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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Im TuS Tossens endet die Ära Siemers

15.04.2019

Tossens Horst Siemers war 36 Jahre lang 2. Vorsitzender des TuS Tossens. In dieser Zeit war er über drei Jahrzehnte auch als Sportabzeichenprüfer aktiv. Ende der 50er-Jahre zählte Horst Siemers zu den besten Barrenturnern in der Wesermarsch. Horst Siemers war einige Jahre Übungsleiter und hat im Butjadinger Turnerbund (BTB) und im Kreisleichtathletikverband verschiedene Ehrenämter bekleidet. Seit einigen Jahren ist er Ehrenmitglied im BTB.

Der Vorsitzendedes TuS Tossens, Renke Hessenius, ernannte Horst Siemers in Anerkennung seiner großen Verdienste zum Ehrenmitglied des Vereins. „Viele verbinden mit seinem Namen den Mann mit der Campingausrüstung, dem roten Hut und der Starterwaffe“, sagte der TuS-Vorsitzende bei der Ehrung.

Aus der Führungsriege des Turn- und Sportvereins (TuS) Tossens hat sich Horst Siemers verabschiedet: Nach 36 Jahren stellte er sich nicht erneut für den Posten des 2. Vorsitzenden zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger ernannten die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung Oltmann Harms.

Als 1. Vorsitzender bleibt Renke Hessenius dem Vereins erhalten. Wiederwahl hieß es auch für seinen Vater Jan-Wilhelm Hessenius, der die Posten des Oberturnwartes, des Kassenführers und des Schriftführers wahrnimmt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde die Frauenwartin Sabrina Stellmann.

Als neuer Jugendwart ist in Eike Hessenius in den Vorstand aufgerückt. Er übernahm diese Aufgabe von Rüdiger Kronschnabel. Eike Hessenius ist künftig auch für die Pressearbeit zuständig. Waltraud Rudolf und Karl-Heinz König wurden als Mitglieder des Ehrenrates gewählt. Rudi Schmöle ist neuer Kassenprüfer.

Vor den Wahlen hatten der Vorstand und die Übungsleiter ihre Berichte vorgetragen. Zu Wort kam auch Oberturnwart Jan-Wilhelm Hessenius: „Die Leichtathletik ist das Aushängeschild unseres Vereins“, betonte er. Allerdings wurde Kritik am Zustand des Sportplatzes geäußert. TuS-Vorsitzender Renke Hessenous machte deutlich, dass die Anlagen vernachlässigt seien und keine guten Voraussetzungen für die Leichtathleten böten. „Die Sprunggrube, der Kugelstoßbereich und die Laufbahn sind in einem katastrophalen Zustand“, bemängelte er.

Jugendwart Eike Hessenius stieß in das gleiche Horn. Es sei nicht zu verantworten, auf dem Hartplatz Sport zu betreiben. Das Verletzungsrisiko sei zu groß.

Das sind schlechte Nachrichten für das Butjadinger Leichtathletiksportfest, das mangels Beteiligung im vergangenen abgesagt werden musste. Nun ist für Sonnabend, 24. August, in Tossens ein neuer Anlauf geplant. Veranstalter ist der Butjadinger Turnerbund, während der Turnverein Eckwarden die Ausrichtung übernimmt und dabei auf die Unterstützung durch den TuS Tossens setzt.

Die Butjadinger Bürgermeisterin Ina Korter machte den Verantwortlichen jedoch Hoffnungen, dass die Gemeinde den Sportplatz bis zu dem Leichtathletikfest in Ordnung bringen werde. Sie wolle sich mit dem zuständigen Amtsleiter für Sport, Schulen, Kultur und Jugend, Joachim Wulf, in Kürze zu einem Ortstermin treffen. Der TuS Tossens sei mit seinen 326 Mitgliedern ein „stolzer Verein“, betonte Ina Korter bei der Versammlung im Restaurant Nöckel.

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