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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Jubel über erfolgreiche Titelverteidigungen

27.08.2019

Waddens 94 Werferinnen und Werfer haben am Wochenende in Waddens um die Titel des Klootschießerlandesverbands Oldenburg gekämpft: Sieben Frauen, 27 Männer, 35 männliche Jugendliche und 32 weibliche Jugendliche. In der Vorsaison hatten noch 118 Klootschießerinnen und Klootschießer mitgemacht.

Der Titelverteidiger und amtierende Europameister Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude) überzeugte einmal mehr mit seiner Siegerweite von 83,35 Metern mit dem 475 Gramm schweren Kloot. Zu überzeugen wusste auch der Vizemeister Sören Bruhn aus Schweinebrück mit 81,15 Metern. Dann gab es einen größeren Abstand. Verletzungsbedingt kam der Bronzemedaillengewinner Ludger Ruch aus Mentzhausen nur auf 71,10 Meter.

Detlef Müller war der einziger Teilnehmer in der Altersklasse Männer II. Er verteidigte seinen Titel mit dem 375 Gramm schweren Kloot erfolgreich mit 66,50 Metern. Der Ex-Europameister: „Die Wettkampfbedingungen waren gut.“

In der Vorsaison war er noch Zweiter – in diesem Jahr holte sich Horst Freese aus Schweewarden mit 47,95 Metern Gold in der Altersklasse Männer IV ab.

Siegerin übt Kritik

Bei den Frauen gelang Antje Wulff aus Mentzhausen mit 49,65 Metern mit dem 375 Gramm schweren Kloot die erfolgreiche Titelverteidigung. Die Frauen werfen ja mit der Drehwurftechnik. Die Siegerin zeigte sich nicht ganz zufrieden: Die beiden Bahnen für die Werferinnen waren so aufgebaut, dass der Wind von der Seite oder schräg von vorne einfiel. Wie in der Vorsaison holte Sarah Bruns aus Waddens Silber mit 39,90 Metern. Dritte wurde Brigitte Sanders aus Reitland mit 35,60 Metern.

Bei den Juniorinnen ist eine bekannte Leistungssportlerin seit der Vorsaison zurück: Lena Stulke ist die amtierende Vize-Europameisterin. Sie hatte nach der EM 2016 in den Niederlanden eine zweijährige Wettkampfpause eingelegt. Nun holte die Schweinebrückerin in der Juniorinnen-Klasse mit 52,10 Metern die Goldmedaille.

In der männlichen Jugend B gab es ein ansprechendes Teilnehmerfeld mit zehn Jungen. Dominik Köster (Langendamm/Dangastermoor) warf den 375 Gramm schweren Kloot 54,80 Meter weit. Der Vizemeister Jardo Bolles aus Mentzhausen knackte mit 50,90 Metern erstmals die 50-Meter-Marke. Bronze holte sich Ben Sanders aus Reitland mit 49,90 Metern.

Bestleistung

Eine Bestleistung rief der C-Jugendliche Anakin Wollersheim aus Moorriem mit dem 250 Gramm schweren Kloot ab: Er siegte mit 53,20 Metern. Mit großem Vorsprung setzte sich auch der D-Jugendliche Devin Hillmer aus Mentzhausen durch (44,50 Meter).

Über die Goldmedaille freute sich auch der E-Jugendliche Falk Freese aus Schweewarden mit 21,10 Metern in der E-Jugend.

In den weiblichen Klassen kommen gleich vier Goldmedaillengewinnerinnen aus der Wesermarsch: Daria Göckemeyer aus Stollhamm (41,90 m, A-Jugend), Janna Meiners aus Mentzhausen (43,05 m, B-Jugend), Mandy Sanders aus Reitland (C-Jugend, 39,50 m) und Tabea Freese aus Schweewarden (31,30 m, D-Jugend). Emma Cordes aus Büppel (19 m) setzte sich in der E-Jugend durch.

Den Superpokal, also die Wertung aller Klassen der Kreisverbände, gewann erneut Butjadingen mit 1346,65 Punkten. Die Butjenter hatten einmal mehr im Vorfeld erfolgreiche Überzeugungsarbeit geleistet und viele Sportlerinnen und Sportler zum Mitmachen motiviert. Überraschend auf Platz zwei landete das Ammerland mit 672,10 Punkten. Rang drei belegten die Stadlander mit 609,40 Zählern.

Die meisten Einzeltitel gewannen die Butjadinger mit sieben Goldmedaillen. Dahinter platzierten sich die Kreisverbände Stadland (6), Waterkant (2), Ammerland (1) und Friesische Wehde (1).

Nur mit der Teilnahme an dieser Meisterschaft konnten sich die Werferinnen und Werfer für die FKV-Meisterschaft am Samstag, 14. September, in Westerstede qualifizieren. Der Landesverband Oldenburg ist in diesem Jahr der Ausrichter der ranghöchsten Meisterschaft. Diese war zunächst – wie die FKV-Hollandkugel-Meisterschaft am 7. September – nach Waddens vergeben worden.

Doch der FKV-Vorstand legte noch sein Veto ein. „In Waddens herrschen keine Sportplatzbedingungen“, sagte der FKV-Vorsitzende Jan-Dirk Vogts. „Die brauchen wir beim Drehwurf.“

Der Landesvorsitzende Helmut Riesner kritisierte die Entscheidung: „Da bringt sich ein Verein mit viel Engagement ehrenamtlich ein – und dann das Aus.“

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