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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

SVN krönt sich zum Bezirkspokalsieger

06.07.2015

Nordenham Ein bisschen tanzen, Sektduschen verteilen und bloß nicht an den nächsten Tag denken: All das – und noch viel mehr – ist erlaubt, wenn man Großes geschafft hat. Die Basketballer des SV Nordenham haben am Sonntag in der Sporthalle Mitte das Bezirkspokal-Endspiel gegen den favorisierten SV Ofenerdiek mit 70:67 (29:25) gewonnen und ließen anschließend die Puppen tanzen.

„Da konnten wir wieder einmal sehen, wie spannend Basketball sein kann“, sagte Detlef Mentel, kurz bevor er nach Spielschluss in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Basketball-Verbands Weser-Ems den Wanderpokal an SVN-Kapitän Jens Steppat übergab.

In der Tat: Die rund 350 Zuschauer hatten ihr Kommen keinesfalls bereut. Alleine die Schlussminute zog sich eine gefühlte Ewigkeit hin. Die Nordenhamer führten 64:57, als sich Tim Köpke 57 Sekunden vor dem Ende einen Defensiv-Rebound angelte. In anderen Sportarten wäre das die Entscheidung gewesen. Nicht aber im Basketball.

Der Oberliga-Aufsteiger aus Ofenerdiek nutzte nun jede Möglichkeit, die SVN-Spieler durch Fouls an die Freiwurflinie zu zwingen. Oft mit Erfolg, denn längst nicht jeder Wurf saß danach.

29 Sekunden vor dem Abpfiff verkürzte Ofenerdiek mit einem Dreier auf 63:66. Doch Jonathan Gang ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er warf gleich drei Freiwürfe hintereinander durch die Reuse und erhöhte auf 69:63.

Der SV Ofenerdiek kam noch einmal auf 67:69 heran, ehe Tim Köpke in der Schlusssekunde einen Freiwurf zum 70:67-Endstand verwandelte.

So spannend hätte es eigentlich gar nicht werden brauchen. Zwar lief der SVN im ersten Viertel zu Beginn einem Rückstand hinterher, doch er fand gegen Ende des ersten Abschnitts besser ins Spiel. Roger Poungue gelang kurz vor der Sirene mit einem verwandelten Drei-Punkt-Wurf die erstmalige Führung (11:10).

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Nordenhamer davon. Zwischendurch betrug der Vorsprung neun Punkte – Ofenerdiek verkürzte zur Pause aber wieder auf 25:29.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte der SVN mehrmals die Möglichkeit, sich frühzeitig abzusetzen. Aber immer, wenn er einen vermeintlich komfortablen Vorsprung herausgeworfen hatte, mehrten sich die Fehler. Ofenerdiek war wieder dran.

Zu Beginn des Abschlussviertels drohte die Partie komplett zu kippen. Nordenham führte 52:45, doch nach acht Punkten in Folge von Ojoma Abamu lag der SVO plötzlich mit 53:52 vorne.

Aber anstatt in Panik zu verfallen, berappelte sich der SVN. Nun wiederum gelangen ihm zehn Zähler hintereinander. Jan Kampen holte wichtige Rebounds, Lars Beckereit zeigte sich in Korbnähe zielsicher, und auch Jonathan Gang bestach mit seiner Wurfgenauigkeit. Der Rest ist bekannt: Der SV Nordenham sicherte sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Bezirkspokaltitel.

SVN: Wodrich, Beckereit (20), Köpke (3), Pabel (8/ davon 1 Dreier), Seltmann, Werner (2), Poungue (7/2), Ganzert (6), Steppat, Kampen (8), Gang (16).

Stimmen

Jan Kampen (Spieler des Tages beim SV Nordenham): Das war ein hammergeiles Spiel, das von beiden Seiten sehr intensiv geführt wurde. Schon das Finale erreicht zu haben, war für uns unglaublich. Heute hat jeder, aber auch wirklich jeder, seinen Anteil am Erfolg. Die Auszeichnung zum Spieler des Spiels hätte bei uns genausogut auch jeder andere verdient gehabt.

Jens Steppat (Spartenleiter des SV Nordenham): Das war eine tolle Team-Leistung. Als Spartenleiter bin ich mächtig stolz, dass wir den Pokal geholt haben. Das ist der größte Erfolg der Nordenhamer Basketballgeschichte.

Ralph Held Junior (Spieler des Spiels beim SV Ofenerdiek): Wir müssen anerkennen, dass der Gegner heute besser war. Wir haben vor allem von Außen nichts getroffen. Großes Kompliment an den SV Nordenham – auch für die Organisation. Das Publikum hat auf beiden Seiten eine tolle Stimmung verbreitet.

Hendrick Robbers (Trainer des SV Ofenerdiek): Die Nordenhamer haben fast durchgehend geführt. Deshalb haben sie auch verdient gewonnen. Die Hitze in der Halle hat uns zugesetzt. Aber das ist keine Ausrede. Das galt ja für beide Mannschaften.


  Mehr Bilder:   www.nwzonline.de/wesermarsch-fotos 
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