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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Zwischen Kampfkunst und Akrobatik

21.03.2019

Wesermarsch Als er die Vorbereitungen für den Bruchtest der besonderen Art abgeschlossen hatte, sammelte sich Alexander Deußen kurz. Die Gäste der 28. Sportlerehrung in der Wesermarsch schauten gebannt auf die Bühne der Nordenhamer Jahnhalle. Vor dem erfahrenen Karateka lagen zehn brennende Gasbetonsteine. Plötzlich holte er aus, schrie und zerstörte die Steine mit einem einzigen Fauststoß. Den Zuschauern blieb die Spucke weg. Es war der spektakuläre Höhepunkt einer mitreißenden Show der Shojikido-Karateka des SV Brake und des Ovelgönner TV.

Jahrelanges Training

Im Gespräch mit den basserstaunten Moderatoren des Abends, den NWZ-Redakteuren Detlef Glückselig und Norbert Hartfil, erklärte der Kampfkünstler, dass dazu jahrelanges Training nötig sei. „Ich habe mir auch noch nie etwas gebrochen“, sagte Deußen, der am Dienstag seinen 49. Geburtstag feierte.

Matthias Hohn war überglücklich, dass Deußen eigens wegen der Sportlerehrung aus Weener angereist sei. „Er hat sich spontan dazu bereiterklärt, bei unserer Show mitzumachen“, sagte der Cheftrainer der Shojikido-Karateka. Seine Schützlinge hatten den Zuschauern eine Vorstellungen mit allen Elementen ihres Sports geboten. Dazu zählten neben einigen Bruchtests auch Elemente des Bodenkampfs mit verschiedenen Hebeln. Als der 18-jährige Alexander Domasch im Showkampf mit seinem Trainer mehrmals auf den harten Boden der Bühne knallte, zuckten viele Zuschauer zusammen. Doch das sei für seinen Schüler kein Problem, sagte Hohn, der mit Alexander früh das ABC der Fallschule durchgenommen hat.

Und am Dienstagabend zeigte sich auch, dass die Braker Karateka unter anderem mit Kate Keppel ein großes Talent in ihren Reihen haben. Vor fünf Jahren habe sie dank ihres kleinen Bruders das Karate-Training aufgenommen, sagt die 13-Jährige aus Ovelgönne. Mittlerweile trainiert sie viermal in der Woche – nicht ohne Grund, sagt sie. „Ich will auf großen Turnieren demnächst ein wenig weiterkommen.“ Und einen Berufswunsch hat sie schon: „Ich will Journalistin werden.“

Dass die Schönheit des Sports viele Facetten bietet, hatten zuvor schon zwei Turnerinnen der Showturngruppe des Stedinger Turnvereins Berne gezeigt. Finnya Seggermann und Merle Rosenow erhielten riesigen Applaus für ihren faszinierende Darbietung.

Tolle Ausstrahlung

Die beiden 16-Jährigen präsentierten ihre mitreißende Chorographie selbstbewusst und mit einer beeindruckenden Ausstrahlung. Die Übergänge zwischen den einzelnen turnerischen und akrobatischen Elementen waren fließend. Norbert Hartfil sprach das aus, was alle dachten: „Sensationell“, sagte er. Detlef Glückselig wollte von den beiden Turnerinnen wissen, ob das Moderatoren-Duo irgendwann ähnliche Leistungen vollbringen könne, wenn es nur hart genug trainiere. Finnyas trockene Antwort: „Wird knapp.“

Sie selbst turnt seit neun Jahren, Merle ist seit fünf Jahren dabei. Beide haben noch weitere sportliche Vorlieben: Unter anderem stehen regelmäßiges Zirkustraining und Trampolinspringen auf ihren Wochenplänen. Dass die beiden in der Jahnhalle eine Zugabe geben mussten, versteht sich von selbst.

Danach ging es zusammen mit Trainer Hannes Ibbeken zurück nach Berne. Schließlich mussten beide am Mittwoch noch eine Physik-Klausur schreiben.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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