• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: TSV kämpft, punktet und will nachlegen

16.08.2019

Wesermarsch /Hude Fußball-Bezirksligist TSV Abbehausen steht nach dem 2:2 am Mittwoch beim FC Hude am Sonntag wieder vor einer großen Herausforderung. Die Spieler von Trainer Frank Meyer treten von 16 Uhr an beim Tabellenzweiten TuS Obenstrohe an. Dort wollen sie sich wie in der zweiten Halbzeit gegen Hude präsentieren – nach einem 0:2-Pausenrückstand hatten sie sich noch einen Punkt erkämpft. Ligarivale SV Brake erwartet am Sonntag um 15 Uhr Turabdin Delmenhorst und peilt einen Sieg an.

FC Hude - TSV Abbehausen 2:2 (2:0). Hudes Trainer war unmittelbar nach dem Spiel der Verzweiflung nahe. „Die zweite Hälfte war eine Katastrophe, da war der Wurm drin“, haderte Lars Möhlenbrock mit seinem Personal, das sich nach Spielende eine Standpauke des Trainers anhören musste. „Vermutlich haben einige das Spiel schon in der Halbzeit abgehakt, anders kann ich mir das nicht erklären. Die mangelnde Bereitschaft hat uns den Sieg gekostet, ohne Zweikämpfe kann man kein Spiel gewinnen.“ Abbehausens Trainer Frank Meyer meinte: „Hude hat in der zweiten Halbzeit genauso schlecht gespielt wie wir in der ersten Halbzeit. Nach der 15. Minute war das eine riesige Katastrophe. Aber im Grunde war das 2:2 leistungsgerecht.“

Die Besucher sahen eine zunächst souverän auftretende Huder Mannschaft. Mohamed Alawie belohnte die Heimauswahl und traf nach knapp 20 Minuten aus vollem Lauf und aus spitzem Winkel zum 1:0 (19.). Hude ruhte sich auf dem knappen Vorsprung nicht aus und kombinierte weiter nach Belieben.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Als Maik Spohler allein auf Gästekeeper Sören Büsing zulief und mit dem Schlussmann kollidierte, entschied Schiedsrichter Jannik Weinkauf sofort auf Elfmeter. Es sollte die Schlüsselszene des Spiels werden, denn Andy Brinkmann setzte den Ball nur an den Außenpfosten und vergab die große Chance zum längst verdienten 2:0 (25.). Erst Dominic Brumund schaffte es bei einem der vielen weiteren Vorstöße, nach feinem Abschluss zum zweiten Mal für Hude einzunetzen.

„Das war bis hierhin eine sehr gute Leistung. Wir hätten zur Halbzeit mindestens mit 3:0 oder 4:0 führen müssen“, betonte Möhlenbrock. Trockener Kommentar von Abbehausens Coach Meyer zur Leistung seiner Mannschaft: „Wir waren einfach nur schlecht.“

Doch die mangelhafte Huder Chancenverwertung – allen voran der verschossene Strafstoß – sowie die nach Wiederbeginn deutlich zurückgefahrene Laufleistung luden Abbehausen zu zwei völlig unerwarteten Gegentoren ein. Sowohl beim 2:1 durch Daniel Hämsen (55.) als auch beim 2:2 durch den kurz vorher eingewechselten Joker Niklas Budde leistete die Huder Defensive nur wenig Gegenwehr (59.). Gleichwohl: Der TSV hatte sich nach der Pause enorm gesteigert. „Wir sind endlich in die Zweikämpfe gekommen und haben Drück ausgeübt“, sagte Meyer. Außerdem habe Niklas Budde viel Schwung reingebracht. „Er war nach seiner Einwechslung ein Riesengewinn für die Mannschaft“, sagte Meyer. In der letzten Viertelstunde habe sich dann keine Mannschaft mehr den Sieg verdient.

TSV: Büsing - Kemper, Müller, Bjarne Böger, Rabe (86. Wickner), Reesing, Strauss, Tom-Cedric Böger (46. Budde), Wohlrab, Kühn, Hämsen (75. Schmid).

TuS Obenstrohe - TSV Abbehausen (Sonntag, 16 Uhr). In den vergangenen Jahren habe seine Elf in Obenstrohe meist nicht so gut ausgesehen, sagt Abbehausens Trainer Frank Meyer. „Vielleicht sind wir einfach mal dran.“ Dennoch: Ein Punktgewinn in Obenstrohe sei ein Bonuspunkt.

Meyer ist aber optimistisch. „Wir kennen die Obenstroher Spielweise“, sagt er und kündigt aus diesem Grund Umstellungen an. „Ich bastele gerade.“ Am Sonntag gelte es, die Fehlerquote niedrig zu halten, präsent zu sein und Zugriff aufs Mittelfeld zu bekommen. „Außerdem müssen wir Janis Theesfeld aus dem Spiel nehmen“, sagt er. Spielerisch müsse seine Elf an die guten Ansätze aus der zweiten Halbzeit gegen Hude anknüpfen. „Da haben wir viel sauberer hinten rausgespielt. Das Passspiel war zwei Klassen besser als in der ersten Halbzeit. Da hatten wir die Bälle nur planlos rausgeschlagen.“

SV Brake - Turabdin Delmenhorst (Sonntag, 15 Uhr). Brakes Torwart Patrick Lahrmann gibt die Marschroute vor. „Wenn es spielerisch nicht so läuft, muss man über den Kampf kommen.“ Schließlich treffe das Team am Sonntag auf eine Elf, die dem SVB alles abverlangen werde.

Wohl die wenigsten hatten damit gerechnet, dass der SV Brake nach zwei Spieltagen das punktlose Schlusslicht der Liga ist. „Wir gehören da auch nicht hin“, sagt Lahrmann. „Dass wir es können, haben wir ja schon gezeigt.“ Er glaubt, dass die neu zusammengestellte, junge Braker Mannschaft ein wenig Zeit brauche, um sich zu finden. „Aber jetzt wird es einfach mal Zeit, drei Punkte zu holen.“ Klare Worte.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2210
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.