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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Deftige Pleiten für Wesermarsch-Teams

12.02.2019

Wesermarsch Die Landesliga-Boßler aus Schweewarden und Kreuzmoor haben am Sonntag saftige Auswärtsniederlage kassiert. Kreuzmoor unterlag Halsbek mit 0:19, Schweewarden Grabstede mit 0:21. Reitland patzte beim 1:8 in Spohle. In der Bezirksklasse steht Rosenberg als erster Absteiger fest.

  Landesliga

Halsbek – Kreuzmoor 19:0. Beim Titelverteidiger gab es eine deutliche Klatsche für die Gäste aus der Wesermarsch. Die Gastgeber holten mit der ersten Holz mit 51 Wurf 3,085 und mit der zweiten Holz mit 47 Wurf 4,063 heraus. Die beste Gruppe aller 32 Einheiten in dieser Liga, Halsbeks erste Gummi (19:3 Bilanz), schenkte Kreuzmoor mit 45 Wurf und 8,093 dann richtig ein. Hinzu kamen 2,130 mit 51 Wurf von der zweiten Gummi.

„Wir konnten in allen Gruppen eine starke Leistung abliefern“, freute sich Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes: „Das war eine tolle Leistung von den Jungs.“ Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken bilanzierte: „Leider fehlten uns einige Werfer. Halsbek war nicht in Bedrängnis zu bringen – es war nichts zu holen.“ Spitzenreiter Halsbek kommt nun auf 19:3 Punkte. Kreuzmoor (6:16) schwebt als Vorletzter in höchster Abstiegsgefahr. Sie haben einen Punkt Vorsprung vorm letzten Platz.

Grabstede - Schweewarden 21:0. Die Gäste aus Schweewarden waren chancenlos. Der Tabellenzweite feierte klare Erfolge in der ersten Holz (52 Wurf/ 5,112), der ersten Gummi (53/8,093) und der zweiten Gummi (57/7,061). Da war der knappe Sieg der Schweewarder in der zweiten Holz (60/130 m) nicht mehr als Ergebniskosmetik. Bei der Wende (11:0) hatte sich der klare Erfolg der Grabsteder schon angedeutet. In der Hinrunde hatte die heimstarken Wesermärschler noch mit 7:2 die Oberhand behalten, auswärts warten sie aber noch auf den ersten Punktgewinn in dieser Saison.

Grabstedes Kapitän Christian Alberts war trotz des Sieges nicht zufrieden: „Wir konnten nicht in allen Gruppen eine gute Leistung abliefern. Dabei hätten wir unser Schoet-Konto diesmal gut pushen können.“ Sein Gegenüber Stefan Freese bilanzierte: „Bei uns musste die zweite Mannschaft personell aushelfen. Jetzt heißt es: Abhaken, Strich drunter und nach vorne blicken. Der nächste Heimgegner ist Reitland. Da werden wir wieder zuschlagen und die nächsten zwei Punkte einheimsen.“ Derweil gestalten die Grabsteder (17:5) das Titelrennen weiterhin offen.

Spohle - Reitland 8:1. Die Ammerländer nahmen erfolgreich Revanche für die 6:12-Hinspielniederlage. Entscheidend waren die erste Holz mit 57 Wurf (1,149) und die zweite Holz mit 48 Wurf (6,148). Die Siege der Gäste mit der ersten Gummi (54/74 m) und der zweiten Gummi (53/1,041) waren eindeutig zu wenig.

Reitlands Kapitän Hauke Freese war daher enttäuscht: „Die Partie in Spohle hätte für den dritten Platz vorentscheidend sein können. Doch gerade in der Holz konnten wir unsere Leistung nicht abrufen – insbesondere auf der Rücktour. Dass wir 19 Wurf schlechter waren als vor einem Jahr an selber Stelle, spricht wohl Bände.“ Für die Spohler (10:12) war es wohl der endgültige Schritt zum Klassenerhalt. Trotz der Niederlage sieht es für Reitland (14:8) bei vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger im Kampf um den dritten FKV-Finalrundenplatz gut aus.

