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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Friesensport: Verbandstitel hart umkämpft

28.03.2017

Salzendeich Die Boßlerinnen aus Schweinebrück haben am Wochenende den Sieg in der Endrunde der Titelkämpfe des Friesischen Klootschießerverbands davongetragen. Bei idealen Bedingungen stellten sie auf der Moorseiter Straße in der Gemeinde Ovelgönne die beste Mannschaft. Die beiden Frauenteams aus Kreuzmoor und Reitland mussten sich weiter hinten einordnen.

Bei den Frauen warfen zunächst die Drittplatzierten der beiden Landesligen – das Team aus Reitland und Titelverteidiger Dietrichsfeld. Die Reitlanderinnen hatten sich eigens mit einer Trainingseinheit auf die Strecke eingestellt. Doch die Holz erwischte mit 57 Würfen und vier Metern einen rabenschwarzen Nachmittag.

„Das zieht sich schon durch die ganze Saison hin“, sagte Reitlands Vorsitzende Astrid Kächele. „Wir haben zwar Umstellungen vorgenommen, die haben aber auch nicht gefruchtet.“

Auf gutem Leistungsniveau boßelte die Gummi mit 48 Würfen und 65 Metern. Sie warf sogar das beste Ergebnis aller sechs Gruppen. Mit 105 Würfen und 69 Metern belegten die Reitlanderinnen den sechsten Platz. Für Dietrichsfeld (98 Würfe/40 Meter) sprang Bronze heraus.

Im Duell der Tabellenzweiten standen sich die Serienteilnehmerinnen aus Kreuzmoor und Neuling Ostermarsch (Kreisverband Norden) gegenüber. Bemerkenswert: Die Kreuzmoorinnen haben ihre Strecke vor der Haustür, hatten aber keine Übungseinheit auf der Meisterschaftsstraße abgehalten.

Es sollte sich ein Duell auf Augenhöhe entwickeln. Die Gummi der Kreuzmoorerinnen war mit 48 Würfen und 24 Meter gut dabei. Die Holz benötigte mit 52 Würfen und 59 Metern satte vier Würfe mehr. Die Ostermarscher brauchten in beiden Gruppen 50 Würfe. In der Endabrechnung wurde es knapp.

Mit 100 Würfen und 83 Metern sprang für Kreuzmoor Rang fünf raus. „Das war erneut eine durchwachsene Leistung“, sagte die Kreuzmoorerin Sandra von Häfen. Ostermarsch benötigte auch 100 Würfe, landete aber mit 128 Metern Rang vier.

Im Duell der beiden Landesmeister sollte der FKV-Meister gekrönt werden. Mit der Holz legte die Mannschaft Noord Norden mit 47 Würfen und sechs Metern das Topergebnis aller sechs Gruppen vor. Doch mit der Gummi warfen die Ostfriesinnen mit 51 Würfen und 90 Metern zugleich auch das schlechteste Ergebnis aller sechs Gruppen.

Die Siegerehrung

der FKV-Endrunde stieg in der Mentzhauser Mehrzweckhalle. Gleich acht Busse parkten an der Mentzhauser Straße – das hatte der Ort noch nicht gesehen. Die Mehrzweckhalle war überfüllt. Deshalb wichen die Veranstalter zur Ehrung auf den Schulhof aus. Vom Kreisverband Stadland hieß der Vorsitzende Heinz Müller die Teilnehmer auf Plattdeutsch willkommen. Der FKV-Vorsitzende Jan-Dirk Vogts gratulierte den Siegern und Platzierten.

Die Schweinebrückerinnen waren dagegen in Topform. Beide Gruppen schlossen den Wettbewerb mit 48 Würfen ab. Hinzu kamen bei der Holz 81 Meter, bei der Gummi 61 Meter.

Noord Norden gewann die Vizemeisterschaft mit 98 Würfen und 96 Metern. Die Schweinebrückerinnen konnten ihr Glück im Ziel nach 96 Würfen und 142 Metern kaum fassen und vergossen Freudentränen.

Sie haben damit Geschichte geschrieben. Als bisher letzte Oldenburg Mannschaft hatten die Reitlanderinnen die FKV-Meisterschaft im Jahr 1992 gewonnen. Zwei Jahre zuvor jubelten die Halsbekerinnen. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs aus Südbollenhagen war überglücklich. „Wir sind sehr stolz. Wir freuen uns, dass die Mannschaft endlich gezeigt hat, was sie drauf hat. Wir haben uns vorgenommen mit Spaß in den Wettkampf zu gehen und einfach zu zeigen, was möglich ist.“

Nordens Mannschaftsführerin Maike de Vries gab sich als faire Verliererin. Ein Training auf der Strecke sei wegen der großen Entfernung nicht möglich gewesen. „Aber das runde Straßenprofil kennen wir. Wir haben durchaus Platz eins angestrebt, sind aber mit der Vizemeisterschaft auch sehr zufrieden.“

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Bilder:      www.nwzonline.de/wesermarsch/fotos 

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