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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Wanderpokal geht in die Hauptstadt Hallenfußball FC Hertha Zehlendorf gewinnt das A-Junioren-Turnier des 1. FC Nordenham

26.01.2009

NORDENHAM Premiere bestanden: Die 21. Auflage des Hallenfußballturniers für A-Junioren in Nordenham wurde erstmals ausgerichtet vom Beirat des 1. FC Nordenham und umbenannt von Rolf-Weller-Gedächtnis-Turnier in Stüdemann/Janßen-Cup. Der Beirat erhielt für Organisation und Ausrichtung ein Lob von allen zehn beteiligten Teams. Sasa Pinter als Trainer vom Titelverteidider OSC Bremerhaven brachte es auf den Punkt: „Das ohnehin stets gut organisierte Turnier hat jetzt noch eine Steigerung erhalten.“

Der zwölfköpfige Beirat um Jugendleiter Michael Wetsch hatte insgesamt zehn Mannschaften aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Berlin und Bremen geladen. Nach dem Regionalligisten Dynamo Dresden hatte Hertha Zehlendorf mit fast 440 Kilometer die weiteste Anreise. Die Mannschaft von Efe Cem, Tabellenachter der Regionalliga Nordost, zeigte das beste Stehvermögen und gewann das Turnier nach einem dramatischen Endspiel gegen Holstein Kiel im Neunmeterschießen mit 4:2. Bei Ablauf der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. „Wir waren schon auf der Verliererstraße, doch 13 Sekunden vor Abpfiff ist uns doch noch der Ausgleich gelungen. Ich bin richtig glücklich über unseren Sieg“, freute sich Cem. Sein Gegenüber Frank Wolf, der mit seiner Mannschaft die Regionalliga Nord anführt, meinte: „Eine 2:0-Führung darf man sich eigentlich nicht aus der Hand nehmen lassen.“

Zehlendorf wiederholte damit seinen Turniersieg aus dem Jahr 1997. Mit Blau-Weiß 90 (1992) und SV Tasmania 73 Berlin (1999 und 2004) errangen bereits weitere Vereine aus der Hauptstadt den Titel. Cem nannte einen Grund, warum Berlin bereits viele große Fußballer herausgebracht hat: „Bei uns gibt es an fast jeder Ecke Bolzplätze, die allesamt von der Jugend gut angenommen werden.“ Mit dem VfL Osnabrück trat sogar ein Bundesligist in Nordenham an. Natürlich war das Team von Roland Twyrdy Favorit, schied aber bereits in der Zwischenrunde aus. Twyrdy war natürlich verstimmt: „Wir waren defensiv schwach und sind daher korrekterweise ausgeschieden.“

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Der fünfmalige Titelträger Dynamo Dresden enttäuschte völlig und strich die Segel zusammen mit dem 1. FC Nordenham bereits nach der Qualifikationsrunde. Nur mit sieben Akteuren angereist hatten die Sachsen aus der Regionalliga Nordost keine Chance. Titelverteidiger OSC Bremerhaven (Verbandsliga Bremen) begann das Turnier, in dem insgesamt 265 Tore fielen, ebenso wie der VfB Oldenburg (Regionalliga Nord) und Kickers Emden (Niedersachsenliga) schwach. Alle drei Teams steigerten sich doch von Spiel zu Spiel. Am Ende gewann der OSC das „kleine“ Finale gegen den VfB Oldenburg mit 3:2 nach Neunmeterschießen. Offensivfreude bewies Regionalligist VfL Oldenburg, stellte mit Samir El-Faid (12 Treffer) auch den erfolgreichsten Torschützen. Endstation für den VfL war ebenso wie für TuRa Meldorf (Verbandsliga Schleswig-Holstein) die Zwischenrunde. Meldorf hatte in der Vorrunde alle seine Begegnungen gewonnen. Am Sonntag setzte es für die Westfriesen nur noch Niederlagen.

„Uns fehlte gegen die klassenhöheren Teams die Cleverness“, ließ FCN-Trainer Thorsten Willuhn wissen. Sieglos blieb sein Team, dass in der Bezirksliga spielt, frühzeitig auf der Strecke. Erstmalig wurde mit einer „Rundumbande“ gespielt. Helmut Quass, Vorsitzender des Fußballkreises Wesermarsch, sah diese Idee mit glänzenden Augen: „Die Bande wurde allseits gut angenommen, denn so wurde das Spiel schneller.“ Der Nordenhamer Bürgermeister Hans Francksen und Klaus Stüdemann als einer der beiden Hauptsponsoren beteiligten sich an der Siegerehrung. Insgesamt hatten fast 180 Sponsoren zum Gelingen dieser Veranstalter beigetragen, in der das vielfältige Rahmenprogramm stimmte.

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