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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Abbehauser Reserve ringt Jaderberg nieder

03.09.2018

Wesermarsch TSV-Reserve gewinnt zähes Derby mit spätem Treffer: Die in der Nordstaffel der 1. Kreisklasse spielenden Fußballer des TSV Abbehausen II haben am Freitag vor eigener Kulisse gegen den TuS Jaderberg mit 1:0 (0:0) gewonnen. Damit haben die Abbehauser die ersten vier Spiele der Saison gewonnen und stehen unangefochten an der Tabellenspitze. Dagegen musste Aufsteiger SV Phiesewarden eine 2:3-Niederlage beim BV Bockhorn hinnehmen. In der Südstaffel verlor der SC Ovelgönne daheim mit 0:1, während die Spielvereinigung Berne am Sonntagabend mit 3:0 beim FSV Westerstede gewann und die Tabelle mit neun Punkten anführt.

Staffel Nord

TSV Abbehausen II - TuS Jaderberg 1:0 (0:0). TSV-Trainer Dirk Rohde freute sich über den Sieg, bemängelte aber die Leichtfertigkeit seiner Mannen. „Hätten wir nur die Hälfte unserer Chancen genutzt, hätte wir schon zur Halbzeit 3:0 führen können.“

Seine Mannschaft war von Beginn überlegen, machte es sich aber mit Ungenauigkeiten selbst schwer. Jaderberg hatte kaum Spielanteile und wenige Offensivaktionen. Trotzdem wartete der TSV bis zur 83. Minute damit, sich selbst zu belohnen: Nach einer Ecke stieg Rico Boyksen zum Kopfball hoch und nickte den Ball zum Sieg ein.

„Es war kein schönes Spiel, aber der TSV hatte deutlich mehr Chancen. Deshalb ist der Abbehauser Sieg gerechtfertigt“, sagte Jaderbergs Spieler David Skibba.

Tor: 1:0 Boyksen (83.).

BV Bockhorn - SV Phiesewarden 3:2 (3:1). Trotz eines starken Spiels verpasste der Aufsteiger aus Phiesewarden seinen ersten Saisonsieg. Mit individuellen Fehlern und Ungenauigkeiten hatte er sich um seinen Lohn gebracht.

Nach 23 Minuten lagen die Phiesewarder mit 0:2 zurück. „Vor den ersten beiden Treffern haben wir uns leichte Fehler erlaubt, die uns nicht mehr passieren sollten“, sagte Co-Trainer Christian Kohlmann. Doch das 1:2 ließ nicht lang auf sich warten: Mirko Bliefernich verkürzte mit einem direkten Freistoß (36.).

Kurz vor der Pause erhielt der TSV nach einem Gewühl im Strafraum einen weiteren Dämpfer: SVP-Torhüter Julian Koopmann wollte den Ball wegfausten, traf dabei aber seinen Mitspieler Furkan Atici, von dem der Ball ins eigene Tor prallte.

Auch wenn Phiesewarden die Partie in der zweiten Hälfte dominierte und Bliefernich zum zweiten Mal den Anschluss herstellte (64.), reichte es nicht für einen Punktgewinn. „Kleinigkeiten haben uns den Sieg gekostet. Wir müssen endlich anfangen, uns für unser Spiel zu belohnen“, sagte Kohlmann.

Tore:1:0, 2:0 Foege (19., 23.) 2:1 Bliefernich (36.), 3:1 Atici (45., Eigentor), 3:2 Bliefernich (66.).

Staffel Süd

SC Ovelgönne - SG Scheps/Edewechterdamm/Husbäke 0:1 (0:0). Die ersatzgeschwächten Ovelgönner spielten stark – aber ohne Fortune. Vor eigener Kulisse lieferten sie sich mit der SG eine Partie auf Augenhöhe. „Die Mannschaft hat eine tolle Moral, tollen Einsatz und große Leidenschaft gezeigt. Ich kann ihr nichts vorwerfen“, sagte SCO-Coach Wilhelm Schiwy. Das berühmte Quäntchen Glück habe gefehlt: Paul Hemken (30.) und Kapitän Luca Stephan (46.) hatten riesige Möglichkeiten. Hemken traf den Ball nicht richtig, Stephan wurde in letzter Sekunde geblockt. „Wenn wir das 1:0 machen, wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen“, sagte Schiwy. „Wir waren mit der SG absolut auf Augenhöhe.“

In der zweiten Hälfte neutralisierten sich die Teams weitgehend. Doch es wurde noch einmal interessant. SG-Trainer Leo Richter wurde vom starken Schiedsrichter Suliman Ibrahim in der 70. Minute des Platzes verwiesen. Vier Minuten später erzielte die SG das entscheidende Tor der Partie: Hauke Meschkat hatte getroffen. „Das war ein tolles Spiel. Nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“, sagte Schiwy.

Tor: 0:1 Meschkat (74.).

FSV Westerstede - Spielvereinigung Berne 0:3 (0:2). Bernes Trainer Michael Müller war nach der Partie rundum zufrieden. „Das war in Ordnung“, sagte er. Die Zuschauer hatten in der ersten Hälfte eine harte und umkämpfte Partie gesehen. Florian Röhrl köpfte die Berner, die nur mit 13 Spielern angereist waren, in der 21. Minute nach einer Ecke in Führung. Fünf Minuten vor der Pause legte Nick Fischer nach einer Kopfballverlängerung von Edsson Ramos nach.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste den Druck. „Wir haben richtig Gas gegeben und uns mehrere Chancen herausgespielt“, sagte Müller. Schon in der 47. Minute schossen die Gäste das 3:0. Nach einer Freistoßflanke Daniel Rüschers griff der Westersteder Torwart am Ball vorbei. Edsson Ramos war zur Stelle und traf eiskalt.

„Danach war das Spiel gelaufen“, meinte Müller. „Wenn wir noch ein bisschen cleverer gekontert hätten, hätten wir dieses Spiel höher gewinnen können.“

Tore: 0:1 Röhrl (21.), 0:2 Fischer (40.), 0:3 Ramos (47.).

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