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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Friesensport: Boßelsaison beginnt mit Paukenschlag

02.10.2018

Wesermarsch Die Boßelsaison 2018/19 begann mit Bilderbuchwetter, Sonnenschein, Temperaturen an die 20 Grad und Windstille. In der Männer-Landesliga gleich ein Paukenschlag: Westerscheps langte zu beim 28:0 Kantersieg gegen Schweewarden. Die Westerschepser stehen nach dem 1. Spieltag auf Platz eins. Auch die beiden anderen Landesligisten aus der Wesermarsch, Kreuzmoor und Reitland, bezogen Auswärtsniederlagen.

Männer, Landesliga: Westerscheps – Schweewarden 28:0.

Beide Teams gelten als Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Und sie gingen beide ersatzgeschwächt in die Partie. Die 1. Holz kam mit 50 Wurf und 2,059 Schoet ins Ziel. Die 2 Holz holte mit 48 Wurf 9,056 heraus. Die 1. Gummi, auch 48 Wurf, steuerte 5,029 bei. Die 2. Gummi mit 50 Wurf legte 11,039 drauf. Der glückliche Schepser Vorsitzender Axel Kasper: „Das waren gleich zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg mit einem dicken Plus für das Schoetverhältnis.“

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Spohle – Kreuzmoor 8:0. Die Gastgeber gewannen mit der 1. Holz 1,014, der 2. Holz 1,094, der 1. Gummi 1,017 und der 2. Gummi 4,098. Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken: „In den Holzgruppen war das ein guter Wettkampf von uns. In den Gummigruppen konnten wir leider nicht mithalten. Da ist noch Luft nach oben. Insgesamt ist der Sieg der Spohler verdient.“

Halsbek – Reitland 13:0. Der Titelverteidiger ist gleich wieder gut in die Spur gekommen. Die 1. Holz gewann mit 48 Wurf 2,067, die 2. Holz mit 50 Wurf 121 Meter, die 1. Gummi mit 42 Wurf 8,033 und die 2. Gummi mit 48 Wurf 1,100.

Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes: „Das war ein starker Saisonstart von uns. Schon bei der Wende hatten alle vier Gruppen super Rundenzahlen. Die 1. Gummi hat ein wahres Feuerwerk auf die Straße gebracht.“ Reitlands Mannschaftsführer Hauke Freese: „Insgesamt keine schlechte Leistung von uns beim Topteam. Nun heißt es Mund abputzen, und uns auf die folgenden Aufgaben konzentrieren.“

Bredehorn – Grabstede 2:3.

Das Prestigeduell knisterte vor Spannung. Mit der 1. Holz gingen die Gäste mit 51 Wurf, 3,001 in Front. Die Gastgeber hielten mit der 2. Holz auch 51 Wurf, 2,062 dagegen. Nur Meterentscheidungen gab es in den Gummigruppen. Da siegten die Gäste mit der 1. Gummi (49 Wurf, 59 m) und die 2. Gummi (50 Wurf, 20 m). Die Entscheidung fiel erst mit dem letzten Wurf in der 2. Gummi, als die Gäste 3 Meter zurücklagen. Mit einem guten Wurf sicherte Daniel Hattermann den Gesamterfolg. Nur 19 Meter fehlten den Hausherren zum Remis.

Bredehorns Mannschaftsführer Simon Quathamer: „Die Leistung war in Ordnung. Leider war es uns nicht vergönnt, zumindest einen Punkt zu holen.“ Sein Gegenüber Christian Alberts: „Ein spannendes Finish. Zwei wichtige Auswärtspunkte, und dementsprechend war der Jubel groß über das gewonnene Derby.“

Verbandsliga: Mentzhausen – Stapel 10:0.

Beide Teams mussten Absagen auffangen. Die Gastgeber mussten nur in der 1. Holz -128 m abgeben. Die Gruppenerfolge fuhren die 2. Holz 4,070, die 1. Gummi 3,134 und die 2. Gummi 1,149 ein. Mentzhausens Mannschaftsführer Ludger Ruch: „Eine solide Leistung in allen Gruppen, auf der aufgebaut werden kann.“

Bezirksklasse: Waddens – Moorriem 6:12.

Der Aufsteiger verlor deutlich mit der 2. Holz -8,045 und der 1. Gummi -4,090. Mit den Erfolgen der 1. Holz, 19 m, und der 2. Gummi konnte man nicht dagegen halten.

Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns: „Bis zur Wende war noch alles im Lot. Für die 1. Gummi wurde die letzte Kurve am Deich zum Verhängnis.“ Zudem bemängelt der Boßelwart die schlechte Trainingsmoral der Butjenter vor Saisonbeginn.

Abbehausen – Rosenberg 11:8.

Es wurde knapp. Das lag daran, dass die Gastgeber mit der 2. Holz, -8,020, einbrachen. Es reichte durch die Erfolge der 1. Holz 3,070, der 1. Gummi 4,022 und der 2. Gummi 3,121 zum Gesamtsieg.

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