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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Frage der Woche: „In der Pflicht geht es meist in die Hose“

23.10.2020

Wesermarsch Die Szene wird in vielen Rückblicken auf die Fußball-Bundesliga-Saison 2020/2021 zu sehen sein: Am zweiten Spieltag stand Schalkes Stürmer Mark Uth beim Führungstreffer für Werder Bremen auf der Torlinie – und reklamierte doch Abseits. Grund genug für unsere Redaktion, mal bei Trainern einiger Wesermarsch-Clubs nachzuhaken, wie ihre Teams mit der Abseitsregel umgehen: Spielt ihr auf Abseits?

Bünyamin Kapakli (TSV Abbehausen II, 1. Kreisklasse Staffel Nord): „Ich würde gerne mit einer Abseitsfalle spielen, aber das funktioniert nicht. Wir haben häufig Ausfälle in unserer Viererkette. Dementsprechend ist das schwer zu trainieren. Außerdem ist jedes Spiel anders. Wenn wir das versuchen, dann einfach über Absprache vor und während des Spiels.“

Thorsten Rohde (Eintracht SV Nordenham, 1. Kreisklasse Staffel Nord): „Nein, wir spielen ohne eine Abseitsfalle.“

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Tilo Ziegert (SG Großenmeer/Bardenfleth, 1. Kreisklasse Staffel Süd): „Direkt trainieren wir das Spiel auf Abseits nicht. Die Mannschaft hat ein Gespür dafür, wenn es in einem Spiel passt.“

Jonny Peters (SV Brake, Frauen-Landesliga): „Wir riskieren es nicht mehr. Wir sind damit zu oft auf den Hintern gefallen – unter anderem sind wir vor anderthalb Jahren im Pokal-Endspiel stark benachteiligt worden. Wenn man ohne Linienrichter spielt, ist eine Abseitsstellung für den Schiedsrichter schwer zu sehen. Aber wenn wir rausrücken und mit unserer Abwehr den nötigen Schritt nach vorne machen, ergeben sich automatisch Abseitssituationen.“

Nils Schneider (Spielvereinigung Berne, Kreisliga): „Es hängt immer von der Situation ab. Aber wir trainieren es nicht. Wir ziehen unser Spiel mit der Kette durch, stellen den Gegner aber nicht bewusst ins Abseits. Gegen Schwarz-Weiß Oldenburg hat ein Assistent zum Beispiel die Fahne gehoben, und wir haben aufgehört zu spielen. Er ist aber vom Schiedsrichter überstimmt worden, und wir haben prompt ein Gegentor kassiert.“

Daniel Behrens (TSV Abbehausen, Frauen-Oberliga): „Das Thema Abseits ist heikel. Wenn die Assistenten noch jung sind, haben sie oftmals nicht das Selbstbewusstsein, um die Fahne zu heben. Deshalb würde ich es auch nicht trainieren. Allerdings versuchen wir, immer schnell auf einer Linie herauszurücken, wenn wir den Ball geklärt haben.“

Mario Heinecke (1. FC Nordenham, Fußball-Kreisliga): „Wir versuchen zwar, situativ auf Abseits zu spielen – mehr aber nicht, weil wir oftmals noch zu früh abschalten, statt erst dann aufzuhören wenn der Schiedsrichter gepfiffen hat.

Maik Stolzenberger (SV Brake, Bezirksliga): „Ich lasse das Abseitsstellen bewusst nicht trainieren, weil das in der Pflicht meist in die Hose geht. Wir trainieren aber das taktisch kluge Verschieben in der Defensive.“

Waldemar Gilmut (SV Lemwerder, Landesliga Bremen): „Im Training spielen wir zwar häufig mit Abseits, um wettbewerbsnah zu trainieren. Aber wir haben keine Abseitsfalle, an der wir akribisch arbeiten. Es gibt andere Faktoren, die wichtiger sind. Vielmehr müssen die einzelnen Spieler die Situation erkennen und dann vorschieben.“

Stefan Jasper (TuS Jaderberg, Kreisliga Nord): „Wir lösen das situativ. Allerdings versuchen wir schon, die Linie zu halten und nicht mannorientiert in irgendwelche Räume zu rennen.“

Lars Bechstein (SV Brake A-Jugend und SV Brake II): „Wir probieren im Training immer wieder, den entscheidenden Schritt nach vorne zu machen. Es klappt aber nicht immer. Es ist aber wichtig, dass die Spieler der Viererkette immer Blickkontakt zueinander haben.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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