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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tus Tossens: Fällt Jubiläumsball Corona zum Opfer?

14.07.2020

Tossens In Corona-Zeiten läuft auch beim TuS Tossens alles anders als sonst. Am Wochenende fand mit drei Monaten Verspätung die Jahreshauptversammlung des Turn- und Sportvereins statt. Der Vorstand hatte dafür die Turnhalle ausgewählt, in der die Mitglieder mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand zueinander sitzen konnten. Ein großes Fragezeichen steht wegen der Corona-Krise hinter dem Festball, mit dem die Tossenser eigentlich das 125-jährige Bestehen des TuS feiern wollen. Ein weiteres Problem, das bei der Versammlung zur Sprache kam, ist der schlechte Zustand des Sportplatzes.

Vorsitzender Renke Hessenius begrüßte den Ehrenvorsitzenden Helmut Janßen sowie Butjadingens neuen Bürgermeister Axel Linneweber, der, flankiert von seinem ehrenamtlichen Stellvertreter Johann Evers, seine erste öffentliche Sitzung als Gemeindeoberhaupt bestritt. So konnte Renke Hessenius seine Kritik am schlechten Zustand des Sportplatzes direkt an der richtigen Stelle anbringen. Besonders die Laufbahn sei sehr marode und erschwere erheblich das Training der Leichtathleten, so der Vorsitzende.

Tolle Leichtathleten

„Umso höher sind die Leistungen der Leichtathleten zu bewerten.“ ergänzte Trainer Eike Hessenius. Der TuS Tossens ist nach seiner Auskunft in der Leichtathletik der erfolgreichste Verein in der Gemeinde Butjadingen.

Den Sportplatz nutzt nicht nur der Verein, sondern auch die Zinzendorfschule. Der Bürgermeister nahm die Kritik sehr ernst und betonte, dass die Gemeinde klar hinter der Sanierung des Platzes stehe und diese in Kürze auch anstehe. In welchem Umfang saniert werden kann, hänge von Fördermitteln ab, die die Gemeinde beantragt hat. Darüber werde es innerhalb der nächsten Wochen Klarheit geben, so Axel Linneweber.

Renke Hessenius blickte auf 2019 zurück. Zum Ende des Jahres zählte der Verein 327 Mitglieder. Für sie war das erste Halbjahr 2020 stark von der Corona-Krise geprägt. Als einer der ersten Vereine in Niedersachsen hatte der TuS entschieden, den Sportbetreibe einzustellen, um die Gesundheit der Mitglieder nicht zu gefährden.

Eine Alternative zu den üblichen Übungsstunden fand sich in Form von Online-Fitness-Angeboten, mit denen der TuS in der Wesermarsch wiederum eine Vorreiterrolle einnahm. Die entsprechenden Videos schickte die ehemalige Tossenserin Janine Mahendran, die inzwischen in Kalifornien lebt und dort als Fitnesstrainerin tätig ist.

Aktive Seniorinnen

Während der Sportbetrieb mittlerweile wieder möglich ist, könnte es sein, dass Corona den Tossensern in anderer Hinsicht einen Strich durch die Rechnung macht. 1895 wurde der TuS aus der Taufe gehoben, kann dieses Jahr als auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken. Ob der geplante Jubiläumsball am 3. Oktober stattfinden kann, wird der Verein wohl erst nach den Sommerferien entscheiden. Zurzeit ist eine Arbeitsgruppe damit beschäftigt, verschiedene Szenarien durchzuspielen.

Den sportlichen Rückblick erstattete Oberturnwart Jan-Wilhelm Hessenius. Er ging auf die neue Volleyball-Gruppe ein, ebenso auf die Seniorinnen-Sportgruppe, die Elke Korwes leitet und die inzwischen mehr als 20 aktive Teilnehmerinnen zählt. Insbesondere erwähnte aber auch Jan-Wilhelm Hessenius die Leichtathleten, die alleine 72 Kreismeister-Titel nach Tossens holten, aber auch auf Bezirks- und Landesmeisterebene erfolgreich waren.

Während Johanna Preissler einstimmig zur neuen Kassenprüferin gewählt wurde und damit das Amt von Ingeborg Harms übernahm, gedachten die Mitglied des TuS ihres früheren langjährigen Leiters der Schwimmsparte, Manfred Schmidthüsen, der im Juni im Alter von 83 Jahren verstorben war. Schmitti, wie er in Butjadingen hieß, hat auch im TuS große Spuren hinterlassen. Für seine Verdienste war er schon vor Jahren mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet worden.

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