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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Dorfleben: Tradition in Kleinensiel auf der Kippe

17.05.2016

Stadland Windig und von Schauern begleitet gestaltete sich das Aufstellen der Pfingstbäume in Stadland. Am Sonnabendnachmittag in Achterdorp, wo traditionsgemäß die Pfingstfeierlichkeiten beginnen, konnte der Baum zwar trotzdem noch zügig aufgerichtet werden, aber es standen nicht so viele Helfer zur Verfügung.

Üblicherweise schaffen es hier alleine die Kinder und Jugendlichen des Bürgervereins, den mächtigen Baum Zug für Zug in die Höhe zu wuchten. Doch aufgrund der kühlen Witterung kamen nur wenige Kinder. So mussten einige Erwachsene noch kräftig mit anpacken, damit der 27 Meter hohe Mast in die Senkrechte kommen konnte.

Die 28 Meter lange Girlande war dieses Mal mit Buchsbaum umwickelt, statt des sonst üblichen Birkenreisers. Da die Birken durch den frühen Pfingsttermin noch nicht richtig ausgetrieben hatten, wechselten die Helfer kurzfristig auf Buchsbaum als grüne Dekoration.

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Vorsitzender Rolf Mannott begrüßte die Gäste, darunter auch viele Mitglieder befreundeter Vereine, zum 85. Aufstellen des Pfingstbaumes. Unter musiklaischer Begleitung des Blasorchesters der Turn- und Musikvereinigung wurde auch die Vereinsfahne hochgezogen. Die Jugendlichen Hannes Ahlers, Lukas Ahlers, Louisa Hollmann, Lisa Kramer und Natalia Terengukova-Voß sollten für zehnjährige Mitgliedschaft im Bürgerverein und Pfingstbaumclub Achterdorp geehrt werden.

In Schwei setzte sich pünktlich um 16.30 Uhr der Pfingstumzug, angeführt vom Musikzug Concordia Schwei, in Bewegung. Fußgruppen und Fahrzeuge der örtlichen Vereine gaben ein buntes Bild ab und ließen die kühlen Temperaturen schnell vergessen. Auf Schultern trugen die stärksten Männer des Ortes den Pfingstbaum durch die Straßen und kamen trotz kühler Witterung ins Schwitzen.

Bequemer hatten es Pfingstkönigspaar Melina Wiese und Marcel Böseler und Kinderpaar Melina Strangmann und Franz Kresse. Sie wurden chauffiert. Der Schweier Bürgerverein verteilte großzügig Samentütchen mit Blumenmischungen für den Garten. Neu dabei war die Korbballgruppe des TuS Schwei, die mit Rollerkates, Bollerwagen, Kettcar und einem Banner mitmarschierte. Nach einigen Jahren Abstinenz nahm auch der Förderverein der integrativen KiTa Lüttje Lüü teil und hatte sich das Thema „Minions“ ausgesucht. Drei große Papp-Minions zierten den Trecker, auf dem die kleinen KiTa-Minions transportiert wurden. Auch der Seniorenwagen, die Moorlüü und Weiber von Sinnen waren mit Wagen vertreten.

Wohl zum letzten Mal wurde in Kleinensiel der 26 Meter große Pfingstbaum aufgestellt. Wie Vorsitzender Hanke Schnitger mitteilte, waren beim Binden nur acht Mitglieder vertreten. Auch der Transport beim Umzug bereitet dem Bürgerverein seit Jahren Sorgen, denn es sind nicht genug Mitglieder bereit dazu. Ungefähr 30 Leute würden benötigt um den Baum zu tragen. In den vergangenen Jahren wurde er deshalb mit dem Rollwagen geschoben.

In den beiden letzten Jahren haben noch zusätzlich die Fußballer des SV Kleinensiel ausgeholfen. „Ob wir das in dieser Form weitermachen, ist sehr fraglich“, stellte Hanke Schnitger Pfingstsonnabend ernüchtert fest. Geplant ist, den Pfingstbaum deutlich zu verkleinern auf acht Meter. „Den kann man mit drei Mann aufstellen“, war sich der stellvertretende Vorsitzende Andreas Rieger sicher.

„Es wäre schade, wenn eine solche Tradition sterben würde“, meinte Hanke Schnitger und will im kommenden Jahr einen neuen Versuch starten.

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