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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Wesermarsch-Teams verpassen große Chance

30.04.2018

Wesermarsch Die Landesliga-Fußballerinnen des TSV Abbehausen haben sich am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Glane mit einem torlosen Unentschieden begnügen müssen. Der SV Brake spielte ebenfalls remis: Das Auswärtsspiel gegen den VfL Oythe endete 1:1.

Für die Abbehauserinnen geht es schon am Dienstag, 1. Mai, wieder um Punkte im Kampf um den Oberliga-Aufstieg. Um 13 Uhr gastiert der Tabellenführer bei der SG Timmel/Moormerland.

TSV Abbehausen - TuS Glane 0:0. Unmittelbar nach Spielende war Daniel Behrens stinksauer. Knapp zwei Stunden später hatte sich der Abbehauser Trainer aber schon wieder beruhigt. Dennoch: Das Unentschieden sei schon ein wenig ärgerlich, sagte der Trainer. Dass Olympia Uelsen, einer der härtesten Rivalen im Titelkampf, eine überraschende Niederlage gegen Schlichthorst bezogen hatte, konnte ihn nur bedingt milder stimmen. „Wir hätten einen draufsetzen müssen“, sagte er.

Indes gab er zu, dass sich Glane den Punkt verdient habe. „Die haben sich nicht herauslocken lassen“, sagte er und bescheinigte dem gegnerischen Team eine sehr disziplinierte Spielweise. „Wir sind zumeist in der Glaner Abwehr hängengeblieben.“ Und wenn dann mal doch eine Abbehauserin die gegnerische Abwehr überwunden hatte, fehlte ihr das Abschlussglück. Oder die nötige Kaltschnäuzigkeit. Nachzufragen bei Ann Christin Luga, die Abbehausens größte Möglichkeit vergab.

Auch Nadine Schiller hatte Pech: Nach rund einer Stunde schoss sie das vermeintliche 1:0 für Abbehausen. Aber das Tor zählte nicht. „Nadine soll beim Zuspiel von Samantha Müller im Abseits gewesen sein“, sagt Behrens. „Aber das war kein Abseits“, meinte der Abbehauser Trainer und haderte mit dem Unparteiischen. „Der Schiedsrichter hat keine gute Figur gemacht“, meinte er.

Doch obwohl er zwei verlorenen Punkten hinterhertrauerte, war er mit seiner Mannschaft durchaus zufrieden. „Wir haben uns mal wieder vernünftig präsentiert.“ Er lobte die Abwehrleistung und die positive Kommunikation. „Das alles hat zuletzt gefehlt.“

Auch am Dienstag müssen diese Faktoren stimmen. Schließlich trifft seine Mannschaft dann auf ein Team „von unserem Kaliber“, meint Behrens. Allerdings muss der Trainer dann auf die verletzte Jana Oonk und auf Torjägerin Samantha Müller verzichten. Ob Chiara Böschen auflaufen kann, steht laut Behrens noch nicht fest. „Ich hoffe, dass sie es schafft“, sagte ihr Trainer.

TSV: Nathalie Mertens - Katrin Grube, Nadine Schiller, Chiara Böschen, Ann Christin Luga, Merle Emmert, Kristin Schüler, Pia Ahlers, Jana Oonk, Samantha Müller, Leonie Schüler. Eingewechselt: Lisa Bultmann, Alkje Detmers, Geske Kaemena, Laura Janßen.

VfL Oythe - SV Brake 1:1 (1:1). Brakes Trainer Jonny Peters wusste nach der Partie nicht so recht, wie er das Ergebnis einordnen sollte. „Eigentlich geht das Unentschieden in Ordnung“, meinte er. „Aber Jennifer Dirks hatte in der 90. Minute eine hundertprozentige Chance, die sie einfach nutzen muss.“

Die Oytherinnen spielten zunächst gefälliger. Zwar standen sie relativ tief. Aber weil die Brakerinnen „Hau-Ruck-Fußball“ (Peters) spielten, taten sie sich schwer. Und nach fünf Minuten lagen sie zurück. Caroline Schmedes fing einen missglückten Befreiungsschlag ab und schoss Oythe in Führung.

Anschließend spielten die Oytherinnen gepflegter. „Wir sind erst in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit besser geworden“, sagte Peters. Die Leistungssteigerung zahlte sich aus. Sabrina Warns glich das Spiel in der 44. Minute aus. Samantha Huth hatte den Ball zuvor verlängert.

In der zweiten Halbzeit hatten die Brakerinnen die Partie im Griff. „Oythe hatte keine einzige Chance mehr“, sagte Peters. Aber seiner Mannschaft sollte es nicht mehr gelingen, den Ball über die Linie des gegnerischen Tores zu befördern.

Im Abstiegskampf bleibt es spannend. Braker hat als Tabellensechster 23 Zähler, Jahn Delmenhorst II als Siebter 22 Punkte. Dann folgen drei Mannschaften mit 20 Punkten: Oythe, Schlichthorst und Glane. Die Glanerinnen belegen zugleich den ersten Abstiegsplatz. „Das ist alles so eng. Das ist der Hammer“, meinte Peters. „Wir haben aus den vergangenen sechs Spielen zwölf Punkte geholt und kommen einfach nicht von der Stelle.“

SVB: Mirja-Franziska Fleischer, Josephine Schnibbe, Samantha Huth, Jennifer Dirks, Louisa Hollmann, Kerryn Heise, Sabrina Warns, Marieke Schnare, Cäcilie Grubich, Jasmin Heisig, Sarina Büsing, Lena Kemmeries, Selina Schinkel, Alina Wieting, Kerstin Busse.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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