• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fussball: Bangen und Hoffen vor Spiel der Spiele

23.02.2018

Wesermarsch Das Nordderby in der Fußball-Bundesliga ist ohnehin ein Kracher für alle Anhänger des SV Werder Bremen und des Hamburger SV. Und jetzt stecken auch noch beide Mannschaften mitten im Abstiegskampf. Daher hat die Partie an diesem Sonnabend im Weserstadion eine besondere Brisanz. Die NWZ hat sich bei Fans aus Nordenham und Umgebung umgehört, wie die Stimmungslage vor dem großen Spiel ist.

Nordderby am Kickertisch: Norbert Hartfil (Werder) unterlag Jens Milde (HSV) knapp mit 8:10. BILD: Angela Rix-Hartfil

Beim Tischfussball gewinnt der HSV

Am Kickertisch haben die Nordenhamer NWZ-Redakteure Norbert Hartfil und Jens Milde schon einmal das Nordderby durchgespielt. Eigentlich sind beide Werder-Fans. Daher musste das Los entscheiden, wer bei der Tischfußball-Partie den Hamburger Part übernimmt. Jens Milde zog dabei zwar den Kürzeren, gewann dafür aber das hart umkämpfte Spiel. Mit 10:8 setzte sich somit der HSV gegen Werder durch. Kein gutes Omen für die Grün-Weißen...

Als Vorsitzender des Werder-Fanclubs Supporters Nordenham ist Tobias Maake (39) optimistisch und setzt auf die Heimstärke der Grün-Weißen. Am Sonnabend will er – wie vor jedem Nordderby – zu Mittag einen Hamburger verspeisen und hofft, dass diese traditionelle Zeremonie auch diesmal hilft. Tobias Maake, der sich das Spiel vor Ort im Weser-Stadion ansieht, rechnet mit einem 2:0-Sieg für Werder. „Ich freue mich riesig“, sagt er, „das Derby ist das Highlight in jeder Saison“. Allerdings befürchtet der Nordenhamer, dass sein Verein bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern muss: „Daher müssen wir gegen den HSV auf jeden Fall gewinnen.“

Auf ein „dreckiges 1:0“ für Bremen tippt Gerd Spiekermann (59). Der Nordenhamer ist Werder-Fan mit Leib und Seele. Er erwartet ein kampfbetontes Spiel, weil es für beide Seiten nicht nur ums Prestige, sondern auch um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht. Gerd Spiekermann ist am Sonnabend im Stadion und hofft, dass es trotz aller Rivalität friedlich zugeht. Aufgrund der Hamburger Schwächen im Sturm sieht er die Grün-Weißen im Vorteil. Zudem hat sich das Team seiner Meinung nach unter dem neuen Trainer Florian Kohfeldt gut weiterentwickelt. Aber auch Gerd Spiekermann geht davon aus, dass Werder bis zum Ende der Saison um den Klassenerhalt bangen muss.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Dirk Warns (56) vom Fanclub Werder-Buben aus Waddens geht davon aus, dass beide Mannschaften Vollgas geben. Er sieht die Bremer im Vorteil, weil sie gerade in den vergangenen Heimspielen offensiv überzeugt haben. Er tippt deshalb auf einen Sieg der Grün-Weißen. „Ich gebe aber zu, dass da auch ein bisschen Wunschdenken im Spiel ist.“ Der 56-Jährige ist zuversichtlich, dass Werder den Klassenerhalt schafft. Und er sagt: „Wenn es nicht klappt, dann haben wir es auch nicht verdient.“

Der HSV-Fan Dirk Stenzel (42) glaubt, dass sich das Schicksal seines Lieblingsvereins in den nächsten beiden Spielen entscheidet. „Wenn die Hamburger gegen Bremen und Mainz verlieren, dann war’s das wohl mit der Bundesliga.“ Angesichts der durchwachsenen Auswärtsbilanz in Bremen, hält sich der Optimismus bei ihm in Grenzen. Dirk Stenzel führt die Misere des HSV vor allem auf den Mangel an guten Stürmern zurück. „Aber die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt der 42-Jährige. Vor allem hofft er, dass es am Samstag friedlich bleibt. Denn: „Egal wer gewinnt, letztlich ist es doch nur ein Fußballspiel.“

Angesichts der bedrohlichen Lage der Rothosen im Tabellenkeller zählt für Theun de Jong (44) nur ein Sieg: „Der HSV muss unbedingt gewinnen.“ Er ist seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher HSV-Anhänger und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Nordenhamer Fanclubs Sudden Death. Theun de Jong hofft auf einen 2:1-Sieg seiner Mannschaft. Ohne die drei Punkte aus dem Weser-Stadion werde der HSV kaum die Klasse halten können. „Ich habe ernsthafte Sorgen“, sagt er. Theun de Jong, der das Spiel zu Hause am Fernseher verfolgen will, betrachtet die „fehlende Konstanz“ und die schwache Torausbeute als die größten Probleme der Hamburger. Aber er setzt auf die hohe Motivation der HSV-Kicker im Nordderby, das „immer etwas ganz Besonderes“ ist.

Für Robert Kowitz (45) hat die Partie am Sonnabend schon einen Endspiel-Charakter: „Wenn der HSV da keinen Sieg holt“, sagt der Butjadinger, „ist der Abstieg nicht mehr zu vermeiden.“ Aus dieser Drucksituation schöpft der treue HSV-Fan aber auch seine Zuversicht. Er erwartet, dass alle Hamburger „mindestens 110 Prozent geben“, wenn sie im Weser-Stadion zum „Spiel der Spiele“ antreten. Daher tippt Robert Kowitz auf einen 2:1-Erfolg seiner Mannschaft. Jeder HSV-Spieler müsse vor Augen haben, dass die Existenz des Vereins gefährdet sei. Vor diesem Hintergrund stecke diesmal noch viel mehr Zunder im Nordderby als sonst.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2201
Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2205
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.