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„gezeiten“: Traditionsschiffer lassen Bürgerverein hängen

25.08.2015

Fedderwardersiel Schmucke Plattbodenschiffe, die im Pulk unter einem strahlend blauen Himmel in den Fedderwardersieler Hafen einlaufen: Es hätte alles so schön werden können. Wurde es aber nicht. Das erste Butjadinger Plattbodenschiffe-Treffen, das am Wochenende den Beitrag des Bürgervereins Fedderwardersiel zu den Butjadinger Kunst- und Kulturwochen „Gezeiten“ darstellte, war von Pleiten, Pech und Pannen gekennzeichnet – ärgerlich für den Bürgerverein, der dafür nichts konnte.

Am Freitag warteten zahlreiche Besucher im Fedderwardersieler Hafen lange und letztlich vergeblich auf das Eintreffen der Traditionsschiffe (NWZ  berichtete). Abgesehen von der ohnehin in Fedderwardersiel liegenden „Seebär“, die der Burhaver Thomas Edom steuerte, trudelten nur zwei Plattbodenschiffe in den Hafen ein. Mehr wurden es auch am Sonnabend nicht.

Ein Schiff habe einen Maschinenschaden, ein anderes einen Mastbruch gehabt. Und zwei Skipper, die für das Treffen zugesagt hatten, seien einfach nicht erschienen, ohne sich abzumelden, bilanzierte am Montag auf NWZ -Nachfrage eine reichlich enttäuschte Ruth Schulz-Buchholz. Viele Monate Arbeit und auch Geld habe der Bürgerverein in die Vorbereitung des Treffens gesteckt, sagte die Vorsitzende. Die Bilanz fiel dann arg ernüchternd aus.

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Immerhin: Die wenigen Traditionsschiffer, die Fedderwardersiel angesteuert hatten, hätten sich sehr gut aufgehoben gefühlt, so Ruth Schulz-Buchholz. Und auch das Rahmenprogramm am Sonnabend ging wie geplant über die Bühne. Im Hafen sang der Shantychor Butjenter Blinkfüer. Zudem zeigten Fischer Ralf Paris und die Gästeführer Hans-Gerd Gerdes und Hans-Hermann Struss, wie man Netzte flickt, Seile dreht und Knoten schlägt.

All das wäre vor der Kulisse eines mit vielen Plattbodenschiffen gefüllten Hafens natürlich noch viel schöner gewesen. Ob der Bürgerverein 2016 einen zweiten Versuch mit einem Plattbodenschiffe-Treffen starten wird, sei offen, so die Vorsitzende.

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