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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Energieleistung nach emotionaler Videobotschaft

20.08.2018

Wesermarsch Die Fußballer des TSV Abbehausen II haben am Freitag ihre gute Frühform bestätigt. Sie gewannen gegen die Spielvereinigung Gödens daheim mit 4:0. Damit sind sie mit zwei Siegen in die Saison 2018/2019 der Nordstaffel der 1. Kreisklasse gestartet. Dagegen verlor der TuS Jaderberg das Derby gegen den TuS Büppel mit 2:3, während der SV Phiesewarden beim TuS Varel 3:3 spielte.

In der Südstaffel gewann die Spielvereinigung Berne am Sonntag beim TuS Wahnbek mit 5:1. Der SC Ovelgönne hatte sich am Freitag auswärts von Titelanwärter TV Metjendorf mit 2:2 getrennt.

Staffel Nord

TSV Abbehausen II - SV Gödens 4:0 (3:0). TSV-Trainer Dirk Rohde war zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannen: „Die Jungs haben ein richtig schönes Spiel geboten. In der zweiten Halbzeit war zwar die Luft raus, aber die Mannschaft hat den Sieg über die Zeit gebracht.“

Die Abbehauser legten einen guten Start hin: Matthias Poppe sorgte bereits in der siebten Minute für den Führungstreffer. Finn Marienfeld erhöhte in der 23. Minute auf 2:0. Poppe markierte seinen zweiten Treffer in der 36. Minute zum 3:0-Halbzeitstand.

„In der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel in der Hand. Gödens hatte kaum Chancen, und wir hätten zur Pause schon höher führen können“, sagte Rohde.

In der zweiten Hälfte kam Gödens zwar besser ins Spiel, aber der TSV brachte die Partie bravourös zu Ende. Jan-Steven Kalies traf nach einer Ecke zum 4:0-Endstand (84.).

TuS Jaderberg - TuS Büppel 2:3 (1:2). Bittere Niederlage für die Jaderberger, die stark ersatzgeschwächt aufgelaufen waren. Dennoch gingen sie in Führung. Jannik Scholz (25.) hatte getroffen. Das 1:1 ließ aber nicht lange auf sich warten: David Ahlers glich aus (32.).

Kurz vor Ende der ersten Hälfte zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt: Elfmeter für Büppel. Tammo Hibbeler verwandelte (45.).

Den Gastgebern boten sich nach der Pause viele Möglichkeiten zum Ausgleich – selbst nachdem sich Nils Janßen einen Platzverweis eingehandelt hatte (54.).

Doch zunächst trafen nur die Gäste: Jakub Sulak erzielte in der 66. Minute das 3:1 für Büppel. Das Tor war ein Schock für die Jaderberger. „Wir hatten keinen Zugriff mehr und haben uns schwer getan“, sagte Jaderbergs spielender Co-Trainer David Skibba, der sein Team mit einem Fernschuss wieder zurück ins Spiel brachte (75.). Die Schlussoffensive brachte indes nichts ein. „Unser Ziel war es, hinten gut zu stehen und Konter zu fahren. Das hat über große Teile des Spiels auch bestens funktioniert“, sagte Skibba. Dennoch reichte es nicht zum Punktgewinn.

TuS Varel - SV Phiesewarden 3:3 (1:2). Zehn Minuten vor Schluss führte der Aufsteiger aus der Stadt Nordenham noch mit 3:1. Aber es sollte nur zu einem Remis reichen – kein Wunder, dass Phiesewardens Co-Trainer Christian Kohlmann enttäuscht war. „Das Remis war vollkommen unnötig. Wir hätten die Führung nie hergeben dürfen.“

Die Gäste standen zunächst gut. Zwar ging Varel durch Mohammad Karimi in Führung (30.), aber anschließen legte der SVP noch eine Schippe drauf. Fynn Baumgardt drehte die Partie, indem er zwei Elfmeter verwandelte (40., HE, 42., FE). „Danach hatten wir das Spiel im Griff und auch eine Reihe guter Chancen“, sagte Kohlmann. Nach dem 3:1 durch Lukas Schröder (55.) sah alles nach einem Phiesewarder Sieg aus. Doch in der Schlussviertelstunde erhöhte Varel den Druck. Phiesewarden bekam Muffensausen. „Wir wurden immer nervöser und haben keinen Zweikampf mehr gewonnen“, sagte Kohlmann. Nach dem 2:3 durch Khaled Khalil (80., Foulelfmeter) habe dann nichts mehr funktioniert. Kohlmann: „Da kam kein Ball mehr an.“ So kam es, wie es kommen musste: In der dritten Minute der Nachspielzeit glich Khalil aus.

Staffel Süd

TV Metjendorf - SC Ovelgönne 2:2. (2:2). Der SCO ging hochmotiviert ins Spiel. Coach Wilhelm Schiwy hatte seine Spieler mit einer nach seinen Worten sehr emotionalen Videobotschaft von SCO-Vereinslegende Dimo Wache heiß gemacht. Der Torwarttrainer des Zweitligisten SV Darmstadt 98 habe ihnen darin klargemacht, dass es sich lohne für den Heimatverein zu kämpfen. „Das war der Hammer. Alle waren ergriffen“, sagte Schiwy.

Doch auf dem Platz lief zunächst nichts. Nach drei Minuten führte der TV Metjendorf mit 2:0. Keno Schwanke hatte aus elf Metern (1.), Jan Deharde per Kopfball (3.) getroffen. „Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so früh schon 0:2 zurückgelegen zu haben“, sagte Schiwy. Doch seine Elf habe dann eine sensationelle Moral gezeigt. Paul Hemken erzielte mit einem Traumtor das 1:2 (20.), Luca Stephan glich mit einem Abstauber aus (25.).

„Metjendorf war richtig gut und hatte in der ersten Hälfte deutlich mehr Chancen“, sagte Schiwy, aber in der zweiten Hälfte sei die Partie ausgeglichen gewesen. „Wenn wir unsere Konter konsequenter ausgespielt hätten, wäre sogar ein Sieg möglich gewesen“, sagte er. „Aber das Remis ist gerecht.“ Er sei von der Energieleistung seiner Elf schwer begeistert, meinte der Trainer. Sie habe mit einem selbst ernannten Titelanwärter auf Augenhöhe gespielt.

TuS Wahnbek - Spielvereinigung Berne 1:5 (1:2). Bernes Trainer Michael Müller lobte seine Elf. „Das war in Ordnung. Wir hätten sogar noch zwei oder drei Tore mehr schießen können.“ Wahnbek habe zunächst Druck gemacht und sei in einer ruppigen Partie mit einem schönen Treffer von Oliver Block (14.) in Führung gegangen. „Wir haben nur langsam zu unserem Spiel gefunden“, sagte Müller.

Aber Berne drehte die Partie schon vor der Pause. Zunächst verwandelte Torwart Daniel Anders einen Foulelfmeter (18.), dann versenkte Daniel Rüscher einen Freistoß direkt (42.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann ruhiger gespielt als Wahnbek. Außerdem hatten wir konditionell mehr drauf“, sagte Müller. Nico Kruck erhöhte auf 3:1 (48.), Dennis Conze-Wichmann legte mit einem verwandelten Foulelfmeter nach (53.), und Daniel Rüscher krönte die gute Berner Leistung mit seinem vorzüglich herausgespielten Treffer zum 5:1 (90.).

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