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Vielseitig, optimistisch, einsam und torhungrig

21.11.2018

Sie trainiert das in der Kreisliga spielende dritte Team der Volleyballerinnen des SV Nordenham, spielt aber selbst für den Vareler TB in der Bezirksliga: die 22-jährige Nordenhamerin Lyndzey Mowatt. Sie fühlt sich in Varel nach eigenen Worten pudelwohl. „Das Team ist super, die Stimmung ist super“, sagt sie und lacht. Bei den Friesinnen spielt sie entweder auf der Diagonalposition oder in der Mitte, „immer da, wo ich gebraucht werde“, sagt sie, „aber meistens auf der Diagonalposition.“ Die Varelerinnen spielen mit den beiden Teams des SVN in einer Klasse. Und laut Lyndzey Mowatt haben sie ein ambitioniertes Ziel. „Wir wollen aufsteigen“, sagt sie. Doch noch hakt’s. Ihr Team belegt momentan einen Abstiegsplatz. „Wir mussten erstmal wach werden und arbeiten an unserem Ziel“, sagt sie und ist optimistisch. „Wenn wir an die Leistung anknüpfen, die wir zuletzt beim deutlichen 3:0-Sieg gegen die TG Wiesmoor gezeigt haben, ist noch alles machbar.“ Der nächste Gegner belegt den Abstiegsrelegationsplatz und hat eine ähnliche Ausgangsposition wie die Varelerinnen: Am 2. Dezember ist der SV Nordenham zu Gast in der Sporthalle des Schulzentrums Varel.

Ulrich Adami verbrachte am Samstag beim Pokalturnier in Beckdorf einen einsamen Nachmittag auf der Bank. Als Trainer der Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB muss er ganz neidisch auf die Auswechselbänke der anderen drei teilnehmenden Teams geschaut haben. „Die waren alle voll besetzt“, sagte er. Er wiederum saß da ganz alleine wie Robert in den Erdbeeren, denn er hatte keinen einzigen Ersatzspieler dabei. Immerhin durfte er sich mal recken und strecken, wie es ihm genehm war. Jemanden aus Versehen anstupsen konnte er ja nicht.

Zu Zeiten von Jennifer Adami war es völlig normal, dass eine Handballerin des Elsflether TB mit einer zweistelligen Torausbeute auf sich aufmerksam machte. Doch seit die Ausnahmespielerin im Sommer 2017 zu den SFN Vechta wechselte, kam dafür kaum mehr jemand in Frage. Laura Lissewski setzte in dieser Hinsicht an diesem Wochenende im Heimspiel gegen den SV Höltinghausen (35:33) eine beeindruckende Duftmarke. Sie erzielte bärenstarke 19 Treffer. Darunter waren neun verwandelte Siebenmeter. Umso bemerkenswerter ist ihre Leistung, weil sie als Rechtshänderin auf der rechten Rückraumposition agiert. Jeder, der mal Handball gespielt hat, weiß, wie undankbar diese Position auf der „falschen Seite“ ist. Aber Lissewski zeigte es allen. Mal sehen, ob sie nicht bald vielleicht sogar die 20-Tore-Marke knacken kann. gra/ths

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