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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Friesensport: Schweewarden greift nach dem Titel

07.07.2020

Wesermarsch Die Schweewarder Boßler haben am Sonntag ihren Ruf als Pokal-Experten bestätigt. Der heimstarke Landesligist gewann im Halbfinale des Landespokals gegen den Wesermarsch-Rivalen Kreuzmoor/Bekhausen mit 4:0. Damit steht der Titelverteidiger nun schon zum dritten Mal in Folge im Finale dieses Wettbewerbs. Im Endspiel trifft er am kommenden Sonntag in Bekhausen auf das Team aus Spohle. Der Landesligist aus dem Ammerland hatte auswärts gegen den Verbandsliga-Meister Torsholt mit 5:0 gewonnen.

Schweewarden - Kreuzmoor/Bekhausen 4:0. Was für ein Duell: Der Titelverteidiger empfing den zweifachen Pokalsieger. Die Gäste waren gewarnt, verloren sie doch beide Punktspiel-Begegnungen in dieser Saison gegen das Team aus dem Kreisverband Butjadingen. Auch im Pokal behielten die Gastgeber die Oberhand. Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese meinte: „Wir hatten fast vier Monate Pause wegen der Corona-Krise. Das war hart. Beim Training in den vergangenen zwei Wochen konnte man schon erkennen, dass wir in Sachen Wurfleistung und Ausdauer nachgelassen haben.“

Der Wettkampf verlief lange auf Augenhöhe. Bis zur Wende führten die Gastgeber knapp mit einem Schoet. Die Holz lag zwei Schoet vor und die Gummi einen Schoet zurück. „Die Holz machte weiter ihr Ding“, sagte Stefan Freese. Die Gruppe holt mit 51 Würfen vier Schoet und 20 Meter heraus.

Die Schweewarder Gummi musste kämpfen, um den Rückstand aufzuholen. Die Gäste standen schon kurz vor dem zweiten Schoet. Sascha Freese brachte die Gastgeber wieder ran. Ihm gelang auf der Rücktour mit der Gummi kurz vor Tettens ein Topwurf, der über 300 Meter weit lief.

Von Tettens zum Ziel nach Schweewarden schlichen sich bei den Werfern aus dem Kreisverband Stadland ein paar Fehler ein. Deshalb schnappte sich auch die Schweewarder Gummi den Sieg. Mit 53 Würfen holte sie einen 16 Meter großen Vorsprung heraus.

Der Kreuzmoorer Matthias Gerken sagte: „In der Gummigruppe war es ein Duell auf Augenhöhe. Wir lagen lange vorne. In der Holz fehlte es uns an konstanten Würfen. Wir musste immer einem Rückstand hinterherlaufen. Gegen gute Schweewarder konnten wir nichts aufholen. Wir haben verdient verloren.“

Schweewarden (Holz): Bjarne Frerichs, Björn Helmerichs, Christian Edzards, Janik Bruns, Karsten Bruns, (Gummi) Denis Wache, Sascha Freese, Maik Wache, Stefan Freese und Andre Bruns.

Kreuzmoor/Bekhausen (Holz): Matthias Gerken, Thomas Varenkamp, Christian Runge, Stefan Runge, (Gummi) Manuel Runge, Christoph Müller, Rainer Schmidt, Timo Kuhlmann, Jan-Bernd Meyer.

Torsholt - Spohle 0:5. Die junge Torsholter Mannschaft, traf auf einen zukünftigen Konkurrenten aus der Landesliga. Der Torsholter Torben Sommer meinte: „Die Gummi ist in den ersten Durchgängen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Die erfahrenen Spohler haben diese Fehler schnell bestraft.“

Die Gäste gingen frühzeitig mit zweit Schoet in Führung. Im späteren Verlauf wurden die Torsholter Mannschaft immer stärker. Sie fand ihren Rhythmus. Im letzten Drittel ging es nur um einige Meter mit vielen knappen Führungswechseln. Der Wettkampf der Gummi lief auf hohem Niveau ab. Im Ziel hatten die Gäste einen Vorsprung von 60 Metern.

Der Torsholter Thorsten Fresemann war mit dem Auftakt der Holz nicht zufrieden: „Der erste Durchgang war leider nur mäßig. Spohle warf von Anfang an nahezu fehlerfrei. Bis zur Wende haben wir dann eine solide Leistung gezeigt.“ Die Gäste hatten aber schon einen Vorsprung von drei Schoet.

Nach der Wende ging es auf hohem Niveau weiter. Auf dem letzten Teil der Strecke ließen die Torsholter einige Würfe liegen. Im Ziel betrug der Vorsprung der Gäste vier Schoet und 110 Meter. Thorsten Fresemann meinte: „Insgesamt haben die Spohle verdient gewonnen, weil sie weniger Fehler gemacht haben.“

Der Spohler Sprecher Keven Hoots resümierte: „In der Gummi war es ein Wettkampf auf Augenhöhe, der erst mit den letzten Würfen entschieden worden ist. In der Holz hat Torsholt den Start etwas verpennt und ist schnell ins Hintertreffen geraten. Wir waren auf der Hintour richtig stark und haben auf der Rücktour einen sicheren Stiefel geworfen.“

Spohle steht damit erstmals im Finale. Die Ammerländer können gegen den Titelverteidiger Schweewarden von ihrem Heimvorteil profitieren. Den Heimkampf im Punktspielbetrieb der Saison 2019/2020 gewannen die Ammerländer gegen Schweewarden mit 10:3. Aber eine Woche vor dem zwischenzeitlichen Abbruch des Spielbetriebes durch die Corona-Krise revanchierten sich die Schweewarder, indem sie die Spohler mit 16:0 von der Straße fegten. Man darf gespannt sein.

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