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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Elsflether verpassen Endrunde knapp

02.06.2018

Varel Die Fußballer der E-Junioren des TuS Elsfleth haben im Zwischenrunden-Turnier des Sparkassen-Cups in Langendamm (Varel) den dritten Platz belegt. Im kleinen Finale bezwangen sie GVO Oldenburg mit 3:2.

Beim niedersachsenweit ausgetragenen Sichtungsturnier waren sie erst im Halbfinale am VfL Edewecht gescheitert. Die Kinder aus der Wesermarsch mussten sich mit 1:2 geschlagen geben. Im Viertelfinale hatten sie den FSV Westerstede mit 3:0 besiegt.

Der VfL Oldenburg setzte sich in einem spannenden Finale mit 2:0 gegen Edewecht durch und nimmt am 17. Juni an der Endrunde in Barsinghausen teil. Die von Stefan Witzmann trainierten Oldenburger bekamen den Siegerpokal in Langendamm vom Vorsitzenden des Fußballkreises Friesland, Andreas Schumacher, überreicht.

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Obwohl der TV Neuenburg tags zuvor abgesagt hatte und Frisia Wilhelmshaven II unabgemeldet der Zwischenrunde fernblieb, kämpften 26 Mannschaften bei hochsommerlichen Temperaturen, die den Kindern alles abverlangten, um den Sieg und die begehrte Fahrkarte zur Endrunde.

Die Stützpunkttrainer sowie Talentscout Jürgen Betzold von Werder Bremen bekamen zahlreiche spannende und umkämpfte Begegnungen zu sehen. Aus der Wesermarsch hatten fünf Mannschaften teilgenommen. Aber der SV Brake, der TuS Jaderberg, der TSV Abbehausen und die Braker Reserve verpassten den Sprung ins Viertelfinale. Die Elsflether dagegen nahmen die Hürde und wurden Zweiter in Gruppe D hinter GVO Oldenburg.

Wie beim Sparkassen-Cup gewohnt, stand dabei der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund – was auf dem Spielfeld unter den Kindern wie in der Vorjahren auch wieder gut funktionierte.

So wurden die Spiele erneut ohne Schiedsrichter ausgetragen. „Hier sollen die Fußballer auf dem Spielfeld die Entscheidungen treffen, sich einigen und nur notfalls einmal die Trainer am Rand eingreifen“, erläuterte Thorsten Frers.

Umso mehr ärgerte sich Frieslands Kreislehrwart über das Verhalten diverser Erwachsener am Spielfeldrand. „Erschreckend war in diesem Jahr das Verhalten etlicher Eltern und einiger Trainer, bei denen der Fair-Play-Gedanke anscheinend im Wortschatz nicht vorkommt“, echauffierte sich Frers: „Lauthals wurden die Spieler und deren Entscheidungen auf den Plätzen beeinflusst.“

Zudem seien eingerichtete elternfreie Zonen missachtet worden, mehrfach mussten Eltern sogar des Innenraumes verwiesen werden. „Hinzu kamen Trainer, die ihre Spieler neben dem Platz verbal derart angingen, weil sie ein Spiel verloren haben – unglaublich und unfassbar“, erklärte Frers und betonte: „Hier werden wir in Zukunft bei der Ausrichtung der Vor- und Zwischenrunden gegensteuern!“

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