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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Kreisverband zieht positive Jahresbilanz

21.01.2019

Wesermarsch Der Kreisreiterverband Wesermarsch zieht eine positive Bilanz des Sportjahres 2018. „Wir können sehr zufrieden sein“, sagt Pressesprecherin Sandra Torhorst, die zugleich zuversichtlich auf die anstehenden Herausforderungen im Jahr 2019 vorausblickt.

Auf Topniveau bewegte sich im Jahr 2018 erneut Hendrik Sosath. „Er hat diverse nationale und internationale Erfolge gefeiert“, sagte Torhorst und nannte als Beispiel unter anderem den Sieg im S**-Springen in Bremen.

Aber auch Hendriks Schwester Janne Sosath-Hahn trumpfte groß auf. Sie gewann das Finale der großen Tour für Amateure beim Agravis-Cup in Oldenburg und platzierte sich unter anderem im Finale der deutschen Amateurmeisterschaften in Dagobertshausen: Mit Casirus landete sie in der Springprüfung der Klasse S* mit anschließender Siegerrunde auf Rang elf.

Torhorst zieht ihren Hut vor der Reiterin des Reit- und Fahrvereins Reitvereins Sturmvogel Berne. „Das war einfach gut. Es ist schon erstaunlich, wie sie Familie, die Arbeit auf dem Hof und die Reiterei unter einen Hut bringt.“ Und der Hof Sosath war auch in der Zucht wieder einmal vorne mit dabei: Bei der Hengstkörung in Vechta wurde Spirit of the Age OLD Hengst des Jahres, Fürst Fabrice 1-C-Hauptprämiensieger in der Dressur und Comme Prèvu Hautprämiensieger im Springen.

Auch beim Landesturnier in Rastede zeigten sich die Reiterinnen und Reiter aus der Wesermarsch von ihrer besten Seite. Beispiele gefällig? Ninja Sosath feierte den Sieg bei der Landesmeisterschaft der ländlichen Reiter in der Dressur (LK 3 und 4/M*, M**). Auch die Ponyspieler des Reitervereins Ovelgönne mit Cecile Schmikale, Leonie Böttcher, Sayen Hullmann und Tomke von Waaden holten den Landesmeister-Titel. Janne Brandt gewann zudem ein L-Stil-Springen. Das A-Dressurteam des Reitervereins Ovelgönne belegte Rang zwei im Kampf um den Landestitel und bestätigte seine Klasse mit dem vierten Rang beim Agravis-Cup.

Im Kreisverband selbst standen die Turniere der Vereine mit den Wertungen zur Kreismeisterschaft im Mittelpunkt. Mit den Leistungen der Reiterinnen und Reiter sowie Ablauf und Organisation der Titelkämpfe sei sie zufrieden, sagt Torhorst. „Allerdings standen die Meister und Meisterinnen zu früh fest. Das war schade.“

Und genau darauf habe der Kreisverband reagiert. Die Verantwortlichen haben sich dazu entschieden, den Modus zu verändern. Die Reiterinnen und Reiter können nach wie vor Punkte auf den einzelnen Turnieren holen. „Aber wird in diesem Jahr ein Finale gegeben“, sagt Torhorst. „Und das zählt doppelt. Außerdem ist es Pflicht, beim letzten Turnier zu reiten, wenn man den Titel gewinnen will“, sagt sie. Sie ist zuversichtlich, dass die Spannung aufgrund dieser Veränderung länger erhalten bleibt.

Außerdem werden die Kreismeisterschaften geteilt: Bei den ersten fünf Turnieren gehen die Reiterinnen und Reiter in der Dressur auf Punktejagd, anschließend geht es im Springen um Zähler für die Titelkämpfe.

Außerdem wird einer positiven Entwicklung Rechnung getragen: Immer mehr Reiterinnen und Reiter bewegen sich in der Dressur auf M-Niveau. Deshalb wird im Jahr 2019 auch erstmals ein Titel in dieser Leistungsklasse vergeben. „Es lohnt sich einfach“, sagt Torhorst, die sich auf den neuen Wettbewerb freut.

Beim Stüdemann-Cup, den Aaliya Marie Fabich mit Cody gewann, hingegen bleibt alles beim Alten. Bei drei Turnieren können die Jüngsten Punkte in einem Springreiterwettbewerb sammeln. „Dieser Wettbewerb macht einfach Spaß und hat für die Jüngsten einen großen Reiz“, sagt Torhorst. „Schließlich gibt es für sie ja sonst keine Wertungsprüfungen.“

Die guten Leistungen der Talente aus der Wesermarsch blieben nicht unbemerkt: In die Springfördergruppe des Reiterverbandes Oldenburg von Trainer Utz Menke schafften es Lena Hennig und Maja Brandt (Klasse A) sowie Janne Brandt (Klasse L). Milla Deharde und Phoebe Fuchs hatten eine Einladung für die Sichtung des M-Kaders des Reiterverbandes Oldenburg erhalten. Lena Behrens, Sophia Böttcher, Janne Brandt und Lena Hennig zählten zudem zum so genannten Achter-Team. Sie erhielten für ihre Darbietungen die Wertnote 8,0 und höher und wurden dafür in Vechta geehrt.

Auch die Lehrgänge des Verbands seien Erfolge gewesen. Dazu zählten der Kreismeisterschaftslehrgang für 24 Reiterinnen und Reiter mit Hermann Gerdes und Mikko Mäentausta sowie die Dressurlehrgänge mit Walter Kind im März und November. Beide fanden auf dem Hof Sosath statt. In diesem Jahr wird es einen Mannschaftslehrgang geben – für die Teams, die an der Kreismeisterschaft teilnehmen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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