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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Nordenhamer Reserve feiert ersten Sieg

29.01.2019

Wesermarsch Die Volleyballerinnen der zweiten Mannschaft des SV Nordenham haben am Wochenende ihren ersten Sieg gefeiert – ausgerechnet in einem Wesermarsch-Derby. Sie gewannen das Auswärtsspiel gegen den Elsflether TB mit 3:2. Unmittelbar zuvor hatten die Elsfletherinnen eine 2:3-Niederlage gegen die TG Wiesmoor kassiert. Die Erste des SV Nordenham verlor derweil in eigener Halle das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SV Nortmoor mit 1:3. Die Partie gegen den Vareler TB hatten die Nordenhamerinnen locker mit 3:0 gewonnen.

Die Erste des SVN ist mit 26 Punkten Tabellendritter. Der ETB belegt mit 14 Zählern den Abstiegsrelegationsplatz – bei fünf Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Die SVN-Reserve bleibt Letzter, hat aber den Makel der Punktlosigkeit abgestreift.

SV Nordenham - Vareler TB 3:0 (25:21, 25:19, 25:20). SVN-Spielertrainerin Alexandra Taylor sprach von einem hochklassigen Match. Ihr Team habe fast fehlerfrei gespielt. Bianca Grave prägte die Partie mit präzisem und variablem Stellspiel. Der Angriff zeigte Durchschlagskraft. Varel hielt zwar dagegen. In Bedrängnis kam der SVN indes nie. Einziger Makel im zweiten Satz war aus Nordenhamer Sicht nur ein kurzer Einbruch in der Mitte des Satzes. Aber der SVN kam aus dem Tief mit hoher Eigenmotivation und dank der Unterstützung des Publikums schnell wieder heraus.

Der dritte Satz war von hochklassigen Ballwechseln geprägt. Er sei das Sahnehäubchen auf einem schön anzuschauenden Spiel gewesen, sagte Taylor. „Beide Teams haben tolle Bälle in der Abwehr geholt. Auch die Angreiferinnen konnten sich gut durchsetzen.“ Allerdings war der SVN effektiver.

SV Nordenham - SV Nortmoor 1:3 (15:25, 25:22, 14:25, 21:25). Zu Beginn schien es, als habe der SVN sein Pulver schon verschossen, sagte Taylor. Die Nordenhamerinnen spielten statisch. Das Feuer fehlte. „Dagegen glänzte Nortmoor mit knallharten und präzisen Angriffen“, sagte Taylor. Die Gäste gewannen den ersten Satz klar.

Aber der SVN fing sich und kämpfte. Er holte im zweiten Satz einen Rückstand auf und glich nach Sätzen aus.

Danach machte sich gegen einen spiel- und kampfstarken Gegner der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Gegenwehr ließ nach, den Angriffen fehlte der Druck. Nortmoor ging mit 2:1 Sätzen in Führung. Zwar war der vierte Satz ein wenig spannender, weil die Nordenhamerinnen kämpferisch eine Schippe drauflegten. Aber Nortmoor hatte alles im Griff.

Die Nordenhamerinnen zogen laut Taylor dennoch eine positive Bilanz des Spieltags. Schließlich hatten sie gegen Varel stark gespielt. Außerdem habe sich das Team auf Platz drei etabliert, „womit vor der Saison eigentlich keiner gerechnet hat“, sagte die Trainerin.

SVN: Kristina Behrens, Sandra Erden, Bianca de Grave, Janine Lachnitt, Mareike Markwart, Alexandra Taylor.

Elsflether TB - TG Wiesmoor II 2:3 (15:25, 25:23, 25:17, 22:25, 11:15). Die Elsfletherinnen wollten gegen die Kellerkinder in eigener Halle sechs Punkte einfahren. Es wurden aber nur zwei. Dem ETB fehlt in beiden kräfteraubenden Partien die Konstanz.

Gegen Wiesmoor tat sich der ETB  zunächst schwer. Er verlor den ersten Satz glatt, fand aber im zweiten Satz früh seinen Rhythmus. Libera Janika Mentz nahm die Bälle sicher an, Mittelangreiferin Jessica Grube punktete mit platzierten Bällen. Der ETB gewann Satz zwei und zeigte im dritten Satz, wie ein Volleyball-Team aus einer sauberen Annahme und einem präzisen Stellball den sicheren Punkt erzielen kann. Auch der dritte Satz ging an den ETB.

Aber Wiesmoor kämpfte, während sich der ETB im vierten Durchgang Aufschlag und Annahmefehler leistete und ständig einem Rückstand hinterherlief. Der fünfte Satz musste entscheiden – und ausgerechnet im Tiebreak fehlten den Elsfletherinnen der Siegeswille.

Elsflether TB - SV Nordenham II 2:3 (25:23, 25:18, 22:25, 23:25, 11:15). Elsfleth begann hoch motiviert, spielte stark und ging in Führung. Aber auch die SVN-Reserve zeigte Biss und trat konzentriert auf. Mit starken Angaben gab sie der Partie zwischenzeitlich eine Wende – sie führte schon mit 23:19.

Aber Kim Stuhrmann schlug mit einer starken Angabenserie zurück. Der ETB gewann den ersten Satz knapp und brachte im zweiten Satz sein Spiel dank seiner Erfahrung durch. Die Annahme war sicher, die Stellerinnen Dorothea Ackermann, Britta Schneider und Diana Krampert riefen ihr Potenzial ab. Die Angreiferinnen Stefanie Wüllner, Jessica Grube, Brigitte Fuchs und Romy Leihsa punkteten mit platzierten Abschlüssen. Der SVN machte Fehler und agierte nicht effektiv genug.

Auch zu Beginn des dritten Satzes dominierte der ETB. Aber dann schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Spiel der Elsfletherinnen ein. Sie litten unter ihrer schwachen Abwehr. Die Annahme war unsauber, viele Angriffe versandeten.

Der SVN trumpfte dagegen mit seiner Entschlossenheit auf. Gerade Rebecca Willuhn machte dem ETB das Leben mit ihrer starken Blockarbeit schwer. Miram Mogwitz führte den SVN im dritten Satz mit sechs platzierten Aufschlägen in Folge zum Sieg. Der vierte Satz verlief ähnlich. Die Teams schenkten sich nichts. Doch dem ETB war anzumerken, dass das Spiel gegen Wiesmoor Kraft gekostet hatte.

Beim SVN stabilisierten Kathrin Niedzella und Libera Neriman Büsing die Annahme. Die Außenangreiferinnen schlossen immer wieder erfolgreich ab. Den fünften Satz dominierte der SVN II mit wuchtigen Aufschlägen und starkem Zusammenspiel. „Jede hat für jede gekämpft“, sagte SVN-Trainer Stefan Plewka. Das Verhältnis der gewonnenen Bälle bildet die Dramatik der Partie ab: Am Ende stand’s 106:106...

ETB: Jessica Grube, Romy Leihsa, Britta Schneider, Kim Stuhrmann, Brigitte Fuchs, Stefanie Wüllner, Dorothea Ackermann, Janika Mentz, Diana Krampert.

SVN II: Neriman Büsing, Rauschan Kloz, Gesche Luks, Miriam Mogwitz, Kathrin Niedzella, Lisa Schröder, Svea Thaden, Annika Walter-Carstens, Rebecca Willuhn.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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