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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Heiße Duelle mit Spitzenteams

13.09.2019

Wesermarsch Dieser Spieltag hat es in sich: Die beiden Bezirksliga-Mannschaften aus der Wesermarsch messen sich am Sonntag von 15 Uhr an mit Spitzenteams: Die Fußballer des TSV Abbehausen erwarten den Tabellenzweiten FC Rastede, der SV Brake gastiert beim Tabellendritten SV Wilhelmshaven.

SV Wilhelmshaven - SV Brake. Brakes Trainer Mario Lück freut sich auf das Spiel im Jadestadion. „Da herrscht eine tolle Atmosphäre. Das kann richtig Spaß machen. Als Spieler hätte ich da richtig Bock drauf“, sagt er. Indes stellt er seine Mannschaft auf einen starken Gegner ein. Der SV Wilhelmshaven sei ein Team mit vielen guten Spielern. „Die sind sehr clever und sehr erfahren. Das ist schon eine schwere Aufgabe.“

Und damit sind die Braker so etwas wie das Gegenstück zum SVW: jung und wild. Beim 2:2 in der vergangenen Woche gegen Bümmerstede habe man sehen können, was den jüngeren Spielern im Kader noch fehle, sagt Lück: Aggressivität und Handlungsschnelligkeit. Aber seine Spieler zeigten, dass sie eine hohe Auffassungsgabe haben, passten sich dem Gegner an und machten aus einem 0:2 ein 2:2. „Es war schon klasse, wie sie das gemacht haben. Sie sind auf einem guten Weg“, sagt Lück.

Wichtige Punkte wie die Ballkontrolle und das Umschaltverhalten seien im Vergleich zu Beginn der Saison deutlich besser geworden, meint der Trainer. „Wir spielen uns inzwischen auch viel mehr Abschlüsse heraus“, sagt Lück. Auch im Aufbauspielen sieht er Fortschritte. Die Abstimmung untereinander und die Kommunikation auf dem Platz seien noch verbesserungswürdig. Die Entwicklung der Mannschaft benötige halt Zeit, sagt Lück.

Doch es geht voran. Und dass der SVB auch die Qualität hat, in Wilhelmshaven zu bestehen, ist unbestritten. Außerdem sagt Lück: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen – egal, wo wir hinfahren.“

Personell sieht es am Wochenende ganz gut aus. Dennis Pleus muss eine Sperre abbrummen. Norman Preuß und Marcel Mark sind angeschlagen. Rico Mathes befindet sich im Aufbautraining. Philipp Winkler und Sinan Ince sind ins Training zurückgekehrt.

TSV Abbehausen - FC Rastede. Fußball-Interessierten, die neu in der Wesermarsch sind, wird häufig erzählt, dass der TSV Abbehausen heimstark ist. Doch derzeit herrscht verkehrte Welt in Abbehausen: Zwar führt der TSV die Auswärtstabelle an. Aber er ist Letzter der Heimtabelle. Und letzteres passt Christoph Reiprich überhaupt nicht. Der Abbehauser Teammanager, der auch in dieser Woche den urlaubenden TSV-Coach Frank Meyer vertreten wird, ist aber zuversichtlich, dass die Grün-Gelben diesen Rang am Sonntag verlassen können.

Den 2:1-Sieg zuletzt bei Baris Delmenhorst will er nicht überbewerten. „Laufarbeit und Einsatz waren ordentlich bis gut“, sagt er. Spielerisch habe das Team indes noch Luft nach oben. „Aber wir wollen ja auch gar nicht das Spiel machen“, sagt er. Dennoch weiß er, dass auch der TSV ab und an mal dazu gezwungen sein wird, etwas fürs Spiel zu machen. Und dann erwarte er „ein bisschen mehr Cleverness“ sagt Reiprich. Im Vergleich zur Partie gegen Baris müsse die Elf in allen Bereichen „zehn Prozent mehr“ bieten.

Schließlich geht’s gegen einen starken Gegner. Die Rasteder zogen vor der Saison in der Trainerlotterie den Jackpot und verpflichteten in Daniel Nolan einen der begehrtesten Trainer im Oldenburger Land. Nolan, der auch schon in Brake gewirkt hat, hat ein Team zusammengestellt, in dem viele Spieler stehen, die bereits schon für Wesermarsch-Teams gedribbelt haben. Die Namen sprechen für sich: Julian Milz, Fabian Milz, Matthias Grimm, Christopher Nickel und Sergej Müller. „Da kommt viel Arbeit auf uns zu“, sagt Reiprich.

Er glaubt, dass Rastede mit einem Angriffspressing spielen werde und hat großen Respekt vor den flinken Außen der Löwen. „Und Sergej ist ein Schrank, der den Ball vorne gut festmachen kann und weiß, wo das Tor steht“, sagt Reiprich. Fünfmal hat Müller schon getroffen, Nickel hat sogar schon sechs Tore erzielt. Aber von Namen lassen sich die Abbehauser seit jeher nicht beeindrucken. Und personell sieht es laut Reiprich sehr gut aus. „Ich habe mehr Spieler, als ich in den Kader aufnehmen kann.“ Ausfallen werden Felix Schmid, Grzegorz Serednicki und Nico Bischoff.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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