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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tanzen: Mit großer Leidenschaft, Athletik und Eleganz

02.04.2020

Wesermarsch Tanzen ist ein vielfältiger und bunter Sport. Er fesselt viele Menschen weltweit. Tänze wie der langsame Walzer, der Wiener Walzer, der Foxtrott und der Tango sind allen ein Begriff. Aber das Tanzen hat noch viele weitere Facetten. Die NWZ hat mit verschiedenen Gruppen in der Wesermarsch gesprochen – und pure Freude und Lust an dem intensiven Sport erlebt.

Standardtänze sind Bewegungstänze, bei denen sich die Tänzerinnen und Tänzer raumgreifend mehr oder weniger schnell fortbewegen. Ein weiteres Merkmal ist der ständige Körperkontakt, durch den die Partner ohne Unterbrechung verbunden sind. Dies erfordert ein hohes Maß an Balance, Haltung und wechselseitiger Führung. Der Standardtanz erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Bis zu 100 000 Europäer fliegen jährlich nach Argentinien oder Uruguay, um in der Heimat des Tangos den Tanz zu lernen. Charakteristisch für die lateinamerikanischen Tänze ist die teils laute Kommunikation zwischen den Partnern, die weiter als beim Standardtanz auseinander stehen.

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Abgestimmte Aktionen

Es gibt bei schnellen Drehungen häufige Wechsel zwischen treibenden und ruhigen Bewegungsphasen. Die Aktionen der Tanzpartner weichen oft voneinander ab, sind jedoch abgestimmt. Auch die Musik unterscheidet den lateinamerikanischen Tanz vom Standardtanz.

Gerald Weirauch ist Leiter der Tanzschule Tanzania in Brake. Die Nachfrage nach Standardtänzen oder lateinamerikanischen Tänzen halte sich die Waage, sagt er.

Wer sein Hobby intensivieren möchte, um erfolgreich zu sein, muss laut Weirauch einiges investieren. Zum Tanzen gehöre viel Fleiß, egal wie groß das Talent sei. „Tanzen ist ein athletischer Sport. Wer ihn professionell ausüben will, muss Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit nebenher üben“, sagt Weirauch. Zugleich sei der Tanzsport auch ein gutes Anti-Demenz-Training. Auch in der Wesermarsch melden sich viele ältere Menschen zum Tanzkurs an – natürlich auch zur Knüpfung sozialer Kontakte.

Im Laufe der Jahre sind viele neue Tänze entstanden. „Jedes Tanzpaar hat seinen Lieblingstanz“, sagt Gerald Weirauch. Zu den verschiedenen Tänzen zählen zum Beispiel Gardetanz, Lambada, Polka, Cheerleading, Ballett, Zumba, Hip-Hop, Line Dance sowie der Bauchtanz und Schuhplattler.

Großen Zuspruch genießt im Norden der Wesermarsch der Gardetanz bei den Karnevalisten aus Ellwürden, Burhave und Eckwarden. Der Gardetanz ist aus den „Girltruppen“ der Revuetheater der Jahre 1920 bis 1930 entstanden und lebt von der synchronen Darbietung.

Hochleistungssport

Der Bund Deutscher Karneval bezeichnet den Gardetanz als Hochleistungssport. Trainiert wird die Garde in Eckwarden von Christel von Loeper und Birgit Büsing. In Burhave stehen der Garde Meike Schiller und Corinna Evers vor. „Unsere Mädels sind zwischen 15 und 26 Jahre alt und nutzen ihre Freizeit, um ab Oktober emsig für den Karneval zu trainieren“, sagt Meike Schiller.

Christel von Loeper aus Eckwarden sagt, dass sich ihre Tänzerinnen akribisch vorbereiten. Ihre Gruppe trainiere das ganze Jahr. Des Weiteren wird in Eckwarden mit einer Kindergruppe geübt, die später problemlos in die Garde aufrücken kann.

Beim Elsflether Turnerbund hat der Bauchtanz ein Zuhause gefunden. Die Kursleiterin Monika Haseke schwört auf ihr Hobby. „Bauchtanz verwandelt die innere Schönheit nach außen. Viele Teilnehmerinnen haben nach Abschluss eines Kurses wegen des Muskelaufbaus eine viel bessere Körperhaltung.“ Getanzt wird in Elsfleth bei orientalischer Musik vor einem Großspiegel. „Die Frauen müssen sehen, wie sich bewegen und wie es physisch bergauf geht.“ Teilnehmen kann jeder – auch Männer.

Unter dem Dach des Fördervereins der Feuerwehr Jaderberg hat sich eine Cheerleading-Gruppe mit 20 Mädels unter der Leitung von Sabine Tönjes und Jule Bruncken gebildet. Die „Blue Lights“ treten in der Gemeinde unter anderem beim Osterfeuer und beim Laternenlauf auf.

Verschiedene Elemente

Cheerleading ist ein Wettkampfsport, der aus Elementen des Turnens, des Tanzes, der Akrobatik und aus Anfeuerungsrufen besteht. Sabine Tönjes schildert die Anfänge in Jaderberg. „Vor 24 Jahren hat alles begonnen. Da war unsere Feuerwehr zu einem Fußballturnier eingeladen. Wir Frauen waren damals als Cheerleader erstmals dabei.“

Line Dance ist ein Gruppentanz, bei dem die Tänzerinnen und Tänzer unabhängig vom Geschlecht in Reihen und Linien passend zu Country- und Popmusik tanzen. In Norderschweiburg frönen die White Roses unter Leitung von Kirsten Schoon diesem Hobby. „Bei uns kann jeder unabhängig vom Alter mitmachen. Bei Line Dance lässt es sich gut ohne Partner in einer Gruppe tanzen. Ihr 20-köpfiges Team tritt dann in einheitlicher Kleidung auf.

Es sei auch der Schuhplattler erwähnt, der im östlichen Bayern seine Wurzeln hat. Ursprünglich klatschten Männer zur Brautwerbung auf Schenkel und Schuhe, um die Gunst der Liebsten zu gewinnen. Im Laufe der Zeit ist daraus ein reiner Männer-Gruppentanz geworden, den es in der Wesermarsch beim bayrischen Maibaumsetzen in Abbehausen zu bestaunen gibt.

Zumba wiederum ist aus dem Aerobic-Boom der 1980er Jahre entstanden. In Kombination mit lateinamerikanischen und weiteren internationalen Tänzen trainieren die Teilnehmer Zumba Ausdauer und Kondition.

Mehr aus einer Laune heraus haben sich die Unterarten Pogo und Headbanging gebildet. Beim Pogo stoßen die Musikfans meist bei Hardrock- oder Metal-Konzerten bewusst mit dem Körper aneinander. Headbanging soll bei einem Konzert der legendären Rock-Band Led Zeppelin im Jahre 1969 entstanden sein, als Besucher in der ersten Reihe plötzlich ihre lange Haarpracht durch die Luft wirbelten.

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