader-Programm der Europäischen Union für ländliche Regionen. Über die regionale Mittelverteilung entscheidet die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) Wesermarsch in Bewegung. Regionalmanagerin Meike Lücke versicherte, dass aus Leader bis zu 50 Prozent der förderfähigen Summe bezuschusst werden kann.

„Lasst uns Nägel mit Köpfen machen“, zückte der Präsident seinen Terminkalender und lud den Klootschießerkreisverband Butjadingen zu einem Gespräch nach Oldenburg ein. Kossendey deutete die Möglichkeit an, dabei weitere Sponsoren zu werben.

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