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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Butjenter profitieren von großer Euphorie

01.07.2019

Wesermarsch Der Schleuderball-Landesligist TV Waddens hat seinen Heimvorteil in der vergangenen Wochenende perfekt genutzt. Er gewann seine beiden Heimspiele im Zuge der Waddenser Sportwoche vor großer Kulisse und ist damit der große Gewinner der vergangenen Woche. Keine Werbung für den Schleuderballsport machten die Landesligisten Mentzhauser TV und Altenhuntorfer SV. Sie traten in der gleichen Trikotfarbe gegeneinander an.

Landesliga: TV Waddens - Altenhuntorfer SV II 3:0 (2:0). Beide Teams starteten mit großem Siegeswillen in das Nachholspiel. Sie bewegten sich auf Augenhöhe. Gute Wurf- und Schockbälle sorgten für ein ausgeglichenes Spiel. Die Butjenter kamen dem Torraum bald immer näher. Die Hinterreihe der Gäste war gefragt. Der ASV hielt das Spiel durch kraftvolle und platzierte Schockbälle lange offen. Nach einer Trinkpause war es dann der in die Dreier-Reihe aufgerückte Nils Lohse, der einen dritten Schockball aus dem Torraum abfing und das 1:0 markierte.

Trotz der Hitze versuchten die Waddenser, das Tempo im Spiel hoch zu halten. Das zahlte sich aus. Vor dem Pausenpfiff fiel noch das 2:0.

Die Hausherren wechselten zum zwei Spielabschnitt auf zwei Positionen. Kurz nach Wiederanpfiff gelang ihnen das 3:0. Die Hausherren nahmen dann etwas Fahrt aus der Partie. Prompt kamen die Gäste dem Tor gefährlich nahe. Doch die Hinterreihe der Waddenser spielte das Spiel kühl zu Ende.

Mentzhauser TV - Altenhuntorfer SV 6:0 (3:0). Da der Sportplatz in Mentzhausen weiterhin unbespielbar ist, fand das Spiel in Diekmannshausen statt. Beide Mannschaften traten in voller Mannschaftsstärke an. Bei dem für den Sportplatz in Diekmannshausen typischen, wechselhaften Windbedingungen entwickelte sich ein einseitiges Spiel auf das Tor der Gäste.

Wobei: Es war sehr schwierig, dem Spielgeschehen zu folgen. Beide Teams spielten in rot-schwarzen Trikots. Immerhin: Die Stutzen waren noch unterschiedlich. Ein Spieler brachte es auf den Punkt: „So darf ein Spiel nicht angepfiffen werden. Damit vergrault man noch die letzten Zuschauer.“

Der Mentzhauser TV spielte seine Überlegenheit in den Würfen aus und führte zur Pause mit 3:0. Spielerisch lief bei den Gastgebern dagegen nicht alles rund. „Im Hinblick auf die Meisterschaftsrunde und den nahenden Plakettenspieltag besteht hier noch ein deutliches Steigerungspotenzial“, sagte ein Aktiver. Die zweite Halbzeit war ein Abbild des ersten Spielabschnitts.

Altenhuntorfer SV II - TSV Abbehausen 0:6 (0:4). Beide Mannschaften brachten sieben Mann aufs Feld. Kein einziger Zuschauer fand den Weg zum Sportplatz. So etwas hatte der ASV in Eckfleth noch nicht erlebt. Die Teams einigten sich darauf, das Spiel ohne Linienrichter auf Vertrauensbasis anzupfeifen, damit alle spielen können. Das Spiel ging von Anfang an nur in eine Richtung. Es war schnell klar, dass Abbehausen die Punkte mitnehmen würde. Allerdings profitierten die Altenhuntorfer in der ersten Halbzeit von einigen fallengelassenen Bällen der Gäste aufgrund der tiefstehenden Sonne.

