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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Vereine: Vom Vorstand im Stich gelassen

20.07.2016

Seefeld In den vergangenen drei Jahren sorgten die Bogensportler für einen erheblichen Mitgliederzuwachs im und für etliche sportliche Erfolge für den Schützenverein Seefeld. Dafür gab es auch vom Vorstand viel Lob. Doch nun haben die beiden Initiatoren, Trainer und Leiter der Sparte, Birgit und Peter Berndt, und mit ihnen weitere 20 der derzeit 40 Bogenschützen den Verein verlassen.

Der Gründe für diese drastische Maßnahme seien eine schon seit einem Jahr schwelende Verärgerung über und Unstimmigkeiten mit dem Vorstand des Schützenvereins, insbesondere mit dem Vorsitzenden Henning Belitz. „Wir Bogensportler fühlen uns arg vernachlässigt. Die anfängliche Euphorie des Vorstandes ist in ein völliges Desinteresse umgeschlagen“, erläuterte Birgit Berndt auf Anfrage der NWZ.

Fehlende Unterstützung

Als Beispiele für ihre Verärgerung nannten Birgit und Peter Berndt eine fehlende Unterstützung des Vorstand bei dringend benötigten Anschaffungen für die noch junge Bogensparte. Zudem seien trotzt mehrfacher Aufforderung beim Sportbund keine Übungsleiterzuschüsse beantragt worden, obwohl die ihnen als lizenzierte Übungsleiter zustehen.

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Auch habe der Vorstand ohne Rücksprache mit den Bogensportlern die Kreismeisterschaften im Bogenschießen nach Seefeld geholt, obwohl der Schützenverein gar nicht über das erforderliche Equipment verfügt. Das sei das Privateigentum der Seefelder Bogenschützen, stellte Birgit Berndt klar.

Das Bogenschießen wollen Birgit und Peter Berndt, die nach eigenen Aussagen derzeit die einzigen lizenzierten Trainer der Bogenschützen in der Wesermarsch sind, jedoch nicht aufgeben. Im Gegenteil: Das Ehepaar und ein Großteil der aus dem Schützenverein ausgetretenen Bogensportler haben sich dem Turnverein Seefeld angeschlossen, um eine Bogensparte zu gründen.

Streit nicht fortsetzen

Birgit und Peter Berndt hoffen, dass der Streit zwischen ihnen und dem Vorstand des Schützenvereins in den nächsten Wochen nicht auf dem Rücken der zum Seefelder TV gewechselten Sportler ausgetragen wird. Um schon in der neuen Saison ab Oktober für den Seefelder Turnverein bei Meisterschaften an den Start gehen zu können, benötigt die Aufnahme der neuen Bogensparte des STV im Landesschützenbund die Zustimmung der Vorstände des Kreisschützenbundes Wesermarsch mit seinem Präsidenten Henning Belitz und des Oldenburger Schützenbundes.

Sollte es zu Verzögerungen kommen, müssten die Seefelder Bogenschützen, insbesondere die großen Talente Gillian Zinnow, die bereits an der Deutschen Meisterschaft teilnahm, und Tristan Müller, der sich für Wettkämpfe auf Landesebene qualifizierte, vorübergehend zu den Bogenschützen in Hahn-Lehmden wechseln.

Schützenverein-Vorsitzender Henning Belitz und sein Stellvertreter Hubert Sagolla waren für eine Stellungnahme am gestrigen Dienstag nicht erreichbar.NWZ

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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