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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

SR Esenshamm setzt sich ab

15.04.2019

Wesermarsch Nach dem 7:1 (6:0)-Erfolg der Kreisliga-Fußballer von Schwarz-Rot Esenshamm gegen SW Oldenburg war die Freude der Spieler um das Trainergespann Bünyamin Kapakli und Sascha Schwarze riesig: Schließlich hatte der SV Ofenerdiek als härtester Verfolger im Kampf um die Meisterschaft das Heimspiel gegen den TuS Lehmden mit 1:3 verloren. Der Vorsprung des Tabellenführers vor Ofenerdiek beträgt drei Zähler. Zudem hat Esenshamm noch ein Nachholspieler in der Hinterhand.

Die dritte Niederlage in Folge kassierten die Kreisliga-Fußballer des 1. FC Nordenham. Bei der SG Wangerland/Tettens verloren die Schützlinge von Trainer Mario Henecke mit 1:3 (0:2)-Toren. Mit diesem Resultat punkteten sich die Friesländer aus dem Tabellenkeller bis auf sechs Zähler an den FCN heran. Der ESV Nordenham hatte schon am Freitag mit 0:5 gegen den VfL Oldenburg II verloren.

SR Esenshamm - SW Oldenburg 7:1 (6:0). Den Grundstein zum klaren Heimsieg legten die Nordenhamer Vorstädter in der ersten Halbzeit. Zu Hilfe kam ihnen dabei die Rote Karte gegen den Gästetorhüter Dominik Nitsche (23.) wegen einer Notbremse außerhalb des Strafraums an Sezgin Tavan. Da die Mannschaft aus Sandkrug keinen Ersatztorhüter dabei hatte, musste mit Daniel Bruns ein Feldspieler ins Tor. Tavan verletzte sich in dieser Szene. Für ihn kam Yusuf Yildirim.

Überragender Akteur bei der Heimelf war Bünyamin Kapakli – nicht nur wegen seiner beiden Treffer, sondern weil er vier Tore vorbereitet hatte. „Nur am sechsten Treffer durch Andreas Cichon war ich nicht beteiligt“, sagte der Offensivspieler.

Gemeinsam mit Sascha Schwarze war er mit dem Auftritt der Schwarz-Roten im zweiten Durchgang gar nicht einverstanden: „Da wollte jeder von uns nur noch ein Tor schießen. Da wäre in Überzahl mehr Cleverness nötig gewesen.“

Die Schwarz-Weißen strahlten nur in zwei Szenen ernsthaft Torgefahr aus. Oliver Kleinhaus gelang in der Schlusssequenz der Ehrentreffer gegen nur noch halbherzig verteidigende Gastgeber.

SWO-Co-Trainer Christoph Hinz war bedient: „Unsere arg dezimierte Truppe hat hier auch in der Höhe verdient verloren.“ Sascha Schwarze meinte derweil: „Unser Gegner hat mich enttäuscht. Schon zur Halbzeit hätten wir in einer einseitigen Begegnung zweistellig führen müssen.“

Jeweils nach Foulspielen an Eric Beyer-Franzen und Sascha Schwarze wurden Esenshamm klare Strafstöße nicht zugesprochen. Esenshamms Muhamet Cakoli markierte mit einem sehenswerten Lupfer über den Torhüter hinweg den schönsten Treffer. Am Donnerstag schon gastiert Esenshamm bei der SG Wangerland/Tettens.

Tore: 1:0 Weber (18.) 2:0 Cakoli (20.), 3:0 Suhrkamp (28., Eigentor), 4:0 B. Kanpakli (33.) 5:0 Ibrahim (40.), 6:0 Cichon (44.), 7:0 B. Kapakli (66.), 7:1 Kleinhans (88.).

SRE: Kolmajer (46. Gätje) - S. Schwarze, Weber, Cakoli (58. Olsen), Tavan (55. Yildirim), B. Kapakli, Ibrahim, Y. Kapakli, Cichon, Seker, Beyer-Franzen

VfL Oldenburg II - ESV Nordenham 5:0 (2:0). Für die Eintracht war am Freitag einfach nicht mehr drin. Zwar gehörte ihr die erste Großchance der Partie, als Steffen Ostendorf alleine auf das Oldenburger Tor zu rannte. Aber sein uneigennütziger Querpass auf Jan Drieling wurde abgegrätscht. „Dann kam wieder alles zusammen“, sagte ESV-Trainer Thorsten Rohde.

In seinem ohnehin schon personell arg gerupften Team fiel Ostendorf früh mit einem Bänderriss aus und musste durch Ersatztorhüter Kevin Ahlers ersetzt werden. Und außerdem trafen die Hausherren bei nur wenigen Möglichkeiten bis zur Pause doppelt. „Ich weiß nicht, woran das genau liegt. Aber unsere Gegner in den letzten Wochen nutzen nahezu jede Chance“, sagte Rohde.

Jan Drieling hätte kurz nach dem Seitenwechsel verkürzen können, verdaddelte aber. Das blieb allerdings bis zum Ende die letzte Einschussmöglichkeit für die Nordenhamer. Oldenburg hingegen setzte noch drei Tore drauf.

Tore: 1:0 Lassey (24.), 2:0 Ayikoe (35.), 3:0 Akyol (67.), 4:0 Bons (71.), 5:0 Tash (78.).

ESV: C. MüllerO. Drieling, Sulayman, Will (60. J. Müller), Rimkus, Cordes, Lotz, J. Drieling, Ibrahim (70. Danis), Plate, Ostendorf (17. Ahlers).

SG Wangerland/Tettens - 1. FC Nordenham 3:1 (2:0). Nicht gut zu sprechen war FCN-Trainer Mario Heinecke auf das Schiedsrichtergespann: „Während mein Spieler Safin-Foad Hamijou nach einem harmlosen Schubser im Zweikampf die Ampelkarte gesehen hat, kam unser Gegner mit viel härteren Fouls stets glimpflich davon.“ Can Acar kassierte nach dem Abpfiff wegen Schiedsrichterbeleidigung auch noch eine persönliche Strafe.

Fair gestand der FCN-Trainer ein, dass die Niederlage seiner personell arg dezimierten Truppe verdient war: „Erst in den letzten 20 Minuten haben wir mit der erforderlichen Leidenschaft gespielt.“ Jan-Luca Hedemann gelang in der 74. Minute das 1:3. „Anschließend haben wir Chancen zu einem besseren Ergebnis ausgelassen“, ärgerte sich Heinecke.

In der Kabine sah er nach dem Abpfiff einige angeschlagene Spieler. Jan-Luca Hedemann und Erhan Dilbaz trugen einige Blessuren davon. Heinecke ärgerte sich zudem über teils fahriges Abwehrverhalten, das zu den drei Gegentoren führte. Nordenhams Mehmet-Emin Acar (44.) verschoss kurz vor der Halbzeit einen Foulelfmeter.

Tore: 1:0, 2:0 Rieken (32., 45+1.),3:0 Harms (59.), 3:1 Hedemann (74.).

FCN: Bischoff - Bruns. C. Acar, Hedemann Kaya, E. Acar (46. Yassin), Ölrichs, Schindler (59. Al Khadri), Dilbaz, Hamijou, Bremer.

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