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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Umstrittener Elfmeter kostet Berne Auswärtspunkt

05.12.2016

Berne /Großenkneten Frust nach einem verlorenen Fußballspiel wirkt sich auf Trainer offensichtlich unterschiedlich aus. Bei Michael Müller führt er zu einer massiven Beschleunigung seines Sprechtempos. Wenn der Coach der Spielvereinigung Berne die Auswärtspartie seiner Mannschaft am Freitagabend beim TSV Großenkneten analysiert, macht er das in rasender Geschwindigkeit – frei nach dem Motto: schnell drüber reden und noch schneller vergessen. 0:2 (0:0) hatte seine Mannschaft das Punktspiel der Kreisliga IV verloren. Damit überwintert sie auf Platz neun.

Und Müller machte keine Hehl daraus, dass es eine unnötige Niederlage war. „Das war eigentlich ein klassisches Unentschieden. Aber das Spiel ist durch eine Fehlentscheidung entschieden worden“, sagte er.

Ausgeglichene Partie

Doch der Reihe nach: Zunächst sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. In der 25. Minute hatte Michael Kranz die große Chance, Berne in Führung zu bringen. Aber er scheiterte am gegnerischen Torwart. Den Abpraller versenkte Sebastian Gonschorek. Der Schiedsrichter indes erkannte den Treffer wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an – eine Entscheidung, die Müller nicht nachvollziehen konnte.

Fünf Minuten vor der Pause spielten sich die Hausherren ihre erste Großchance heraus. Doch zum Glück für die Berner ging der Ball am Tor vorbei.

Auch in der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer nur wenige Chancen. Die Entscheidung fiel in der 73. Minute: Schiedsrichter Burhanettin Akyol pfiff einen Elfmeter für die Kneter.

„Der Großenkneter Stürmer hat seinen Hintern rausgestreckt, ist dann nach vorne gefallen und hat geschrien“, schilderte Müller seine Sicht der Dinge. „Florian Röhrl stand einfach nur hinter dem Stürmer und hat nichts gemacht. Keiner weiß, warum der Schiedsrichter gepfiffen hat.“ Hendrik Aufermann war’s egal: Er verwandelte den Elfmeter.

Anschließend öffneten die Berner die Abwehr. Röhrl vergab noch eine gute Kopfballchancen, zudem kratzten die Gastgeber den Ball in der dritten Minute der Nachspielzeit von der Linie des eigenen Tores. Den darauffolgenden Konter vollendete Cedric Mers mit dem 2:0.

Zwei Mal Glück

Den zweiten Gegentreffer konnte Müller verkraften – nicht aber den Elfmeterpfiff, der zum 1:0 geführt hatte. „Der ärgert mich unglaublich“, meinte der Coach. Allerdings wollte er nicht verschweigen, dass seine Elf zwei Mal auch ein wenig Glück hatte – beide Male war Michael Kranz beteiligt. Zunächst habe er das Spielgerät nach einem Flugball wohl an die Hand gekriegt, dann sei er ein wenig zu hart eingestiegen. „Wenn der Schiedsrichter in diesen Szenen gepfiffen hätte, hätten wir uns nicht beschweren dürfen“, sagte Müller. So hinterlasse die Niederlage einen faden Beigeschmack.

Tore: 1:0 Aufermann (73., Foulelfmeter), 2:0 Mers (90.).

Spielvereinigung Berne: Anders - Röhrl, Litzcobi, Kranz, Kruck, Gonschorek, Neumann, Schneider (82. Guttmann), Keil, Daniel Rüscher, Florian Rüscher.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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