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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tv Waddens: Auch mit 100 Jahren ein junger Verein

11.03.2019

Waddens „Klein, aber oho“: Dieses Prädikat mit dem Zusatz „besonders wertvoll“ trifft auf den Turnverein Waddens zu. Die rund 200 Mitglieder stellen ordentlich was auf die Beine, sind unverzichtbarer Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Das hat sich jetzt auch bei der Feier zum 100-jährigen Vereinsbestehen gezeigt.

Im Saal der Gaststätte De Waddenser Butjenter mussten bei dem Festakt am Freitag noch Stühle herangeschafft werden, weil der Andrang so groß war. „Wir sind stolz darauf, dass so viele Menschen den Wunsch haben, heute Abend unsere Gäste zu sein“, sagte die 1. Vorsitzende Martina Coldewey. Die Feier bildete den Auftakt des bunten Jubiläumsjahrs im TV Waddens.

Zu den rund 140 Besuchern der Veranstaltung gehörten auch Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden sowie Vertreter befreundeter Vereine. Für Unterhaltung sorgten sportliche Showeinlagen und die Musik der Nordenhamer Gruppe Ceol Agus Craic. Für die Dekoration des Saals hatten die Basteltanten gesorgt.

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Menschen in Bewegung

Seit 1919 bringt der TV Waddens die Menschen in Bewegung: „Vom Kleinkind bis zum Senior, ob drinnen oder draußen Sport betrieben wird – für jeden ist etwas dabei“, betonte Martina Coldewey in ihrer Eröffnungsrede. Mit seinen 100 Jahren gehöre der Turnverein Waddens längst nicht zum alten Eisen. „Wir sind ein junger Verein“, betonte die Vorsitzende. Es seien ja auch junge, turnbegeisterte Männer gewesen, die sich nach der Ertüchtigung im Saal bei einem Bier in der Gaststätte zusammengesetzt und beschlossen hätten, den Verein zu gründen.

Martina Coldewey übernahm vor einem Jahr den Vorsitz von Gerold Ifsen. Damit war eine Ära im TV Waddens zu Ende gegangen. 28 Jahre lang hatte Gerold Ifsen den Verein angeführt.

Rolf Harms, ehemaliger Kreissportbund-Vorsitzender und Ehrenmitglied des Niedersächsischen Turnerbundes, hielt bei der Feier die Festrede, genauso wie vor 25 Jahren zum 75. Vereinsjubiläum. Er belohnte Gerold Ifsen für dessen Verdienste mit einer Fahne des Niedersächsischen Turnerbundes. Martina Coldewey überreichte er die Ehrenplakette des Deutschen Turnerbundes.

Thorsten Böning, Vorsitzender des Kreissportbundes Wesermarsch, zeichnete Gerold Ifsen mit der goldenen Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen aus.

In seiner Ansprache ließ Rolf Harms die einzelnen Stationen in der Geschichte des TV Waddens Revue passieren. Das Geschehen sei durch politische und gesellschaftliche Veränderungen geprägt gewesen. Der TV Waddens habe sich in seiner „bürgerschaftlichen Selbsthilfe“ stets dem „Dienst am Menschen“ verpflichtet gefühlt, betonte er. Rolf Harms lobte die „bewundernswerte Leistung“ der ehrenamtlich tätigen Kräfte: „Der Vorstand und die Übungsleiter bieten eine Qualität, die kommerzielle Anbieter nicht leisten können.“ Denn die Sportvereine verstünden sich als Solidargemeinschaft. Als Ausdruck ihrer Zusammengehörigkeit würden sie mit ihren sportlichen und geselligen Begegnungen einen Ort der sozialen Wärme schaffen, sagte Rolf Harms.

Neue Trends aufgreifen

Auch im TV Waddens werde allerdings darauf geachtet, neue Trends aufzugreifen und in den Übungsbetrieb zu integrieren. Um die Angebote in den Sportvereinen aufrecht zu erhalten, sei es wichtig, auf die Qualität der Aus- und Fortbildung zu achten. „Die lokalen Netzwerke in den Vereinen sind ein Gegengewicht zu den kühlen Netzwerken des Internets und der Globalisierung“, meinte Rolf Harms. Gemeinwohl vor Eigennutz müsse stets Antrieb und Aufgabe der Sportvereine sein, um für eine erfolgreiche Zukunft fit zu sein.

Wie sehr im TV Waddens die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft ist, wurde deutlich, als die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD) in Erinnerung rief: „Wir sind heute im Saal des Waddenser Butjenters an den Ursprung der Wirkungsstätte der Gründungsväter zurückgekehrt.“

Man könne gar nicht hoch genug bewerten, was der Verein in den vergangenen Jahrzehnten geleistet habe, lobte die Landtagsabgeordnete Karin Logemann (SPD).

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Butjadingen, Ina Korter, nutzte ihr Grußwort, um persönliche Erinnerungen an ihre sportliche Zeit in Waddens zum Besten zu geben. Schließlich war es Fynn Roth, Vorstandsmitglied im TSV Abbehausen, der ausdrückte, was viele Gäste empfanden: „Der Waddenser Butjenter ist mein Wohnzimmer.“

Am Sonnabend schloss sich ein Tanzabend an. Unter dem Motto „Seid auf Zack und kommt in Kleid und Frack“ fanden sich 160 Gäste ein. Für Stimmung sorgte die Oldenburger Partyband Blaifrey.

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