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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Von Ehsen schafft Sprung auf Topniveau

18.09.2013

Ovelgönne Vielseitigkeitsreiterin Anne-Kristin von Ehsen vom RV Ovelgönne hat am Wochenende beim Großen Preis der Stadt Langenhagen in Twenge auf Fame mit 64,10 Punkten Platz elf belegt. In der internationalen CIC-Zwei-Sterne-Prüfung hatte sie sich mit renommierten Klassereitern gemessen: Mannschaftsolympiasiegerin Sandra Auffarth aus Ganderkesee gewann den Wettbewerb auf The Blue Fronter (40,40 Punkte), der ehemalige Weltranglisten-Erste Andreas Dibowski belegte mit Hans Dampf Rang zwei (45,30 Punkte) und mit Lianero Rang vier (55,30 Punkte).

Sieben Nationen

Bereits am Donnerstag vergangener Woche war Anne-Kristin von Ehsen angereist, um sich und die elfjährige Stute auf den Wettbewerb, an dem Sportler aus sieben Nationen teilnahmen, in Ruhe vorzubereiten. „Zunächst war ich schon ein wenig nervös“, sagt von Ehsen. „Aber vor den Prüfungen muss man sich von alldem freimachen. Und als ich auf dem Pferd saß, war die Anspannung verflogen.“

In der Dressur belegte sie mit 56,10 Punkten zwar nur Platz 36. Dennoch war sie zufrieden. „Das war meine Bestleistung“, sagt sie. Fame habe nun mal keine Lust auf die Dressur. „Sie will galoppieren“, sagt von Ehsen. Sobald die Stute vom Schritt in den Galopp wechsele, „hebt sie den Kopf, als stünde sie in der Startbox“. Aber letztlich habe Fame ihre Sache sehr gut gemacht, schließlich habe sie diese Prüfung noch nie in einem Wettkampf absolviert.

Es sei halt wie beim Triathlon, meint von Ehsen. „Eine Disziplin beherrscht man perfekt, die zweite ist in Ordnung, und die dritte ist ein bisschen schlechter.“

Zu viel Tempo

Im Springen belegte die Ovelgönnerin Rang 23 mit acht Fehlerpunkten – und das ärgerte sie ein wenig. „Wir haben schon schwerere Springprüfungen fehlerlos geritten.“ Aber Fame, die sie selbst gezüchtet hat und ausbildet, sei ein Pferd mit äußerst viel Eigeninitiative. „Sie kann besser springen, hört aber manchmal nicht auf mich und macht zu viel Tempo.“

Im Gelände zeigte das Paar dann eine herausragende Leistung. In 6:06 Minuten bewältigte von Ehsen ihre Aufgaben fehlerfrei und ritt bis auf Rang zwei vor – nur Sandra Auffarth war besser. Mit Andreas Dibowski ließ sie sogar einen mehrfachen Olympiateilnehmer hinter sich.

Drei-Sterne-Niveau

Die 33-jährige von Ehsen freut sich über ihre Leistung, schließlich hätten nur fünf von insgesamt 56 Startern das Gelände ohne Steher und in der Zeit bewältigt. Außerdem sei der Parcours sehr anspruchsvoll gewesen. „Der hatte fast schon Drei-Sterne-Niveau.“

Die außergewöhnlich gute Platzierung sei nur möglich gewesen, weil das Pferd im Gelände Eigeninitiative, Kampfgeist und Intelligenz bewiesen habe und die Abstimmung zwischen Pferd und Reiter perfekt gewesen sei, sagt von Ehsen. Und wenn sich beide dann auch noch fast blind vertrauen, sind sportliche Höchstleistungen die Folge: „Das war der beste Geländekurs, den wir bisher absolviert haben.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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