Westerscheps – Bredehorn 0:7. Die Friesen sicherten sich in allen Gruppen jeweils einen knappen Sieg. Die erste Holz gewann mit 53 Würfen 45 Meter, die zweite Holz mit 49 Würfen vier Schoet und 70 Meter, die erste Gummi mit 50 Würfen 39 Meter und die zweite Gummi mit 40 Würfen zwei Schoet und 137 Meter.

Der Westerschepser Vereinsvorsitzender Axel Kasper ärgerte sich. „Wieder hatten vier Boßler gefehlt.“ Für den Aufsteiger und Letzten Westerscheps (5:17) wird es eng. Bredehorn (7:15) ist Sechster.

  Verbandsliga

Mentzhausen – Leuchtenburg 22:0. Der Leistungsunterschied zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenletzten war riesig. Die erste Holz holte neun Schoet und 106 Meter heraus, die zweite Holz siegte mit fünf Schoet und 97 Metern. Auch die erste Gummi (1,037) und die zweite Gummi (5,083) gewannen ihre Duelle. Die Mentzhauser (19:3) haben drei Punkte Vorsprung auf ihren schärfsten Verfolger. Leuchtenburg und Portsloge (je 2:20) werden wohl im direkten Vergleich am vorletzten Spieltag den Absteiger ermitteln.

  Bezirksklasse

Abbehausen – Waddens 6:11. Die Hausherren legten mit der ersten Holz vier Schoet und 99 Meter und mit der zweiten Gummi einen Schoet und 90 Meter vor. Die zweite Holz der Waddenser machte den Sieg mit neun Schoet und 63 Metern fast im Alleingang klar. Hinzu kamen zwei Schoet und 58 Meter der ersten Gummi. Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns war zufrieden: „Matchwinner war eindeutig die zweite Holz. Ihr war es schon auf der Hintour gelungen, einen Vorsprung von sechs Würfen rauszuholen.“

Waddens – Waddewarden 7:10. Gegen den Spitzenreiter (17:5) sollte es nicht ganz reichen. Die Hausherren siegten mit der ersten Holz (1,146) und der ersten Gummi (5,036). Die Zweitgruppen der Gäste waren zu stark. Waddewardens zweite Holz gewann mit fünf Schoet und 85 Metern, die zweite Gummi mit fünf Schoet und 53 Metern.

Holger Bruns: „Wir konnten nur 18 Mann auf die Stecke bringen, und das ist bei unserer Heimstrecke nicht ideal. Aufgrund der Personalnot mussten wir die Aufstellungen der zweiten Holz und die zweiten Gummi verändern“, sagte er. „Die Rechnung ging zu Beginn auf, aber je länger der Wettkampf dauerte, desto mehr drehte Waddewarden auf.“ Waddens ist Tabellensechster (11:13) und hat einen Pluspunkt Vorsprung vor einem Abstiegsrang.

Abbehausen – Haarenstroth 7:0. Die Wesermärschler (12:12 Punkte) sammelten wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Erfolgreich waren die zweite Holz mit 59 Metern, die erste Gummi mit zwei Schoet und 34 Meter und die zweite Gummi mit vier Schoet und 135 Metern. Die Gäste holten 78 Meter mit der ersten Holz heraus und haben 12:10 Zähler.

Vielstedt/Hude – Moorriem 7:4. Niederlage beim Tabellenzweiten: Die Hausherren machten ihren Erfolg mit der ersten Holz (3,111) und der zweiten Gummi (3,136) klar. Die Gäste waren mit der zweiten Holz (3,070) und der ersten Gummi (1,043) besser. Moorriems Mannschaftsführer Eike Janßen: „Wir sind mit 17 Leuten angetreten. Um noch oben mitzumischen, hätten wir gewinnen müssen. Leider konnten wir die Punkte nicht mitnehmen und haben nun einen großen Abstand zu einem Aufstiegsrang.“ Moorriem hat 11:11 Punkte.

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