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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Favoritensiege und kleine Überraschungen

11.12.2018

Wesermarsch Die Landesliga-Boßler aus Kreuzmoor sind in der dritten Runde des Landespokals ausgeschieden. Sie verloren das Duell auf eigener Bahn mit dem Liga-Rivalen Spohle mit 0:1. Auch für Reitland war Schluss: Das Team aus der Wesermarsch unterlag dem Verbandsligisten Neustadtgödens mit 0:5.

Männer, 3. Runde: Hollwege (BL) - Bredehorn (LL) 1:3. Die Holz der Friesen siegte mit drei Schoet und sieben Metern. Die Holz der Gastgeber brachte einen Schoet und 14 Meter über die Ziellinie. Der Hollweger Sprecher Michael Reil: „Auf der Rücktour der Holz war keine Mannschaft in der Lage, sich deutlich abzusetzen.“ Bredehorns Mannschaftsführer Simon Quathamer: „Ein spannender Verlauf mit guten Leistungen von beiden Mannschaften.“

Kreuzmoor (LL) - Spohle (LL) 0:1. Für die Hausherren war es der erste Wettkampf auf ihrer neuen Heimstrecke, der Bollenhagener Straße. Der Wettkampf gestaltete sich lange offen. Erst mit den letzten Würfen fiel die Entscheidung. Beide Kreuzmoorer Gruppen benötigten 51 Würfe. Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken war unzufrieden: „Leider konnten wir keinen guten Wettkampf zeigen.“ Die Spohler siegten mit der Holz mit 60 Metern und mit der Gummi mit einem Schoet und 50 Metern.

Neustadtgödens (VL) - Reitland (LL) 5:0. Die Friesen nutzten ihren Heimvorteil und sorgten für eine Überraschung. Die hatte sich schon an der Wende angedeutet. Zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren mit der Holz (1,090) und mit der Gummi (3,065). Im Ziel waren es dann mit der Holz zwei Schoet und 78 Meter und mit der Gummi zwei Schoet und 144 Meter.

Mentzhausen (VL) - Halsbek (LL) 0:1. Die Holz der Gastgeber startete schlecht. Sie benötigte bis zur Wende acht Durchgänge, also 32 Würfe. Sie lag mit zwei Würfen zurück. Auf der Rücktour drehte sie auf. Sie holte mit 52 Würfen noch 65 Meter heraus. Für die Hintour hatten sie zwölf Würfe gebraucht als für die Rücktour. MTV-Kapitän Ludger Ruch: „Das ist leider traurige Wahrheit.“

Bei der Gummi war es genau umgekehrt. Einer starken Hintour folgte eine bescheidene Rücktour. Mit 55 Würfen verlor Mentzhausen einen Schoet und 145 Meter. Ludger Ruch: „Beide Gruppen blieben unter ihrem Leistungsvermögen. Sehr schade. Die Tür stand weit offen. Bei einer normalen Leistung wäre eine Überraschung möglich gewesen. So sind wir knapp daran vorbeigeschrammt.“ Damit sind die Mentzhauser schon zum dritten Mal in kurzer Zeit gegen Halsbek ausgeschieden. In den Duellen zuvor hatten sie aber wesentlich bessere Leistungen gezeigt.

Streek-Hohenberge (1. KL AMM) – Moorriem (BK) 1:6. Die Friesländer sind drei Staffeln tiefer angesiedelt. Die Entscheidung fiel mit der Holz. Die Gäste hatten an der Wende einen Vorsprung von drei Schoet und 80 Metern. Im Ziel waren es sechs Schoet und 73 Meter. Die Gummi der Gastgeber führte zur Wende mit 300 Metern und brachte einen Schoet und 89 Meter über die Ziellinie.

Der Streeker Mannschaftsführer Arne zur Mühlen: „Der Sieg der Moorriemer geht in Ordnung.“ Auch der Moorriemer Vereinsvorsitzende Torsten Kruse zog Bilanz: „Auf ihrer sanierten Strecke kam die Holz der Gastgeber nicht so richtig klar. Eine hervorragende Leistung zeigten sie mit der Gummi.“

Zetel/Osterende (BL) - Schweewarden (LL) 0:12. Kantersieg für den Favoriten: Zuletzt waren sich die Teams 2009 in der Bezirksliga begegnet. Die Gastgeber traten mit Ersatzspielern aus der Zweiten an. Die Holz der Wesermärschler legte bis zur Wende fünf Schoet vor und baute den Vorsprung auf sieben Schoet und 41 Meter aus. Mit der Gummi lagen sie an der Wende mit drei Schoet vorne. Die Rücktour verlief offener. Im Ziel betrug der Vorsprung vier Schoet und 130 Meter.

Zetels Sprecher Hergen Hullen war ehrlich: „Der Klassenunterschied war deutlich zu sehen.“ Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese war zufrieden: „So kann es weitergehen.“

Sandelermöns (1. KK N/W) - Grabstede (LL) 0:9. Gleich fünf Staffeln trennen die Teams. Der Titelverteidiger wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Die Gäste siegten mit der Gummi (2,095) und mit der Holz (7,051. Der Mönser Mannschaftsführer Ewald Eilts: „ Auf der Rückrunde ließ die Konzentration bei uns nach. Die Grabsteder sind sehr stark und ausgeglichen. Unsere Fehler sind bestraft worden.“ Sein Gegenüber Christian Alberts: „Das war ein solider Wettkampf von uns.“

Esenshamm (1. KK AMM) - Osterforde (KL N/W) 0:13. Drei Staffeln liegen die beiden Teams aus einander. Die Gastgeber hatten kurzfristig mit zwei Absagen zu kämpfen Ihnen fehlten fünf Stammkräfte. Zudem fiel ein Werfer im Wettkampf verletzt aus. Das konnte nicht kompensiert werden. Die Esenshammer Holz lag an der Wende schon mit vier Würfen zurück und verlor mit neun Schoet und 79 Metern. Besser lief es für die Gummi. Sie lag zur Wende mit zwei Schoet und im Ziel mit drei Schoet und 149 Metern zurück. Zweimal hatte sie in den Kurven einen 0:2-Rückstand abgebaut.

Der Esenshammer Vereinsvorsitzende Ralf Enno Müller war durchnässt und ehrlich: „Das war eine katastrophale Esenshammer Leistung.“ Auch die Gäste waren ersatzgeschwächt angereist und hatten auf der Rücktour mit kraftvollen Würfen überzeugt. Der Osterforder Sprecher Wolfgang Niemeyer: „Das war ein ungefährdeter Sieg, auch weil Esenshamm immer wieder mit zu kurzen Würfen haderte. Wir freuen uns auf das Duell mit Grabstede.“

Viertelfinale

Männer: Bredehorn (LL) – Spohle (LL), Neustadtgödens (VL) – Halsbek (LL), Moorriem (BK) – Schweewarden (LL), Osterforde (KL N/W) – Grabstede (LL)

Frauen: Schweewarden II (KK BUT) – Mentzhausen (1. KL), Reitland II (2. KL) – Bredehorn (BL), Torsholt II (2. KL) – Kreuzmoor (LL), Burhave (KK BUT) – Spohle (LL).

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