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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Viel Lob für den Turnierveranstalter

17.05.2010

BERNE Es knistert, die Luft ist spannungsgeladen. Katrin Alkenings vom RRV Rastede und ihr Pferd „Weltano“ sind in der Bahn. Die Kandarren L-Dressur ist die schwerste Dressurprüfung des Turniertages beim Stedinger Reit- und Fahrverein „Sturmvogel“ Berne. In der Reithalle herrscht absolute Ruhe, man könnte eine Stecknadel fallen lassen. Lektion für Lektion absolvierten die beiden in vollendeter Konzentration, dann noch das letzte Aufmarschieren des Paares, Beifall brandet auf, die Richter nicken anerkennend und soeben hat sich die Siegerin empfohlen.

Katrin Alkenings gewinnt die Prüfung mit einer Wertnote von 7.80, vor Tordis Kampmann (TG Weser-West) auf Rigo’s Riptide“, die sich mit einer 7.60 knapp geschlagen geben muss. „Die Grundgangarten dieses Pferdes haben uns absolut überzeugt. Das war eine harmonische Vorführung von Reiterin und Pferd, so wie wir uns sie wünschen“, schwärmt Richter Reinhardt von Ditfurth.

Für die Überraschung des Tages sorgte aber die Mannschaftsdressurprüfung der Klasse A. 15 Mannschaften gingen in dieser Prüfung an den Start. „Das ist mir ja noch nie untergekommen, so viele Mannschaften“, äußerte sich Richterin Anke Richter-Irps erstaunt und hoch erfreut, fristete doch gerade die Mannschaftsreiterei lange Zeit ein Nischendasein, weil es für viele Vereine sehr schwierig ist, vier Dressurreiter für eine Mannschaft zusammenzustellen.

In der Tat gab es hier Anlass zur großen Freude über dieses Nennergebnis. Üblicherweise wetteifern im Durchschnitt sechs Mannschaften um den Sieg, so waren es in Berne mehr als doppelt so viele. Für die Mannschaften aus der Wesermarsch ging es in dieser Prüfung gleichzeitig um die Qualifikation für das Rasteder Landesturnier. Das war wahrhaft ein würdiger Rahmen. Den Preis der Gemeinde Lemwerder konnte schließlich nach eindrucksvollen Mannschaftsleistungen vor zahlreichem Publikum, Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann an die siegreiche Mannschaft des RFV Rodenkirchen um die Mannschaftsführerin Katrin von Lienen überreichen. „Wir sahen hier eine hervorragende Mannschaftsleistung und ein sehr gutes Gesamtbild, dass haben wir mit einer 7.80 belohnt“, lobte Richterin Irps die Siegerinnen Julia von Lienen auf „Silent Dream“, Stefanie Kröger auf „Coerly“, Talke Kuck auf „Anka“ und Svea Fuhrken auf „Insterdeern“. Aufgrund ihrer soliden Leistung: zwei Siege hintereinander auf zwei von vier Wertungsturnieren, könnten die Rodenkirchener damit ihre Fahrkarte für Rastede schon recht sicher wissen. Die letzte Qualifikation ist in vier Wochen auf dem Jaderberger Reitturnier.

Auf zwei Dressurvierecken und auf einem Springplatz liefen die insgesamt 17 Spring- und Dressurprüfungen am parallel. Das fordert dem „Sturmvogel-Team“ einiges ab. Begeistert zeigten sich die Turnierteilnehmer und die vielen Gäste über den gelungen Turnierauftakt. „Das ist richtig toll hier, das sind hervorragende Bedingungen, wir kommen sicher gerne wieder“, lautete das einhellige Lob vieler Reiter und Reiterinnen.

Als dann als krönender Abschluss die Springpferde über die Hindernisse des ersten Berner Derbys starteten, gab es kein Halten mehr. Die Zuschauer feuerten ihre Favoriten an und die gaben alles und ritten rasant über Wall und Birkenoxer. Während in Hamburg Vereinskollege Hendrik Sosath die erste Qualifikation für das Hamburger Derby ritt, sprangen in Berne die 24 Teilnehmer aus dem Reiterverband Oldenburg und aus dem Bremer Umland über das Berner Derby. Mit 0 Fehlern in einer Zeit von 81,3 Sekunden siegte Andrea Bünder vom RFV Hausstette auf „Sir Fox“. Janina Bischoff vom RFV St.Gg.Altenoythe-Kampe auf „Ubannana“ platzierte sich knapp dahinter mit 0 Fehlern in 87.62 Sekunden und dann folgten vom gastgebenden Verein Claudia Logemann auf „Ravenna“ mit 0 Fehlern in 94.49 Sekunden und Marko Schemmel auf „Rositos Boy“ mit vier Fehlern in 77.12.

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