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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Das sind die Spitzensportler der Wesermarsch

18.02.2019

Wesermarsch Das Sportjahr 2018 werden die Kandidaten der Sportlerwahl in der Wesermarsch so schnell nicht vergessen. Mit beeindruckenden Leistungen haben sie große Erfolge gefeiert.

Hier können Sie einen der folgenden Kandidaten wählen:

Der Leichtathlet Eibo Heinrichs vom SV Nordenham (M 14) ist Vize-Landesmeister über 800 Meter und im Block Lauf. Er ist zehnmal in der niedersächsischen Bestenliste vertreten und stellte im Jahr 2018 drei Kreisrekorde auf.

Und es hätte sogar noch mehr herauskommen können, sagt Eibo selbstkritisch. Die Landesmeisterschaften hätten unmittelbar nach den Sommerferien stattgefunden. Und in der schulfreien Zeit hätte er wohl ein wenig mehr Zeit ins Training investieren können, räumt er ein.

Wie dem auch sei: Eibos große Stärke sei die Vielseitigkeit, sagt Trainer Stefan Doerner. „Als ich angefangen habe, bin ich zunächst nur die 800 Meter gelaufen“, erzählt Eibo. „Aber man kann ja nicht immer nur eine Sache machen, und im Training haben wir dann herausgefunden, dass alles ganz gut klappt.“

Inzwischen habe er gemerkt, dass andere in den technisch anspruchsvolleren Disziplinen wie zum Beispiel Speerwurf und Hochsprung langsam vorbeiziehen. „Technik ist nicht so meins. Ich mache das meistens mit purer Kraft“, sagt er und lacht. Über die 800 Meter könne er die Kraft in seinen Beinen nun mal ausspielen.

Mit seinem Abschneiden bei den Landesmeisterschaften 2019 in der Halle sei er derweil nicht so richtig zufrieden, sagt er. Aber das Jahr ist ja noch lang. Und Eibo hat ein klares Ziel: „Über die 800 Meter will ich die Norm für die Deutsche Meisterschaft knacken.“

Jan Knutzen, Läufer von der SG akquinet Lemwerder, gewann unter anderem den Marathon in Kiel und den Marathon in Bremen. Bei der Deutschen Marathonmeisterschaft in Düsseldorf landete er auf Rang 15. Er stellte im Marathon (2:25 Stunden), im Halbmarathon (1:08,35 Stunden) und im 10-Kilometer-Straßenlauf (30:52 Minuten) jeweils einen Kreisrekord auf. „Das macht mich glücklich“, sagt er und lacht. „Es ist schön zu wissen, dass ich in der Wesermarsch der Schnellste bin.“ Im Marathon liegt er mit seiner Zeit im Jahr 2018 deutschlandweit immerhin auf Platz 32. Die Siege über die 42,195 Kilometer in Kiel und in Bremen (Knutzen: „Das Herbst-Highlight“) habe er richtig genossen, sagt er. Und deshalb zückte er bei der Bewertung des Sportjahres 2018 aus seiner Sicht die Höchstnote. „Das war bisher das beste Jahr für mich“, sagt der gebürtige Oldenbroker.

Der Bogensportler Tizian Kutzner vom Braker SV wurde in der Halle und im Freien Bezirksmeister in der Altersklasse Schüler B. Bemerkenswert: Im Freien hatte er das beste Gesamtergebnis aller Schützinnen und Schützen des Turniers hingelegt.

Tizians Stärke sei, dass er während des Wettkampfs gut abschalten könne, sagt sein Vater Norman, der selbst Bogenschütze ist. „Tizian ist dann im Tunnel. Er kann das Drumherum komplett ausblenden und zieht sein Programm durch“, sagt sein Vater, der diese Konzentrationsfähigkeit bewundert. „Ich kann das nicht“, sagt er und lacht.

Tizians Eltern betonen, dass sie ihren Sohn zu nichts drängen. „Sonst hat er irgendwann keine Lust mehr.“ Tizian sei eh schon sehr ehrgeizig, sagt sein Vater. „Er schraubt die Erwartungen an sich selbst immer sehr hoch. Da ist er manchmal noch ein bisschen übereifrig.“

Thomas Rudolph blickt auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Der Sportkegler vom Verein Nordenhamer Sportkegler ist Deutscher Vizemeister in der Altersklasse Herren A. Mit der Niedersachsen-Auswahl gewann er zudem den Länderpokal.

Platz zwei bei den deutschen Titelkämpfen „hat natürlich schon was“, sagt Rudolph. Aber er gibt zu, dass es zunächst schon ein wenig bitter gewesen sei, den Titel derart knapp zu verpassen. „Es fehlte schließlich nur ein Holz – ein blöder Kegel“, sagt er und lacht. „Die Spitze ist halt eng beieinander. Bei den Deutschen Meisterschaften entscheiden immer zwei oder drei Holz. Das ist meistens ein Wimpernschlagfinale.“

Dafür konnte er dann den Sieg beim Länderpokalfinale genießen. „Dort spielt man als Team schließlich auch gegen die Besten. So häufig gewinnt man diesen Pokal ja auch nicht.“

Der Friesensportler Thore Bruns vom KBV Waddens gewann in der A-Jugend drei Verbandstitel: Er war mit der Klootkugel und der Hollandkugel erfolgreich und im Mehrkampf vorne mit dabei. Außerdem stand er im Jugendteam des Landesverbands, das im Feldkampf das Duell mit den Ostfriesen gewann – und nahm an den Deutschen Meisterschaften teil.

„Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass ich für die Deutsche Meisterschaft im Friesensport in Aurich nominiert wurde“, sagt er. „Das war mein erster großer Wettkampf vor großem Publikum.“ Und dabei hat er Geschmack auf mehr bekommen. „Ich hoffe, dass ich mich für die Europameisterschaft 2020 im Kloot qualifizieren kann. Dafür wird der Trainingsplan erweitert“, sagt der Friesensportler, der überdies in der Schleuderballmannschaft des TSV Abbehausen auf Punktejagd geht.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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