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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Abbehausen gibt zwei Punkte ab

15.11.2017

Wesermarsch Gewohntes Bild in der Fußball-Bezirksliga der A-Jugend: Spitzenreiter SV Brake siegt und siegt. Beim 7:4-Erfolg am Wochenende gegen Emstek offenbarten der SVB allerdings deutliche Schwächen in der Abwehr. Der TSV Abbehausen kam gegen das Schlusslicht aus Essen nicht über ein 1:1 hinaus.

TSV Abbehausen - JSG Essen/Bevern/Bunnen 1:1 (0:1). „Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an“, sagte TSV-Trainer Ismail Tosun. Seine Mannschaft ließ etliche Torchancen aus und probierte es zudem oft mit den falschen Mitteln. „Wir haben zu wenig über die Flügel gespielt“, meinte der Coach. Zu allem Überfluss pennten die Abbehauser bei einem schnell ausgeführten Freistoß, und fingen sich das 0:1 (40.).

Die Überlegenheit der Hausherren blieb auch im zweiten Abschnitt. Doch der Abschluss gelang weiterhin nicht. Mit einer Ausnahme, bei der die Abbehauser allerdings von der gütigen Mithilfe der Gäste profitierten. Ein Essener schoss seinen Mitspieler an, den Abpraller nutzte Mirco Strietzel zum 1:1 (54.). Mehr sprang nicht heraus.

Tore: 0:1 Engelke (40.), 1:1 Strietzel (54.).

TSV: Finn Dujesiefken – Keno Bruns, Felix Eisenhauer, Luca-Fabio Ilenda, Josif Radu, Nicholas Gepting, Jan-Christopher Best, Thede Schwarting, Adriano Kerting, Mirco Strietzel, Keanu Heimann. Eingewechselt: Leon Krasniqi, Peter Neumann, Leon Jöstingmeier und Filip Radu.

SV Brake - JSG Emstek/Höltinghausen 7:4 (2:2). Der Spitzenreiter tat sich gegen den Achten unerwartet schwer – nach einer halben Stunde stand es 2:2. Er hätte es sich aber einfacher machen können, wenn er ab der 30. Minute seine hochkarätigen Chancen besser genutzt hätte.

Im zweiten Abschnitt legte der SVB bis zur 75. Minute eine 5:2-Führung vor. „Aber trotzdem haben wir noch Möglichkeiten für drei Spiele liegengelassen“, monierte Brakes Trainer Lars Bechstein. Eigenes Unvermögen und Emsteks überragender Torhüter Jakob Stolle hätten weitere Treffer verhindert. Die Quittung kam prompt. Nach zwei schweren Schnitzern in der Defensive stand es plötzlich nur noch 5:4.

Ein Strafstoßtor von Miklas Kunst sowie ein Treffer des gut aufgelegten Kevin Heidenreich sorgten in der Schlussphase aber doch noch für einen standesgemäßen Heimsieg. „Wir haben Chancen vom Allerfeinsten vergeben. Deswegen war das Spiel bis zum Ende spannend“, sagte Bechstein.

Tore: 1:0 Kunst (5.), 1:1 Schütte (17.), 1:2 Schütte (20.), 2:2 Kunst (28.), 3:2 Wiese (47., Foulelfmeter), 4:2 Bleckmann (65.), 5:2 Tasyer (75.), 5:3 Schütte (80.), 5:4 Popov (82.), 6:4 Kunst (88., Foulelfmeter), 7:4 Heidenreich (90.).

SVB: Joris Langerenken – Jonas Koletzki, Jannik Heyer, Jan-Niklas Wiese, Luke Bleckmann, Miklas Kunst, Finn Landwehr, Joost Folkens, Jan Speer, Kevin Heidenreich, Pierre-Steffen Heinemann. Eingewechselt: Noah Kreutz, Ilhan Tasyer, Amadou Trawally und Emre Acar.