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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Topfavorit Rodenkirchen stolpert in Burhave

15.08.2013

Wesermarsch Große Überraschung in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals in der Wesermarsch: Kreisligist AT Rodenkirchen hat am Dienstagabend die Segel gestrichen. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Rohde verlor bei der in der 1. Kreisklasse spielenden SG Burhave/Stollhamm nach einer grottenschlechten Leistung mit 2:3 (0:1).

Dagegen zog der TuS Elsfleth (1. Kreisklasse)  mühelos in die nächste Runde ein. Das Team von Trainer Reinhard Quade feierte einen 8:0-Sieg beim Außenseiter SV Phiesewarden (3. Kreisklasse).

SG Burhave/Stollhamm - AT Rodenkirchen 3:2 (1:0). Jürgen Penshorn, Co-Trainer und Betreuer der TSG in Personalunion, war nach dem Spiel aus dem Häuschen und stolz. „Wir haben den großen Favoriten niedergekämpft“, sagte er. Dagegen war Rodenkirchens Trainer Wolfgang Rohde enttäuscht. „Das war einfach nur peinlich“, sagte der Coach, der den Pokalsieg als ein Saisonziel genannt hatte. „Wir haben nichts fürs Spiel getan und nur zwei Mal aufs Tor geschossen. Das ist eine Katastrophe“, sagte er.

Von Beginn an hatten die Gastgeber in einer flotten Partie auf Augenhöhe mit Rodenkirchen gespielt. „Wir haben uns klug und diszipliniert verhalten“, sagte Penshorn. Der ATR habe dagegen zu häufig den Weg durch die Mitte gesucht, meinte er.

In der Offensive überrumpelten die Gastgeber den ATR immer wieder mit einfachsten Mitteln. „Ein langer Ball hat meist dazu geführt, dass wir geschwommen haben“, sagte Rohde, den aber noch mehr das Lamentieren seiner Spieler störte. Dagegen konzentrierten sich die Burhaver mit Erfolg aufs Fußballspielen: Marcel Willms schoss sie in Führung (25.). Lasse Blaschke legte nach (49.). Zwar schoss René Schwarze in der 70. Minute den Anschlusstreffer (Rohde: „Das war unsere einzige gute Aktion“). Aber Timo Behrmann, der schon in der 78. Minute die Latte getroffen hatte, entschied die Partie in der 88. Minute. Das 2:3 durch Hendrik Metz war Ergebniskosmetik (90.).

Zu allem Überfluss verlor der ATR auch noch einen wichtigen Spieler: Sebastian Rabe sah die Rote Karte, weil er einen Burhaver Spieler beleidigt hatte (80.). „Da muss man nicht unbedingt die Rote Karte ziehen“, meinte Rohde, der aber wie Penshorn von einem verdienten Burhaver Sieg sprach. „Wir dürfen uns eh nicht beschweren. Schließlich hätte es noch zwei Elfmeter für Burhave geben können.“

Tore: 1:0 Willms (25.), 2:0 Blaschke (49.), 2:1 Schwarze (70.), 3:1 Behrmann (88.), 3:2 Metz (90.).

Rote Karte: Rabe (80., ATR/Beleidigung).

SV Phiesewarden - TuS Elsfleth 0:8 (0:1). Die aufopferungsvoll kämpfenden Phiesewarder schlugen sich zunächst wacker – sie lagen zur Pause nur 0:1 zurück. Doch nach dem Wechsel machte sich der Klassenunterschied bemerkbar. Bis zur 80. Minute sah alles zumindest nach einem Achtungserfolg für den SVP aus. Aber dann brachen alle Dämme. In den letzten zehn Minuten kassierten die Phiesewarder fünf Gegentore.

Elsfleth sei einfach zu stark gewesen, meinte Phiesewardens Fußballobmann Bernd Lubitz. „Wir haben uns eigentlich gut verkauft“, sagte er. „Aber zum Schluss waren wir platt. Ich glaube, dass die Jungs beim Schlusspfiff froh waren, endlich den Platz verlassen zu können.“

Tore: 0:1 Steindorff (9.), 0:2 Jörns (51.), 0:3, 0:4 Janßen (60., 80.), 0:5 Steindorff (84.), 0:6, 0:7 Behrens (88., 89.) 0:8 Buttelmann (90.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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