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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tischtennis: Mehrheit für Vierer-Mannschaften zeichnet sich ab

26.05.2020

Wesermarsch Wird in der Tischtennis-Kreisliga Wesermarsch künftig mit Vierer-Teams oder mit Sechser-Teams gespielt? In einer Umfrage des Tischtennis Kreisverbands Wesermarsch zeichnet sich eine Mehrheit zugunsten der Vierer-Teams ab. Indes stehen noch einige Rückmeldungen aus. Die Kreisvorsitzende Stefanie Meyer schrieb den Vereinen vorab: „Stellt euch daher im Rahmen der Planung für die nächste Saison auf diese Änderung ein.“

Bisher treten die Teams mit sechs Aktiven an. Eine Änderung müsste auf dem Kreistag beschlossen werden. Der Termin ist noch offen. Weiterhin offen ist auch der Termin der Kreismeisterschaften 2020: „Da sich kein Verein aktuell dazu bereit erklärt diese auszurichten, ist die Terminfindung komplett offen“, sagte Meyer. Geplant ist es, den Kreistag vor den Sommerferien im Juli nachzuholen. Zeitnah darf ab dieser Woche der Trainingsbetrieb unter strengen Hygienestandards wieder aufgenommen werden. Stefanie Meyer ist skeptisch: „Ob dazu dann auch alle Vereine die Möglichkeit vor Ort haben und es auch wollen, bleibt abzuwarten.“

Der Präsident vom Tischtennis Verband Niedersachsen (TTVN) Heinz Böhne begrüßt diesen Schritt: „Wir freuen uns, dass die Tischtennisspielerinnen und Spieler nach mehr als zweimonatiger Pause endlich wieder ihrem Hobby nachgehen können, wenn auch mit gewissen Einschränkungen“, sagt er. „Unsere Vereine müssen jetzt vor Ort dafür sorgen, dass der Trainingsbetrieb unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln funktioniert. Das vom Deutschen Tischtennis Bund entwickelte Schutz- und Handlungskonzept bietet dafür einen guten Orientierungsrahmen. Nur wenn es gelingt, diese Voraussetzungen zu schaffen, wird das gelingen. Dazu muss auch jeder einzelne seinen Beitrag leisten.“

Die Rahmenbedingungen werden allerdings zunächst ungewohnt sein, wenn die Aktiven nach mehr als zweimonatiger Pause wieder zum Schläger greifen dürfen. Die Devise für die Trainingseifrigen lautet deshalb noch: „Besser so als gar nicht spielen.“

Seit Mitte März haben die Athleten zwar keinen Tischtennis-Schläger mehr in der Hand gehabt, geschweige denn ein Punktspiel bestritten. Dennoch werden wie in jedem Mai die QTTR-Werte veröffentlicht. Sie sind entscheidend für die Mannschaftsmeldungen.

Tischtennis

Welche Spielsysteme gibt es und in welchen wird bisher wo gespielt? Männer 1. Bundesliga Hier gibt es Dreier-Mannschaften, für den Sieg sind drei Zähler nötig (TTBL-System).

2./3. Bundesliga Hier benötigten je vier Spieler sechs Punkte, gespielt werden nach den Eingangsdoppeln gegebenenfalls zwei Einzelrunden (Bundessystem).

Regionalliga bis Bezirksklasse Hier wird im Sechser-Paarkreuz-System. Dabei folgen drei Eingangsdoppeln eine Einzelrunde und gegebenenfalls eine weitere sowie ein Schlussdoppel. Beim neunten Punkt für ein Team ist das Duell beendet.

Frauen 1.-3. Bundesliga Hier wird im Bundessystem gespielt.

Regionalliga bis unten Hier bleibt es bei vier Spielerinnen pro Team, die aber im Werner-Scheffler-System spielen. Dabei kann eine dritte Einzelrunde nötig sein, um auf die erforderlichen acht Punkte für den Sieg zu kommen.

Nachwuchs Bei den Mädchen und Jungen 18 in der Niedersachsenliga wie in der Jungen 18 Bezirksliga wird ebenfalls im Werner-Scheffler-System gespielt. In der Mädchen 18 Bezirksliga und Jungen 15 Bezirksliga kommt das Braunschweiger System zum Einsatz. Hier sind Vierer-Mannschaften Standard, man kann aber auch zu dritt antreten, ohne dass es zu kampflosen Spielen kommt. Es werden immer zehn Partien durchgespielt, sechs Siege reichen also für den Mannschaftserfolg.

Kreisebene Hier kann jeder Verband selbstständig entscheiden. Im Bezirk Weser-Ems gibt es dabei ganz unterschiedliche Lösungen. In einigen Kreisen spielt nur die unterste Klasse mit Vierer-, alle anderen mit Sechser-Mannschaften (z.B. Ammerland, Delmenhorst/Oldenburg-Land, Aurich/Wittmund). In anderen wird nur die Kreisliga zu sechst, sonst zu viert gespielt (Cloppenburg, Wesermarsch). Einen Sonderweg geht der Kreis Ems-Vechte. Da spielt die Kreisliga zu sechst, die 2. und 3. Kreisklasse zu viert, und in den 1. Kreisklassen können die Vereine zwischen Parallelstaffeln mit Sechser- und Viererteams wählen. Osnabrück-Stadt ist bisher der einzige Verband, der ganz auf Vierermannschaften setzt. Das macht nun auch Oldenburg-Stadt. In der Kreisliga und der 1. bis 3. Kreisklasse im Dietze-Paarkreuz-System bis zum siebten Siegpunkt, gegebenenfalls mit einer zweiten Doppel-Runde am Ende – in der 4. Kreisklasse, in der manche Teams keine Möglichkeit haben, auf Ersatzspieler zurückzugreifen, im flexibleren Braunschweiger System.

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