TV Waddens - Mentzhauser TV II 3:2 (3:0). Die Partie fand vor einer rekordverdächtigen Kulisse von annähernd 200 Zuschauern statt. Die Teams liefen zu den Klängen der Butjenter Hymne aufs Feld. Die Gäste reisten mit neun Spielern an. Die Hausherren stellten gar elf Mann.

Gute Wurfbälle brachten die Waddenser früh in Richtung gegnerisches Tor. Die Dreier-Mitte fing den dritten Schockball zum 1:0 ab. Die Waddenser hielten den Druck und das Tempo aufrecht durch ein flaches Schockspiel. Bis zum Pausenpfiff fielen noch zwei weitere Treffer für Waddens.

In der zweiten Halbzeit machten die jungen Gäste mächtig Druck und spielten eine flotte Partie. Das 1:3 fiel früh. Bei den Mentzhausern schlichen sich aber ein paar kleine Fehler ein, die die Waddenser nutzten, um sich Luft zu verschaffen. Dennoch fiel das 2:3. Aber dabei blieb es.

BV Reitland - TV Schweiburg 9:1 (7:0). Während der Spiel- und Sportwoche fanden zwei Schleuderballspiele in Reitland statt. Die Zuschauer-Resonanz war erneut gut. Die Hausherren konnten zwar nicht aus dem Vollen schöpfen, hatten aber acht Mann an Bord. Die Gäste standen lediglich mit sieben Werfern auf dem Feld.

Es wurde gleich deutlich, in welche Richtung das Spiel laufen sollte. Die Reitlander nutzten ihre Wurf- und Schockbälle, um die Gäste von Anfang an unter Druck zu setzen. In der ersten Halbzeit machten sie mit sieben Treffern schon alles klar.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Schweiburger dann Kampfgeist und versuchten ihrerseits, die Hausherren mit schnellem Spiel unter Druck zu setzen. Das gelang ihnen zum Teil, aber es traten auch Lücken bei flach geschockten Bällen auf. Die Reitlander wehrten sich und kamen noch zu zwei weiteren Torerfolgen.

Der angeschlagene Reitlander Mannschaftsführer Christian Sandkuhl musste dann vorzeitig vom Platz. Mit sieben Spielern unterliefen dem BVR noch ein paar Fehler. Der gravierendste war ein steil hochgeworfener Wurf von Jan-Eike Kaars. Nach diesem Fehler fassten die Schweiburger noch mal Mut und drängten die Reitlander in ihr Tor. Am Ende sprang noch der Ehrentreffer heraus.

TuS Grabstede - KBV Grünenkamp 7:0 (3:0). Das Heimrecht war getauscht worden. Grünenkamp spielte zwar ohne Bjarn Bohlken, aber ansonsten in Stammbesetzung. Grabstede konnte in Bestbesetzung antreten. Nach dem Sieg der Grünenkamper beim traditionellen Grabsteder Turnier wollte Grabstede gleich Revanche nehmen.

Direkt zu Beginn schlichen sich zwei grobe Fehler ins Spiel des KBV Grünenkamp ein. Zum einen ging ein Wurf kerzengerade in die Luft, außerdem war ein Wurfball beim Fangversuch fallengelassen worden. Beide Fehler bestrafte Grabstede sofort. Daran hatte Grünenkamp lange zu knabbern. Dennoch versuchte die Mannschaft um Daniel Hattermann, die groben Schnitzer vergessen zu machen und in Richtung Torlinie zu spielen. Aber Grabstedes Hauptfänger Till Broers nutzte seinen Vorteil im Schockspiel. Er verhinderte die Angriffsversuche der Gäste. Sein Team ging direkt in den Gegenangriff über und erzielte sogar noch vor der Halbzeitpause das 3:0.

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit leisteten sich auch die Grabsteder eine Kerze. Das konnten die Gäste nicht nutzen. Im Gegenteil: Mit eigenem Ball, Rückenwind und dank der Vorteile im Schockspiel erzielten die Grabsteder weitere Tore.

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